Künstliche Intelligenz wird nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern auch unsere Ansätze zur Nachhaltigkeit transformieren. Doch wie genau wird die Zukunft in diesem Bereich aussehen? Auf dem BarCamp “KI & Nachhaltigkeit” vom Mittelstand-Digital Zentrum Franken werden diese Fragen gemeinsam mit den Teilnehmenden erörtert.

Während KI bisher oft im Zusammenhang mit Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen betrachtet wurde, zeigt sich nun ihr enormes Potenzial für nachhaltige Innovationen. Von der Optimierung von Energieverbrauch und Ressourcennutzung bis hin zur Entwicklung umweltfreundlicher Technologien – KI kann entscheidend dazu beitragen, unsere Welt nachhaltiger zu gestalten. Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen und Gesellschaft? Welche neuen Kompetenzen werden benötigt und wie müssen sich Organisationen anpassen? Noch gibt es keine endgültigen Antworten, aber durch gemeinsame Diskussionen können neue Ideen und Lösungsansätze entwickelt werden.

Was ist ein BarCamp?

Ein BarCamp (oder Unkonferenz) ist ein Event mit offenen Workshops. Ablauf und Inhalt des BarCamps werden gemeinsam von den Teilnehmenden zu Beginn der Veranstaltung selbst gestaltet oder vorab eingereicht. Wie auch bei anderen Veranstaltungen dient das BarCamp dem fachlichen und methodischen Austausch zu einem Themenfokus.

Jeder Teilnehmende kann sein Thema in sogenannten Sessions anbieten. Der/die Sessiongeber:in stellt das Thema vor und moderiert oder diskutiert dies mit den Teilnehmenden.

Dabei können gemeinsam neuen Ideen und Projekte angestoßen bzw. gemeinsam konkrete Lösungen entwickelt werden.

Wie läuft ein BarCamp ab?

Die Sessionplanung findet zu Beginn der Veranstaltung statt. Die Sessiongeber:innen stellen ihr Thema einzeln in ca. 1-2 Minuten vor. Anschließend wird nach dem Interesse an der Session gefragt. Besteht Interesse an der Session wird diese in den Sessionplan aufgenommen. Der Sessionplan befindet sich in der Networking Area. Fehlt das Interesse, kommt die Session nicht zustande.

Eine Session dauert in der Regel max. eine Stunde. Für die Inhalte sind 45 Minuten reserviert, weitere 15 Minuten brauchen die Teilnehmenden, um zwischen zwei Sessions den Raum zu wechseln und sich auf neue Themen einzustellen.

Agenda (vorläufig):

  • 09:30  –  Einlass
  • 10:00  –  Begrüßung
  • 10:10  –  Impulsvortrag
  • 10:30  –  BarCamp: Sessionplanung
  • 11:00  –  1. BarCamp Session
  • 12:00  –  Lunch & Networking
  • 13:00  –  2. BarCamp Session
  • 14:00  –  Zusammenfassung der Sessions 
  • 14:30  –  Verabschiedung

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Das Engineering von KI-Systemen erfordert das Managen vieler integraler Artefakte beispielsweise Eingaben wie Datensätze, Konfigurationen wie Hyperparameter und Ausgaben wie Trainingsergebnisse. Häufig ist jedoch das methodische Vorgehen für ein solches Management in der Praxis unklar. In diesem Webinar gibt Ihnen Alexandros Tsakpinis von der fortiss GmbH eine Einführung in KI-Engineering – weg von der prototypischen Umgebung innerhalb eines Jupyter Notebooks – und zeigt wie die genannten Bestandteile von KI-Systemen systematisch versioniert und konfiguriert werden können. ​​

Innerhalb kurzer Theorieeinheiten können die Teilnehmenden Methoden zur standardisierten Projektstruktur, Datenversionierung und Experiment Tracking kennenlernen. Zudem gibt es die Möglichkeit aufkommende Fragen und reale Probleme aus Ihren Unternehmen zu diskutieren.​​

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BVMW Bayern statt.

