Erleben Sie spannende Vorträge von führenden Expertinnen und Experten aus der Branche, diskutieren Sie die neuesten Entwicklungen und knüpfen Sie wertvolle Kontakte. Für die Veranstaltung steht uns eine begrenzte Anzahl von Freikarten zur Verfügung. Nutzen Sie untenstehende Anmeldung und sichern Sie sich Ihre Freikarte. Bitte beachten Sie, dass pro Organisation nur eine Karte vergeben werden kann.

Die Veranstaltung startet bereits am Vorabend, 12.11.2024, ab 17 Uhr. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Marktplätze der Partner zu besuchen und einen Einblick in das Technikum zu erhalten.

Beim Summit am 13.11.2024 wird in zwei parallelen Vortragssessions auf aktuelle Themenstellungen aus Digitalisierung und KI eingegangen:

  • Die Session Industrial IoT“ startet mit spannenden Impulsen aus dem Themenfeld der Industrial Security und der Frage, wie Sie sich vor manipulierten Daten in der Produktion schützen können. Darüber hinaus werden Sie tiefer in die vernetzte Produktion eintauchen, Technologien wie OPC UA und Edge-Devices kennenlernen und praxisnahe Lösungsansätze und Strategien präsentiert bekommen.
  • In der Session KI in der Anwendung“ werden Ihnen einfache Ansätze zum Einstieg in die Thematik gezeigt und vielfältige Einblicke in Projekte geboten, in denen KI in der Praxis bereits einen Mehrwert bietet. Hier reichen die Beispiele von Prozessoptimierungskonzepten für interne Unternehmensprozesse mittels Large Language Models bis zu Anwendungen für Engineering und Robotik.
    Auch das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg ist in der Session zur Klassischen KI mit dem Vortrag „KI – Ansätze in der industriellen Praxis“ dabei.

Inhalte

  • Key-Note
  • Viele spannende Vorträge zur Digitalisierung und KI in der Anwendung
  • Podiumsdiskussion zum Thema EU AI Act
  • Marktstände von Netzwerk- und Industriepartnern
  • Führung durch die Forschungshalle

Programm

09:00 – 09:30 Uhr
Eintreffen der Gäste am Fraunhofer IGCV

09:30 – 10:00 Uhr
Begrüßung und Einleitung
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Daub und
Prof. Dr.-Ing. Johannes Schilp, Fraunhofer IGCV

Videobotschaft mit Grußwort aus der Politik
Tobias Gotthardt, Staatssekretär im StMWi

10:00 – 10:45 Uhr
Keynote
Christian Donitzky, Intel Deutschland GmbH

10:45 – 11:15 Uhr
Networking-Pause

11:15 – 12:20 Uhr
Zwei parallele Sessions mit je zwei Vorträgen
Industrial IoT: Industrial Security
KI in der Anwendung: Klassische KI

12:20 – 13:20 Uhr
Mittagspause

13:20 – 15:35 Uhr
Zwei parallele Sessions mit je vier Vorträgen
Industrial IoT: Connectivity
KI in der Anwendung: Generative KI

15:35 – 16:00 Uhr
Networking-Pause

16:00 – 17:00 Uhr
AI Act: Balance zwischen Innovation und Regulierung
mit anschließender Podiumsdiskussion

Dr. Vanessa Steinherr, IHK Schwaben

17:00 – 17:15 Uhr
Resümee und Verabschiedung
Prof. Dr.-Ing. Johannes Schilp, Fraunhofer IGCV

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier

Nutzen Sie für die kostenfreie Teilnahme untenstehendes Anmeldeformular.

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Lernen Sie im Webinar von unseren Expert:innen Martina Kuchlbauer und Christopher Scholl vom Fraunhofer IIS die Grundlagen mathematischer Optimierung und unterschiedliche Anwendungskontexte in der Praxis kennen.

