Automatisiertes maschinelles Lernen (AutoML) beschreibt den Prozess der Automatisierung von zeitaufwändigen, iterativen Aufgaben bei der Entwicklung einer Machine Learning Pipeline. AutoML beschleunigt und vereinfacht nicht nur den Machine Learning Workflow, sondern ermöglicht auch Nutzer:innen ohne spezifische ML-Kenntnisse einen Zugang zum maschinellen Lernen.

Christopher Sobel vom Fraunhofer IIS zeigt Ihnen, wie auch Sie mithilfe von AutoML Proofs of Concept schnell und ohne explizites Expertenwissen durchführen können. Der KI-Trainer wird Ihnen das anhand konkreter Beispiele erklären.​

Inhalte​

  • Aufbau einer Machine Learning Pipeline​
  • AutoML Frameworks und ihre Funktionsweise​
  • Praxisbeispiele und Anwendungsszenarien

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Geschäftsführende, Unternehmer:innen, Projektleitende und Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen, die sich für maschinellen Lernens mittels AutoML interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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Das Engineering von KI-Systemen erfordert das Managen vieler integraler Artefakte beispielsweise Eingaben wie Datensätze, Konfigurationen wie Hyperparameter und Ausgaben wie Trainingsergebnisse. Häufig ist jedoch das methodische Vorgehen für ein solches Management in der Praxis unklar. In diesem Webinar gibt Ihnen Alexandros Tsakpinis von der fortiss GmbH eine Einführung in KI-Engineering – weg von der prototypischen Umgebung innerhalb eines Jupyter Notebooks – und zeigt wie die genannten Bestandteile von KI-Systemen systematisch versioniert und konfiguriert werden können.

Innerhalb kurzer Theorieeinheiten können Sie Methoden zur standardisierten Projektstruktur, Datenversionierung und Experiment Tracking kennenlernen. Zudem gibt es die Möglichkeit aufkommende Fragen und reale Probleme aus Ihren Unternehmen zu diskutieren.

Dieses Webinar dient als Vorbereitung für die Folgeschulung „So entwickeln Sie systematisch ein produktives KI-System“, in der die gelernten Methoden in Workshops angewendet werden. Melden Sie sich für die Schulung am 26. Juli an

Inhalte

  • Vergleich zwischen der Entwicklung eines KI-Prototypen in Jupyter Notebook und einer standardisierten Projektstruktur
  • Methoden für Datenversionierung und Experiment Tracking

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an technische Mitarbeitende (z. B. Data Scientist, ML Engineer, Software Engineer, Produktmanager). Für die Teilnahme sind Python-Kenntnisse inklusive erster Prototypen für eigene KI-Systeme erforderlich.

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Gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Endkundenansprüche und Wettbewerbsfaktoren wie eine effektive Qualitätssicherung fordern von Unternehmen der Lebensmittelindustrie neue Lösungen. KI-basierte Dienste können nicht nur einzelnen Betrieben, sondern auch Wertschöpfungsnetzwerken helfen, diese umzusetzen.

Warum KI?

Der Vorteil von Verfahren auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) liegt darin, dass sie komplexe Zusammenhänge erfassen, verarbeiten und neue Entwicklungen lernen sowie berücksichtigen können. So können sie Entscheidungen optimieren, bei denen übliche Prozesse an ihre Grenzen stoßen.

In der Bestandsüberwachung und einer intelligenten Logistik für Nachbestellungen sorgen KI-Dienste beispielsweise dafür, überfüllte Bestände zu vermeiden. Wetter- und Suchdienst-Daten können Kundenpräferenzen vorhersagen, wodurch die Verkaufsmenge geplant werden kann. An sonnigen Tagen wird zum Beispiel der Absatz von Grillgut höher sein, als in einer Regenperiode. In der Qualitätssicherung kommen Computer-Vision-Systeme zum Einsatz, die vor Abweichungen warnen und Korrekturen der Einstellungen empfehlen. Maschinelles Lernen, ein Teilgebiet von KI, wird auch von mittelständischen Unternehmen in der Maschinenüberwachung eingesetzt – so gibt die KI Empfehlungen, die Mitarbeitende dann einstellen können.