Passend zu diesem Webinar findet am 4. Dezember eine Folgeschulung zum Thema „Vom Prototyp zum produktiven System – so geht strukturierte KI-Entwicklung und -Verwaltung“ statt.​
Melden Sie sich hier an

Inhalte​

  • Vergleich zwischen der Entwicklung eines KI-Prototyps in Jupyter Notebook und einer standardisierten Projektstruktur​
  • Methoden für Datenversionierung und Experiment Tracking​

Zielgruppe​

Das Webinar richtet sich an technische Mitarbeitende (z. B. Data Scientist, ML Engineer, Software Engineer, Produktmanager)​. Für die Teilnahme sind Python-Kenntnisse sowie erste Prototypen für eigene KI-Systeme erforderlich.

Melden Sie sich hier kostenfrei an!

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Digitalisierung und Automatisierung schreiten in Deutschland mit großen Schritten voran. Kleine und mittlere Unternehmen laufen Gefahr, in diesem Transformationsprozess abgehängt zu werden. Gründe dafür sind unter anderem die fehlenden Kapazitäten in den Bereichen der Maschinenvernetzung und Datenverarbeitung.

Künstliche Intelligenz (KI) hilft, das gesamte Potenzial einer digitalen und automatisierten Produktion hinsichtlich Effizienz ausnutzen zu können. Komplexe Zusammenhänge können so untersucht und interpretiert werden. Passende Daten sind dafür das Fundament – im Webinar zeigt Ihnen unsere Expertin Saskia Hutschenreiter vom Fraunhofer IGCV, wie Sie diese entsprechend vorverarbeiten und auf deren Plausibilität hin untersuchen müssen.

Inhalte des Webinars

  • Allgemeines Vorgehen für den Einsatz von maschinellen Lernverfahren (schwache KI)
  • Anwendungsfall von maschinellen Lernverfahren aus dem Bereich der Fleischherstellung (Mischer für die Wurstherstellung)

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an:

  • Produktionsleiter:innen, Monteur:innen, Meister:innen
  • Personen aus den Bereichen IT, HR oder Arbeitsvorbereitung
  • Personen aus den Branchen Maschinenbau, Automobilbau, Luftfahrt, etc.

Melden Sie sich jetzt für das kostenfreie Webinar an! Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

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Im Alltagsgebrauch wird „Optimierung“ meist mit „etwas besser machen“ gleichgesetzt. Mathematische Optimierung meint hingegen „das nachweisbar Beste machen“. Maßgeschneiderte Optimierungsalgorithmen ermöglichen es für individuelle Problemstellungen die optimale Lösung zu finden, um Ressourcen effizient einzusetzen und die Nachhaltigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken. Die Anwendungen solcher Optimierungsalgorithmen sind vielfältig und reichen von Planungsprozessen aus der Produktion bis hin zur Entscheidungsunterstützung in der Logistik.​

Lernen Sie im Webinar von unseren Expert:innen Martina Kuchlbauer und Christopher Scholl vom Fraunhofer IIS die Grundlagen mathematischer Optimierung und unterschiedliche Anwendungskontexte in der Praxis kennen. ​

Außerdem bekommen Sie einen Einblick in unser selbst entwickeltes Online-Spiel „Planning Puzzle“, bei dem Sie Planungsaufgaben lösen können und das Ihnen verdeutlicht, warum es sich lohnt künstliche Intelligenz und mathematische Optimierung zu nutzen.
Zum Online-Spiel

Inhalte​

  • Kurze Begriffsklärung „Optimierung“ und „Nachhaltigkeit“​
  • Anwendungskontexte für Optimierungsalgorithmen (u. a. Touren- / Produktions- / Personaleinsatzplanung)​
  • Umsetzung in der Praxis und Mehrwert von Optimierungsalgorithmen ​

Zielgruppe

  • Planungsfachkräfte für die Bereiche Logistik, Produktion, Einkauf oder Vertrieb​
  • Verantwortliche aus den Bereichen Strategie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Entwicklung​
  • Datenexpert:innen und IT-Fachkräfte​
  • Personen mit einem Interesse an der Optimierung von Entscheidungen​

Ergänzend zum Webinar bietet das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg den Onlinekurs „Gut, besser, KI? Wie Optimierungsalgorithmen für mehr Nachhaltigkeit sorgen“ an. Lernen Sie, was man unter den Begriffen „Nachhaltigkeit“ und „Optimierung“ versteht und wie Optimierungsmodelle aufgebaut sind. Zum Onlinekurs

Für das Webinar werden keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!​ Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

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Das Unternehmen pro-beam mit Hauptstandort Gilching produziert mit mehr als 400 Mitarbeitenden kundenspezifische Maschinen und anspruchsvolle Bauteile in Auftragsfertigung. Für eine automatisierte Qualitätsprüfung, bei der mit dem Elektronenstrahl erzeugte Schweißnähte überprüft werden sollen, plant das Unternehmen, eine auf Elektronenstrahloptik basierte KI-Lösung direkt während des Schweißprozesses einzusetzen. Ein schneller Proof of Concept zeigt, ob sich die vorhandenen Daten eignen und wie verlässlich die KI-Lösung Anomalien erkennen kann.