Außerdem bekommen Sie einen Einblick in unser selbst entwickeltes Online-Spiel „Planning Puzzle“, bei dem Sie Planungsaufgaben lösen können und das Ihnen verdeutlicht, warum es sich lohnt künstliche Intelligenz und mathematische Optimierung zu nutzen.
Zum Online-Spiel

Inhalte

  • Kurze Begriffsklärung „Optimierung“ und „Nachhaltigkeit“
  • Anwendungskontexte für Optimierungsalgorithmen (u. a. Touren- / Produktions- / Personaleinsatzplanung)
  • Umsetzung in der Praxis und Mehrwert von Optimierungsalgorithmen 

Zielgruppe

  • Planungsfachkräfte für die Bereiche Logistik, Produktion, Einkauf oder Vertrieb
  • Verantwortliche aus den Bereichen Strategie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Entwicklung
  • Datenexpert:innen und IT-Fachkräfte
  • Personen mit einem Interesse an der Optimierung von Entscheidungen

Ergänzend zum Webinar bietet das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg den Onlinekurs „Gut, besser, KI? Wie Optimierungsalgorithmen für mehr Nachhaltigkeit sorgen“ an. Lernen Sie, was man unter den Begriffen „Nachhaltigkeit“ und „Optimierung“ versteht und wie Optimierungsmodelle aufgebaut sind. Zum Onlinekurs

Für das Webinar werden keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!​ Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

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Künstliche Intelligenz wird nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern auch unsere Ansätze zur Nachhaltigkeit transformieren. Doch wie genau wird die Zukunft in diesem Bereich aussehen? Auf dem BarCamp “KI & Nachhaltigkeit” vom Mittelstand-Digital Zentrum Franken werden diese Fragen gemeinsam mit den Teilnehmenden erörtert.

Während KI bisher oft im Zusammenhang mit Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen betrachtet wurde, zeigt sich nun ihr enormes Potenzial für nachhaltige Innovationen. Von der Optimierung von Energieverbrauch und Ressourcennutzung bis hin zur Entwicklung umweltfreundlicher Technologien – KI kann entscheidend dazu beitragen, unsere Welt nachhaltiger zu gestalten. Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen und Gesellschaft? Welche neuen Kompetenzen werden benötigt und wie müssen sich Organisationen anpassen? Noch gibt es keine endgültigen Antworten, aber durch gemeinsame Diskussionen können neue Ideen und Lösungsansätze entwickelt werden.

Was ist ein BarCamp?

Ein BarCamp (oder Unkonferenz) ist ein Event mit offenen Workshops. Ablauf und Inhalt des BarCamps werden gemeinsam von den Teilnehmenden zu Beginn der Veranstaltung selbst gestaltet oder vorab eingereicht. Wie auch bei anderen Veranstaltungen dient das BarCamp dem fachlichen und methodischen Austausch zu einem Themenfokus.

Jeder Teilnehmende kann sein Thema in sogenannten Sessions anbieten. Der/die Sessiongeber:in stellt das Thema vor und moderiert oder diskutiert dies mit den Teilnehmenden.

Dabei können gemeinsam neuen Ideen und Projekte angestoßen bzw. gemeinsam konkrete Lösungen entwickelt werden.

Wie läuft ein BarCamp ab?

Die Sessionplanung findet zu Beginn der Veranstaltung statt. Die Sessiongeber:innen stellen ihr Thema einzeln in ca. 1-2 Minuten vor. Anschließend wird nach dem Interesse an der Session gefragt. Besteht Interesse an der Session wird diese in den Sessionplan aufgenommen. Der Sessionplan befindet sich in der Networking Area. Fehlt das Interesse, kommt die Session nicht zustande.

Eine Session dauert in der Regel max. eine Stunde. Für die Inhalte sind 45 Minuten reserviert, weitere 15 Minuten brauchen die Teilnehmenden, um zwischen zwei Sessions den Raum zu wechseln und sich auf neue Themen einzustellen.

Agenda (vorläufig):

  • 09:30  –  Einlass
  • 10:00  –  Begrüßung
  • 10:10  –  Impulsvortrag
  • 10:30  –  BarCamp: Sessionplanung
  • 11:00  –  1. BarCamp Session
  • 12:00  –  Lunch & Networking
  • 13:00  –  2. BarCamp Session
  • 14:00  –  Zusammenfassung der Sessions 
  • 14:30  –  Verabschiedung

Melden Sie sich hier kostenfrei an!