In außerordentlich komplexen Konstellationen kommen die Potenziale von KI jedoch besonders zum Tragen: dort, wo Unternehmen gemeinsam versuchen, gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Auf Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung wirken sich beispielsweise so viele Faktoren aus, dass intelligente Systeme nötig sind, um sie zu reduzieren. KI-Plattformen können hier Unternehmen in der Lebensmittelindustrie helfen, Verschwendungen zu minimieren und gleichzeitig Gewinne zu maximieren.

Wie funktioniert’s?

Eine Supermarktkette sammelt alle Daten, die für eine intelligente Optimierung der Plan- und Steuerbarkeit der Filialen erforderlich sind. Daraus wird ein virtuelles Abbild einer jeden lokalen Filiale erstellt, das die zukünftige Kaufentwicklung simulieren kann. Neben unternehmensinternen Zuständen und externen Einflüssen wie Google-Trends oder Wetterdaten, die eine Produktnachfrage vorhersagen, berücksichtigen die KI-Services auch das Einkaufsverhalten der Kund:innen je Filiale und Produkt, etwa ihre Reaktionen auf Preisanpassungen.

Durch die Simulation der Endfiliale erhält die Supermarktkette Informationen, durch die sie

  • die laut KI genau richtige Menge zum richtigen Preis vorrätig hat – beispielsweise, um Produkte nah am Mindesthaltbarkeitsdatum noch zu verkaufen – sowie
  • schneller auf externe Einflüsse wie lokale Veranstaltungen reagieren und
  • eine gewinnmaximierende Preisgestaltung der Produkte möglich machen kann.

Erst durch die KI-Verfahren mit datenintensiven Lernprozessen können filial- oder sogar unternehmensübergreifend alle Faktoren berücksichtigt und Handlungsalternativen wie Mengenanpassungen nach Nachhaltigkeitskriterien bewertet werden.

Hemmend wirkt sich auf ein solches Zusammenarbeiten eine traditionelle Skepsis seitens der Unternehmen aus, interne Daten weiterzugeben. Daher muss der Nutzen für die einzelnen Unternehmen bei solchen Projekten klar erkennbar sein. Um modernen Nachhaltigkeitsherausforderungen zu begegnen, müssen Unternehmen allerdings auch die Bereitschaft entwickeln, für ein Zusammenarbeiten Daten auszutauschen.

Das Projekt Resource-efficient, Economic and Intelligent Food Chain (REIF) mit 18 Projektpartnern zeigt beispielhaft, wie mithilfe von KI Mehrwerte zur Vermeidung von einer Lebensmittelverschwendung generiert werden können.

Automatisiertes maschinelles Lernen (AutoML) beschreibt den Prozess der Automatisierung von zeitaufwändigen, iterativen Aufgaben bei der Entwicklung einer Machine Learning Pipeline. AutoML beschleunigt und vereinfacht nicht nur den Machine Learning Workflow, sondern ermöglicht auch Nutzer:innen ohne spezifische ML-Kenntnisse einen Zugang zum maschinellen Lernen.

Christopher Sobel vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS zeigt Ihnen, wie auch Sie mithilfe von AutoML Proofs of Concept schnell und ohne explizites Expertenwissen durchführen können. Der KI-Trainer wird Ihnen das anhand konkreter Beispiele erklären. Das Webinar findet in Kooperation mit der IHK Regensburg statt.

Inhalte

  • Aufbau einer Machine Learning Pipeline
  • AutoML Frameworks und ihre Funktionsweise
  • Praxisbeispiele und Anwendungsszenarien

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Geschäftsführende, Unternehmer:innen, Projektleitende und Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen, die sich für maschinellen Lernens mittels AutoML interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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In den letzten Jahren hat das Thema Künstliche Intelligenz (KI) großen Aufwind erfahren und wurde in verschiedenen Unternehmensprozessen bereits als integraler Bestandteil etabliert. Expert:innen sind sich einig, dass KI immer mehr Vorhaben automatisieren wird. Diese Entwicklung wird enorme Potentiale freisetzen und zu Umbrüchen, wie bei der Elektrifizierung oder der Digitalisierung, führen.