Das Unternehmen pro-beam fertigt Bauteile vor allem für die Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik. Die Anforderungen an die Qualität sind entsprechend hoch. Bislang erfolgt die Qualitätssicherung manuell, unter anderem durch eine Sichtprüfung durch Mitarbeitende. Eine automatisierte Prüfung könnte die Mitarbeitenden entlasten. Die dafür benötigte elektronenoptische Aufnahmemöglichkeit (ähnlich eines Mikroskops, nur dass die Bildaufnahme hier mithilfe eines Elektronenstrahls erfolgt) ist bereits vorhanden und wird bei der Justage des Elektronenstrahls genutzt. In einer Potenzialanalyse mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg wurde dieser Use Case als vielversprechend für die Anwendung eines KI-Modells identifiziert. Im anschließenden Projekt mit dem Zentrum ging es an die Umsetzung eines Proof of Concept und die damit verbundenen zentralen Fragestellungen: Sind die Bilddaten für den Einsatz eines KI-Tools geeignet? Wie gut kann das Modell Fehler erkennen? Und lässt sich der Use Case auf andere Bauteilgruppen übertragen?

Firmenstandort in Gilching

Welcher Use Case eignet sich für einen schnellen Proof of Concept?

Für einen ersten Workshop besuchten die Mittelstand-Digital Experten Mario Luber vom Fraunhofer IGCV und Christopher Sobel vom Fraunhofer IIS das Team von Sachin Patel, Head of R&D Beam bei pro-beam. Zunächst ging es darum, einen passenden Use Case auszuwählen und zu konkretisieren. Bilder sind nicht die einzigen Daten, mit denen das Unternehmen bereits arbeitet oder die in Frage kommen. Auch Sensordaten könnten beispielsweise für eine automatisierte Qualitätsprüfung oder eine automatisierte Zustandsüberwachung der Maschine und deren Komponenten wie Verschleißteile, z. B. die Kathode, genutzt werden. Die Daten sind dafür zwar größtenteils bereits vorhanden, müssten allerdings erst noch umfassend gelabelt, d. h. um Zustandsinformationen erweitert werden. Die Auswahl fiel auf die bildbasierte Qualitätsprüfung, da hier der größte Nutzen (Sicherstellung einer hohen Qualität bei gleichzeitiger Zeitersparnis durch weniger manuelle Tätigkeiten sowie die Möglichkeit einer Prüfung im Vakuum-Bauraum) und eine schnelle Umsetzung eines Proof of Concept (Vorhandensein der Ausstattung für die Bilderzeugung und eine schnelle Test-Datenerfassung) in Aussicht standen.

Obwohl die elektronenoptische Bildaufnahme bereits für die Positionierung und Erkennung der zu schweißenden Fuge im Einsatz ist, wird diese bisher nicht genutzt, um Bilder der Schweißnaht aufzunehmen und zu speichern. Daher musste im ersten Schritt in die Maschinensteuerung integriert werden, dass Bilder nach dem Schweißvorgang aufgenommen und in einer Datenbank mit Zeitstempel und Auftragsnummer abgespeichert werden. Danach startete die Phase der Trainings- und Testdatensammlung. Innerhalb von zwei Monaten konnten 135 Bilder baugleicher Bauteile für das Training des KI-Modells gesammelt werden. Da allerdings kein Fehler dabei war, mussten für den anschließenden Test der KI-Modelle noch zusätzlich synthetische Fehlerbilder, die möglichst realistisch sind, erzeugt werden. Diese künstliche Erweiterung des Trainingsdatensatzes wird auch Data Augmentation (Datenerweiterung) genannt.