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Das Engineering von KI-Systemen erfordert das Managen vieler integraler Artefakte beispielsweise Eingaben wie Datensätze, Konfigurationen wie Hyperparameter und Ausgaben wie Trainingsergebnisse. Häufig ist jedoch das methodische Vorgehen für ein solches Management in der Praxis unklar. In diesem Webinar gibt Ihnen Alexandros Tsakpinis von der fortiss GmbH eine Einführung in KI-Engineering – weg von der prototypischen Umgebung innerhalb eines Jupyter Notebooks – und zeigt wie die genannten Bestandteile von KI-Systemen systematisch versioniert und konfiguriert werden können. ​

Innerhalb kurzer Theorieeinheiten können die Teilnehmenden Methoden zur standardisierten Projektstruktur, Datenversionierung und Experiment Tracking kennenlernen. Zudem gibt es die Möglichkeit aufkommende Fragen und reale Probleme aus Ihren Unternehmen zu diskutieren.​​

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BVMW Bayern statt.

Passend zu diesem Webinar findet am 4. Dezember eine Folgeschulung zum Thema „Vom Prototyp zum produktiven System – so geht strukturierte KI-Entwicklung und -Verwaltung“ statt.​
Melden Sie sich hier an

Inhalte​

  • Vergleich zwischen der Entwicklung eines KI-Prototyps in Jupyter Notebook und einer standardisierten Projektstruktur
  • Methoden für Datenversionierung und Experiment Tracking

Zielgruppe​

Das Webinar richtet sich an technische Mitarbeitende (z. B. Data Scientist, ML Engineer, Software Engineer, Produktmanager)​. Für die Teilnahme sind Python-Kenntnisse sowie erste Prototypen für eigene KI-Systeme erforderlich.

Melden Sie sich hier kostenfrei an!

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Künstliche Intelligenz (KI) hilft, das gesamte Potenzial einer digitalen und automatisierten Produktion hinsichtlich Effizienz ausnutzen zu können. Komplexe Zusammenhänge können so untersucht und interpretiert werden. Passende Daten sind dafür das Fundament – im Webinar zeigt Ihnen unsere Expertin Saskia Hutschenreiter vom Fraunhofer IGCV, wie Sie diese entsprechend vorverarbeiten und auf deren Plausibilität hin untersuchen müssen.

Inhalte des Webinars

  • Allgemeines Vorgehen für den Einsatz von maschinellen Lernverfahren (schwache KI)
  • Anwendungsfall von maschinellen Lernverfahren aus dem Bereich der Fleischherstellung (Mischer für die Wurstherstellung)

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an:

  • Produktionsleiter:innen, Monteur:innen, Meister:innen
  • Personen aus den Bereichen IT, HR oder Arbeitsvorbereitung
  • Personen aus den Branchen Maschinenbau, Automobilbau, Luftfahrt, etc.

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  • Kurze Begriffsklärung „Optimierung“ und „Nachhaltigkeit“
  • Anwendungskontexte für Optimierungsalgorithmen (u. a. Touren- / Produktions- / Personaleinsatzplanung)
  • Umsetzung in der Praxis und Mehrwert von Optimierungsalgorithmen 

Zielgruppe

  • Planungsfachkräfte für die Bereiche Logistik, Produktion, Einkauf oder Vertrieb
  • Verantwortliche aus den Bereichen Strategie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Entwicklung
  • Datenexpert:innen und IT-Fachkräfte
  • Personen mit einem Interesse an der Optimierung von Entscheidungen

Ergänzend zum Webinar bietet das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg den Onlinekurs „Gut, besser, KI? Wie Optimierungsalgorithmen für mehr Nachhaltigkeit sorgen“ an. Lernen Sie, was man unter den Begriffen „Nachhaltigkeit“ und „Optimierung“ versteht und wie Optimierungsmodelle aufgebaut sind. Zum Onlinekurs

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Das Unternehmen pro-beam mit Hauptstandort Gilching produziert mit mehr als 400 Mitarbeitenden kundenspezifische Maschinen und anspruchsvolle Bauteile in Auftragsfertigung. Für eine automatisierte Qualitätsprüfung, bei der mit dem Elektronenstrahl erzeugte Schweißnähte überprüft werden sollen, plant das Unternehmen, eine auf Elektronenstrahloptik basierte KI-Lösung direkt während des Schweißprozesses einzusetzen. Ein schneller Proof of Concept zeigt, ob sich die vorhandenen Daten eignen und wie verlässlich die KI-Lösung Anomalien erkennen kann.