Test unterschiedlicher KI-Verfahren

Im Anschluss ging es an die Datenauswertung der Trainingsdaten mithilfe von drei verschiedenen KI-Verfahren: Autoencoder, PADIM und EfficientAD. Der Fokus lag auf der Anomalie-Erkennung, nicht auf der Klassifikation des Fehlerbilds. Bei der Anomalie-Erkennung wird das Modell mit Bildern von Bauteilen trainiert, die keine Fehler aufweisen (i.O.). Bei einer Klassifikation werden hingegen auch Fehlerbilder im Training verwendet.

Mithilfe der Trainingsdaten wurde das KI-Modell trainiert und im Anschluss auf den Testdatensatz angewendet. Durch Bewertung der KI-ermittelten Prüf-Ergebnisse anhand von Testdaten ließen sich die Modelle hinsichtlich ihrer Genauigkeit (Accuracy) im Detektieren von Anomalien bewerten. Das Ziel neben einem hohen Accuracy-Wert war außerdem, die Rate von falsch positiven – sprich fehlerhaften Bauteilen, die fälschlich als i.O. erkannt werden – möglichst gering zu halten. Es zeigte sich: Während der Autoencoder in diesem Fall kein geeignetes Verfahren darstellte, da er die Anomalien nicht ausreichend erkennen konnte, erwiesen sich die anderen beiden, vor allem EfficientAD, im Rahmen des Proof of Concept als zuverlässig, um Bilder mit Fehlern zu identifizieren. Die Werte zeigten außerdem, dass die 135 Bildaufnahmen ausreichend für ein valides Training mit anschließendem Test der KI-Verfahren waren.

Schließlich lässt sich festhalten: KI eignet sich für die automatisierte bildbasierte Qualitätsprüfung und kann den Aufwand einer manuellen Sichtprüfung reduzieren. Nach Überführung in den produktiven Einsatz müssen Mitarbeitende künftig nur noch Bauteile mit unsicherem Anomaliewert manuell prüfen.

Übertragbarkeit auf andere Anwendungsfälle

Das KI-Tool ließe sich damit erfolgreich auf eine Großserie anwenden. Im nächsten Schritt musste das Modell mit echten Fehlerbildern getestet werden, um valide Ergebnisse sicherzustellen. Hierzu arbeitet pro-beam aktuell in einem Projekt mit Christopher Sobel aus dem Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg zusammen. Danach stellt sich die Frage der Übertragbarkeit auf andere Bauteile, insbesondere auf Kleinserien und „Exoten“, für die kein spezifisches vorheriges Training möglich ist. Hier muss also getestet werden, wie zuverlässig durch das bereits trainierte KI-Modell auch dort Anomalien erkannt werden können. Außerdem steht auf dem Plan, die Mitarbeitenden von pro-beam darin zu schulen, die KI-Verfahren selbst anzuwenden und beispielsweise Bilddaten entsprechend vorzubereiten, um künftig in möglichst vielen Bereichen selbstständig ähnliche KI-Tools einsetzen zu können.

Sie wollen künstliche Intelligenz auch in Ihrem Unternehmen einsetzen? Bewerben Sie sich jetzt für eine kostenfreie Potenzialanalyse mit uns!

Weitere Infos finden Sie hier

 

KI ist nicht länger nur Science Fiction, sondern Realität. Sie verändert unser Leben und unsere Arbeit. KI wird schlauer und einfühlsamer, kann uns unterstützen und Aufgaben übernehmen. Doch wie kann die Technologie konkret eingesetzt werden, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Unternehmen zu finden? Welches sind geeignete Wege zur Ansprache potenzieller Kandidatinnen und Kandidaten in den sozialen Kanälen? Wie sieht eine effektive Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI in Zukunft im Arbeitsalltag aus? Wie schaffen es mittelständische Unternehmen, für ihre Belegschaft ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen und Arbeitskräfte langfristig im Betrieb zu halten?

Die Digitale Themenwoche „Fachkräftesicherung im Mittelstand – Wege zu nachhaltigem Erfolg“ mehrerer Mittelstand-Digital Zentren beleuchtet diese Fragen und zeigt, wie Mensch und KI gemeinsam Zukunft gestalten. Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe werden innovative Ansätze und Technologien präsentiert, die Ihnen helfen, Fachkräfte erfolgreich zu finden, zu binden und zu motivieren.