Das Unternehmen pro-beam fertigt Bauteile vor allem für die Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik. Die Anforderungen an die Qualität sind entsprechend hoch. Bislang erfolgt die Qualitätssicherung manuell, unter anderem durch eine Sichtprüfung durch Mitarbeitende. Eine automatisierte Prüfung könnte die Mitarbeitenden entlasten. Die dafür benötigte elektronenoptische Aufnahmemöglichkeit (ähnlich eines Mikroskops, nur dass die Bildaufnahme hier mithilfe eines Elektronenstrahls erfolgt) ist bereits vorhanden und wird bei der Justage des Elektronenstrahls genutzt. In einer Potenzialanalyse mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg wurde dieser Use Case als vielversprechend für die Anwendung eines KI-Modells identifiziert. Im anschließenden Projekt mit dem Zentrum ging es an die Umsetzung eines Proof of Concept und die damit verbundenen zentralen Fragestellungen: Sind die Bilddaten für den Einsatz eines KI-Tools geeignet? Wie gut kann das Modell Fehler erkennen? Und lässt sich der Use Case auf andere Bauteilgruppen übertragen?

Firmenstandort in Gilching

Welcher Use Case eignet sich für einen schnellen Proof of Concept?

Für einen ersten Workshop besuchten die Mittelstand-Digital Experten Mario Luber vom Fraunhofer IGCV und Christopher Sobel vom Fraunhofer IIS das Team von Sachin Patel, Head of R&D Beam bei pro-beam. Zunächst ging es darum, einen passenden Use Case auszuwählen und zu konkretisieren. Bilder sind nicht die einzigen Daten, mit denen das Unternehmen bereits arbeitet oder die in Frage kommen. Auch Sensordaten könnten beispielsweise für eine automatisierte Qualitätsprüfung oder eine automatisierte Zustandsüberwachung der Maschine und deren Komponenten wie Verschleißteile, z. B. die Kathode, genutzt werden. Die Daten sind dafür zwar größtenteils bereits vorhanden, müssten allerdings erst noch umfassend gelabelt, d. h. um Zustandsinformationen erweitert werden. Die Auswahl fiel auf die bildbasierte Qualitätsprüfung, da hier der größte Nutzen (Sicherstellung einer hohen Qualität bei gleichzeitiger Zeitersparnis durch weniger manuelle Tätigkeiten sowie die Möglichkeit einer Prüfung im Vakuum-Bauraum) und eine schnelle Umsetzung eines Proof of Concept (Vorhandensein der Ausstattung für die Bilderzeugung und eine schnelle Test-Datenerfassung) in Aussicht standen.

Obwohl die elektronenoptische Bildaufnahme bereits für die Positionierung und Erkennung der zu schweißenden Fuge im Einsatz ist, wird diese bisher nicht genutzt, um Bilder der Schweißnaht aufzunehmen und zu speichern. Daher musste im ersten Schritt in die Maschinensteuerung integriert werden, dass Bilder nach dem Schweißvorgang aufgenommen und in einer Datenbank mit Zeitstempel und Auftragsnummer abgespeichert werden. Danach startete die Phase der Trainings- und Testdatensammlung. Innerhalb von zwei Monaten konnten 135 Bilder baugleicher Bauteile für das Training des KI-Modells gesammelt werden. Da allerdings kein Fehler dabei war, mussten für den anschließenden Test der KI-Modelle noch zusätzlich synthetische Fehlerbilder, die möglichst realistisch sind, erzeugt werden. Diese künstliche Erweiterung des Trainingsdatensatzes wird auch Data Augmentation (Datenerweiterung) genannt.