Das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg ist ebenfalls mit dem Beitrag „Personalbindung stärken und Fluktuation entgegenwirken“ von Maria Maier vom iwb der Technischen Universität München vertreten.

Programm

15.09.2024 | 13:00 – 16:00 Uhr | Die Kandidatenreise: Wie KI beim Suchen und Finden von Fachkräften unterstützen kann

  • Workshop zur Kandidatenreise
    Martin Talmeier, Mittelstand-Digital Zentrum Berlin

17.09.2024 | 14:00 – 16:00 Uhr | Gefunden und gebunden: Von der zielgruppengerechten Ansprache in Social Media bis zur erfolgreichen Arbeitskräftebindung

  • Fachkräftegewinnung über Social Media: Wie erreiche ich potenzielle Kandidat:innen mit zielgruppengerechten Inhalten?
    Anne Liesefeld, Mittelstand-Digital Zentrum Handel
  • Personalbindung stärken und Fluktuation entgegenwirken
    Maria Maier, Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg

18.09.2024 | 14:00 – 16:30 Uhr | Der Weg in eine KI-gestützte Arbeitswelt

  • KI im Unternehmen: KI-Tools für den Arbeitsalltag
    Laura Bies, Mittelstand-Digital Zentrum Saarbrücken
  • Effizienzsteigerung & Motivation von Mitarbeiter:innen durch den Einsatz von KI-Technologien
    Kristina Bodrožić-Brnić, Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur

19.09.2024 | 14:30 – 16:30 Uhr | Starke Beschäftigte, starke Unternehmen: Methoden und Instrumente für ein gesundes Arbeitsumfeld

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
    Lucia Oberfrancovà ODER Prof. Martin Wollensak, Mittelstand-Digital Zentrum Rostock
  • Resilienz und Stressbewältigung
    Linda Eckhardt, Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz

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Außerdem bekommen Sie einen Einblick in unser selbst entwickeltes Online-Spiel „Planning Puzzle“, bei dem Sie Planungsaufgaben lösen können und das Ihnen verdeutlicht, warum es sich lohnt künstliche Intelligenz und mathematische Optimierung zu nutzen.
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  • Kurze Begriffsklärung „Optimierung“ und „Nachhaltigkeit“​
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Zielgruppe

  • Planungsfachkräfte für die Bereiche Logistik, Produktion, Einkauf oder Vertrieb​
  • Verantwortliche aus den Bereichen Strategie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Entwicklung​
  • Datenexpert:innen und IT-Fachkräfte​
  • Personen mit einem Interesse an der Optimierung von Entscheidungen​

Ergänzend zum Webinar bietet das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg den Onlinekurs „Gut, besser, KI? Wie Optimierungsalgorithmen für mehr Nachhaltigkeit sorgen“ an. Lernen Sie, was man unter den Begriffen „Nachhaltigkeit“ und „Optimierung“ versteht und wie Optimierungsmodelle aufgebaut sind. Zum Onlinekurs

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Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnen dem Mittelstand ein breites Spektrum an Chancen, um die Wertschöpfung zu bereichern, indem Prozesse optimiert und neue Geschäftsmodelle generiert werden. Erste kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben bereits positive Erfahrungen mit diesen Anwendungen gemacht bzw. bereiten sich auf einen KI-Einsatz vor, indem sie die Verfügbarkeit und Nutzbarkeit ihrer Betriebsdaten sicherstellen. Insgesamt liegen KMU hinsichtlich KI-Readiness und KI-Einsatz jedoch hinter Großunternehmen zurück.

Daher widmet sich der diesjährige

Mittelstand-Digital Kongress – KI-Transfer gemeinsam gestalten
am Dienstag, 18. Juni 2024, ab 14:00 Uhr
im Tagungswerk, Lindenstraße 85, 10969 Berlin-Kreuzberg

der Frage, wie KMU mit den Möglichkeiten und Chancen von KI vertraut gemacht werden können, um sie für einen zügigen Einsatz dieser Technologie zu gewinnen.

Zur kostenfreien Anmeldung

Hierzu wird Daniel Abbou, Geschäftsführer des KI-Bundesverbands, in einer Keynote einen Impuls für die nachfolgende Diskussionsrunde geben. In dieser Runde werden unter der Leitung des Journalisten Mads Pankow die KI-Expert:innen Dr. Frauke Goll von Applied AI, Jonas Wöll vom DIHK, eine KI-Trainerin aus dem Netzwerk Mittelstand-Digital sowie ein KI-Anwendungsunternehmen miteinander diskutieren.