Test unterschiedlicher KI-Verfahren

Im Anschluss ging es an die Datenauswertung der Trainingsdaten mithilfe von drei verschiedenen KI-Verfahren: Autoencoder, PADIM und EfficientAD. Der Fokus lag auf der Anomalie-Erkennung, nicht auf der Klassifikation des Fehlerbilds. Bei der Anomalie-Erkennung wird das Modell mit Bildern von Bauteilen trainiert, die keine Fehler aufweisen (i.O.). Bei einer Klassifikation werden hingegen auch Fehlerbilder im Training verwendet.

Mithilfe der Trainingsdaten wurde das KI-Modell trainiert und im Anschluss auf den Testdatensatz angewendet. Durch Bewertung der KI-ermittelten Prüf-Ergebnisse anhand von Testdaten ließen sich die Modelle hinsichtlich ihrer Genauigkeit (Accuracy) im Detektieren von Anomalien bewerten. Das Ziel neben einem hohen Accuracy-Wert war außerdem, die Rate von falsch positiven – sprich fehlerhaften Bauteilen, die fälschlich als i.O. erkannt werden – möglichst gering zu halten. Es zeigte sich: Während der Autoencoder in diesem Fall kein geeignetes Verfahren darstellte, da er die Anomalien nicht ausreichend erkennen konnte, erwiesen sich die anderen beiden, vor allem EfficientAD, im Rahmen des Proof of Concept als zuverlässig, um Bilder mit Fehlern zu identifizieren. Die Werte zeigten außerdem, dass die 135 Bildaufnahmen ausreichend für ein valides Training mit anschließendem Test der KI-Verfahren waren.

Schließlich lässt sich festhalten: KI eignet sich für die automatisierte bildbasierte Qualitätsprüfung und kann den Aufwand einer manuellen Sichtprüfung reduzieren. Nach Überführung in den produktiven Einsatz müssen Mitarbeitende künftig nur noch Bauteile mit unsicherem Anomaliewert manuell prüfen.

Übertragbarkeit auf andere Anwendungsfälle

Das KI-Tool ließe sich damit erfolgreich auf eine Großserie anwenden. Im nächsten Schritt musste das Modell mit echten Fehlerbildern getestet werden, um valide Ergebnisse sicherzustellen. Hierzu arbeitet pro-beam aktuell in einem Projekt mit Christopher Sobel aus dem Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg zusammen. Danach stellt sich die Frage der Übertragbarkeit auf andere Bauteile, insbesondere auf Kleinserien und „Exoten“, für die kein spezifisches vorheriges Training möglich ist. Hier muss also getestet werden, wie zuverlässig durch das bereits trainierte KI-Modell auch dort Anomalien erkannt werden können. Außerdem steht auf dem Plan, die Mitarbeitenden von pro-beam darin zu schulen, die KI-Verfahren selbst anzuwenden und beispielsweise Bilddaten entsprechend vorzubereiten, um künftig in möglichst vielen Bereichen selbstständig ähnliche KI-Tools einsetzen zu können.

Sie wollen künstliche Intelligenz auch in Ihrem Unternehmen einsetzen? Bewerben Sie sich jetzt für eine kostenfreie Potenzialanalyse mit uns!

Weitere Infos finden Sie hier

 

KI ist nicht länger nur Science Fiction, sondern Realität. Sie verändert unser Leben und unsere Arbeit. KI wird schlauer und einfühlsamer, kann uns unterstützen und Aufgaben übernehmen. Doch wie kann die Technologie konkret eingesetzt werden, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Unternehmen zu finden? Welches sind geeignete Wege zur Ansprache potenzieller Kandidatinnen und Kandidaten in den sozialen Kanälen? Wie sieht eine effektive Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI in Zukunft im Arbeitsalltag aus? Wie schaffen es mittelständische Unternehmen, für ihre Belegschaft ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen und Arbeitskräfte langfristig im Betrieb zu halten?

Die Digitale Themenwoche „Fachkräftesicherung im Mittelstand – Wege zu nachhaltigem Erfolg“ mehrerer Mittelstand-Digital Zentren beleuchtet diese Fragen und zeigt, wie Mensch und KI gemeinsam Zukunft gestalten. Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe werden innovative Ansätze und Technologien präsentiert, die Ihnen helfen, Fachkräfte erfolgreich zu finden, zu binden und zu motivieren.