Der Mittelstand-Digital Kongress widmet sich nicht nur der Theorie zu KI im Mittelstand, sondern inspiriert auch in der Praxis mit vier konkreten Einblicken in KI-Projekte der Mittelstand-Digital Zentren mit Unternehmen: Von KI-gestützten Datencockpits in einem Wertschöpfungsnetzwerk über ein KI-Chatbotsystem zum Erlernen der deutschen Sprache und einer KI-gestützten Matratzenauswahl bis hin zur umfassenden KI-Strategie eines Herstellers von Sensortechnologien.

Wie der Transfer von KI-Wissen an KMU in Kooperation mit Multiplikatoren gelingen kann, zeigen Mittelstand-Digital Zentren gemeinsam mit Vertreter:innen aus Verbänden, Kammern, Wirtschaftsförderungen und der Digitalagentur Berlin.

Begleitend werden Demonstratoren ausgestellt, die die oftmals komplexen Themen veranschaulichen. Auch die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand wird ihre Angebote wie z.B. die „CYBERsicher-Notfallhilfe“ vorstellen.

Der Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz bietet zu vielfältigen KI- und Digitalisierungsthemen Hilfe zur Selbsthilfe mit bundesweit 29 Mittelstand-Digital Zentren sowie der Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ mit der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand.

Programm

Moderation: Mads Pankow

13:30 Ankommen + Einchecken

14:00
Eröffnung der Veranstaltung

14:05
Grußworte aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Christina Decker, Unterabteilungsleiterin Digitalpolitik und digitale Wirtschaft im BMWK

14:15
Keynote „Fit für die Zukunft – Revolution des Mittelstands durch KI“
Daniel Abbou, Geschäftsführer KI-Bundesverband e.V.

14:35
Diskussionsrunde „Wie profitieren kleine und mittlere Unternehmen heute bereits von KI-Anwendungen?“

  • Daniel Abbou, Geschaftsführer KI-Bundesverband
  • Dr. Frauke Goll, Geschäftsführerin Applied AI
  • Jonas Wöll, Referatsleiter Digitaler Binnenmarkt DIHK
  • Tamara Czinczoll, KI-Trainerin Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
  • Wolf Gunter Schlief, KI-Programmmanager Kompass GmbH

15:15 Kaffeepause + Vernetzen

Praktische Einblicke: KI-Projekte mit KMU

15:45
KI-gestützte Datencockpits für Maschinenoptimierung und Ressourceneffizienz in einem Wertschöpfungsnetzwerk
Prof. Dr. Erich Behrendt, KI-Trainer Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke
Jörg Demtröder, Geschäftsführer, Wichelhaus GmbH & Co. KG Maschinenfabrik, Solingen

16:00
KI-Chatbotsystem zum Erlernen der deutschen Sprache
Sascha Rose, KI-Trainer Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück
Olaf Glaser, Inhaber Profilingbüro Glaser, Minden

16:15
Mit KI zum richtigen Bett
Philipp Bende, KI-Experte Mittelstand-Digital Zentrum Schleswig-Holstein
Florian Dierk, Geschäftsführer Physio-Konzepte Schlafsysteme, Lübeck (online)

16:30
Entwicklung und Umsetzung einer KI-Strategie für ein KMU
Mario Luber, Experte für vernetzte Produktion und KI Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg
Kristina Bodrožić-Brnić, KI-Trainerin Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur
Volker Okderka, Abteilungsleiter Equipment (online), Johannes Rist, Teamleiter Equipment Software Entwicklung (online) und Christian Vollrath, Leitung Computer Vision Wenglor Sensoric, Tettnang

16:45
Das KI-Train-the-Trainer-Programm von Mittelstand-Digital
Christian Märkel, KI-Experte Mittelstand-Digital Begleitforschung
Laura Bies, KI-Trainerin Mittelstand-Digital Zentrum Saarbrücken

17:00
Live-Demo: KI-Anwendung zur juristischen Fallanalyse
Sudarshan Kamath Barkur, KI-Entwickler Mittelstand-Digital Zentrum Franken

17:10 Kaffeepause + Vernetzen

17:45
Die Angebote der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand
Marc Dönges, Projektleiter Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand

Praktische Einblicke: Veranstaltungen mit Multiplikatoren

18:00
KI-Safari für den Mittelstand in Kooperation mit Verband
Danny Kensa, Digital Trainer im Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur
Hans Kemeny, Leiter der Wirtschaftsregion Metropolregion Hamburg und Schleswig-Holstein beim BVMW e.V.

18:10
Digital Transformation Enabler – Qualifizierungsprogramm für Wirtschaftsförderungseinrichtungen und Multiplikatoren
Wolfgang Marquardt, Netzwerkmanager Mittelstand-Digital Zentrum Ruhr-OWL
Annika Lemke, Transfermanagerin Think Tank OWL

18:20
Runder Tisch Mittelstand-Digital Berlin
Max Kettner, Leiter Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
Nicole Voigt, Geschäftsführerin Digitalagentur Berlin

18:30
DigitalTag Kölner Unternehmen in Kooperation mit Kammern und Wirtschaftsförderung
Tanja Bettermann, Projektleiterin Mittelstand-Digital Zentrum Rheinland
Dario Luipers, Geschäftsführer Mittelstand-Digital Zentrum Rheinland

18:40
Live-Demo: GreEnFlex (Green Energy Flexibility): Bessere Ausnutzung erneuerbarer Energien mit KI-optimierter, energieflexibler Produktion
Matthias Jaenicke, Experte für Digitale Zwillinge Mittelstand-Digital Zentrum Klima.Neutral.Digital

18:50
Resümee

19:00 Vernetzung am Buffet

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Seien Sie dabei und probieren Sie KI-Demonstratoren für den Mittelstand direkt vor Ort aus in der IHK Nürnberg, Hauptmarkt 25/27, 90403 Nürnberg.

Kleine und mittlere Unternehmen aus Handwerk, Produktion, Handel und Dienstleistung, regionale Multiplikatoren sowie Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft, Studierende und Start-ups können sich hier eine Portion Inspiration abholen und erleben Beispiele, wie Künstliche Intelligenz den eigenen betrieblichen Alltag unterstützen kann.

Programm

ab 9:00 Uhr – Ankommen bei Kaffee und Croissants

9:30 Uhr – Begrüßung durch Gunther Brieger, Leiter Stabsstelle Digitale Transformation, IHK Nürnberg

9:35 Uhr – Kickoff-Dialog zur Einordnung des Events (Lisa Kirschbaum, Mittelstand-Digital Zentrum Franken und Kristina Bodrožić-Brnić, Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur)

9:45 Uhr – Publikumsinteraktion zu eigenen Berührungspunkten mit KI

10:00 Uhr – Keynote: KI im Mittelstand – Zugang und Finanzierung (Christian Eder, EIT European Institute of Innovation and Technology)

10:20 Uhr – Try me! Motivationsralley (Impulse je 5 Minuten + Fragen)

  • Best Practices von KI-Einsatz im regionalen Mittelstand: NUREC GmbH Nürnberg (angefragt)
  • Use-Cases für KI im eigenen Betrieb identifizieren (Kristina Bodrožić-Brnić, KI-Trainerin, Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur)
  • Faires KI-Prompting – ein Leitfaden für Unternehmen (Eva Gengler, enableYou Consulting GmbH Nürnberg)
  • Demonstratoren-Auftakt durch das Mittelstand-Digital Zentrum Fokus Mensch (Online-Beitrag)

ab 11:20 Uhr – Try me! Innovation Walk

  • Individuelles Schlendern zu den KI-Demonstratoren
  • Geführte Tour für Gruppen
  • Networking & Matchmaking

(Imbiss ab 12 Uhr)

13:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Freuen Sie sich auf Impulse, die spannende Einblicke geben in die Welt der KI, Best Practices, lokale Innovationen und Möglichkeiten zur Identifizierung von Use-Cases im eigenen Betrieb. Ein leckerer Imbiss und Möglichkeiten des Netzwerkens warten auf Sie!

Veranstalter von “Try me!” sind die Mittelstand-Digital Zentren Franken und Zukunftskultur in Kooperation mit der IHK Nürnberg, EIT Manufacturing und Bayrische KI-Agentur sowie den Mittelstand-Digital Zentren Handwerk, Augsburg, Magdeburg und Fokus Mensch.

Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!

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