Das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg ist ebenfalls mit dem Beitrag „Personalbindung stärken und Fluktuation entgegenwirken“ von Maria Maier vom iwb der Technischen Universität München vertreten.

Programm

15.09.2024 | 13:00 – 16:00 Uhr | Die Kandidatenreise: Wie KI beim Suchen und Finden von Fachkräften unterstützen kann

  • Workshop zur Kandidatenreise
    Martin Talmeier, Mittelstand-Digital Zentrum Berlin

17.09.2024 | 14:00 – 16:00 Uhr | Gefunden und gebunden: Von der zielgruppengerechten Ansprache in Social Media bis zur erfolgreichen Arbeitskräftebindung

  • Fachkräftegewinnung über Social Media: Wie erreiche ich potenzielle Kandidat:innen mit zielgruppengerechten Inhalten?
    Anne Liesefeld, Mittelstand-Digital Zentrum Handel
  • Personalbindung stärken und Fluktuation entgegenwirken
    Maria Maier, Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg

18.09.2024 | 14:00 – 16:30 Uhr | Der Weg in eine KI-gestützte Arbeitswelt

  • KI im Unternehmen: KI-Tools für den Arbeitsalltag
    Laura Bies, Mittelstand-Digital Zentrum Saarbrücken
  • Effizienzsteigerung & Motivation von Mitarbeiter:innen durch den Einsatz von KI-Technologien
    Kristina Bodrožić-Brnić, Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur

19.09.2024 | 14:30 – 16:30 Uhr | Starke Beschäftigte, starke Unternehmen: Methoden und Instrumente für ein gesundes Arbeitsumfeld

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
    Lucia Oberfrancovà ODER Prof. Martin Wollensak, Mittelstand-Digital Zentrum Rostock
  • Resilienz und Stressbewältigung
    Linda Eckhardt, Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz

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Im Alltagsgebrauch wird „Optimierung“ meist mit „etwas besser machen“ gleichgesetzt. Mathematische Optimierung meint hingegen „das nachweisbar Beste machen“. Maßgeschneiderte Optimierungsalgorithmen ermöglichen es für individuelle Problemstellungen die optimale Lösung zu finden, um Ressourcen effizient einzusetzen und die Nachhaltigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken. Die Anwendungen solcher Optimierungsalgorithmen sind vielfältig und reichen von Planungsprozessen aus der Produktion bis hin zur Entscheidungsunterstützung in der Logistik.

Lernen Sie im Webinar von unseren Expert:innen Martina Kuchlbauer und Christopher Scholl vom Fraunhofer IIS die Grundlagen mathematischer Optimierung und unterschiedliche Anwendungskontexte in der Praxis kennen.

Außerdem bekommen Sie einen Einblick in unser selbst entwickeltes Online-Spiel „Planning Puzzle“, bei dem Sie Planungsaufgaben lösen können und das Ihnen verdeutlicht, warum es sich lohnt künstliche Intelligenz und mathematische Optimierung zu nutzen.
Zum Online-Spiel

Inhalte

  • Kurze Begriffsklärung „Optimierung“ und „Nachhaltigkeit“
  • Anwendungskontexte für Optimierungsalgorithmen (u. a. Touren- / Produktions- / Personaleinsatzplanung)
  • Umsetzung in der Praxis und Mehrwert von Optimierungsalgorithmen 

Zielgruppe

  • Planungsfachkräfte für die Bereiche Logistik, Produktion, Einkauf oder Vertrieb
  • Verantwortliche aus den Bereichen Strategie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Entwicklung
  • Datenexpert:innen und IT-Fachkräfte
  • Personen mit einem Interesse an der Optimierung von Entscheidungen

Ergänzend zum Webinar bietet das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg den Onlinekurs „Gut, besser, KI? Wie Optimierungsalgorithmen für mehr Nachhaltigkeit sorgen“ an. Lernen Sie, was man unter den Begriffen „Nachhaltigkeit“ und „Optimierung“ versteht und wie Optimierungsmodelle aufgebaut sind. Zum Onlinekurs

Für das Webinar werden keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!​ Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

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