Damit insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) der Einstieg in die neue Technologie gelingt, organisiert die IHK München & Oberbayern, fortiss sowie die Initiative for appliedAI die Konferenz „KI für den Mittelstand“. Die Veranstaltung findet am 27. Oktober 2022 im hybriden Format statt. Christopher Sobel vom Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg wird Sie dabei über Digitalisierungsangebote des Zentrums informieren.

Mehr Informationen und die kostenlose Anmeldung finden Sie hier

 

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Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit ein KI-Projekt erfolgreich entsteht? Möchten Sie erfahren wie die Umsetzung auch in Ihrem Unternehmen vonstattengehen könnte?

Im Webinar wird Ihnen Sebastian Maier vom Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg verschiedene Beispiele regionaler Unternehmen erläutern und Ihnen das Thema Künstliche Intelligenz näher bringen.

Themen

  • Einsatzszenarien, Entscheidungshilfen und Potenzial von Künstlicher Intelligenz
  • Best Practices aus der Industrie: Videotechnik und Hausgeräte
  • Voraussetzungen und Chancen
  • Umsetzung

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der IHK Regensburg statt und ist für Sie komplett kostenfrei. Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie hier

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Der KI-HUB Nordbayern stellt anwendungsnahes Methodenwissen zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz via Blended Learning bereit. Ziel des Projekts ist die Etablierung eines Wissenstransfer-Netzwerks, um damit Mitarbeitende in KMUs zu qualifizieren. Das Ziel ist dabei, Wissen zu sichern sowie den Fachkräftemangel auszugleichen und die Folgen des demografischen Wandels in KMUs zu reduzieren.

Am 30. September findet das 3. Wissenstransfertreffen des KI-HUB Nordbayern statt, bei dem Ihnen unter anderem Martin Gottwald vom Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg das Thema Reinforcement Learning näherbringen wird.

Zeitplan der Veranstaltung

09:00 Uhr: Ankommen und Kennenlernen
09:30 Uhr: Vortrag „Künstliche Neuronale Netze verstehen“
11:30 Uhr: Kurze Pause
11:45 Uhr: Beispiel zu Deep Learning
13:00 Uhr: Mittagspause
14:00 Uhr: Vortrag „Convolutional Neural Networks (CNNs) und Recurrent Neural Networks (RNNs)“
15:45 Uhr: Kurze Pause
16:00 Uhr: Vortrag „Reinforcement Learning“ (Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg – Martin Gottwald)
17:30 Uhr: Netzwerken (Open End)

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende und Führungsverantwortliche von KMU aus dem Raum Würzburg und Schweinfurt, die sich zu den Themen KI und Digitalisierung weiterbilden und austauschen möchten.

Bitte beachten Sie: Um die Beispiele direkt vor Ort mit durchführen bzw. besser nachvollziehen zu können, ist es notwendig, Ihren eigenen Laptop mitzubringen.

Weitere Infos und die kostenfreie Anmeldung finden Sie hier

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Von Künstlicher Intelligenz (KI) hört man überall. Oft wirkt der Begriff wenig greifbar. Was bedeuten die Begriffe rund um KI? Wie funktioniert ein KI-System? Wir haben für Sie zusammengefasst, was sich dahinter verbirgt.

Künstliche Intelligenz (KI, engl. auch AI für Artificial Intelligence): Mit Künstlicher Intelligenz werden Technologien beschrieben, die kognitive Kompetenzen imitieren, zu denen bisher nur Menschen fähig waren. Dazu zählt zum Beispiel strategisches Denken oder sprachliche Fähigkeiten. Oft können dadurch Mitarbeitende bei repetitiven und zeitaufwändigen Tätigkeiten unterstützt werden, die zuvor viel Aufmerksamkeit erforderten. KI, die heute eingesetzt wird, löst konkrete Probleme in einem fest beschriebenen Setting mit Methoden, „die für die jeweiligen Anforderungen entwickelt und optimiert werden“ [1] (sog. schwache KI, engl. weak AI/narrow AI) und versuchen nicht den Menschen zu imitieren (sog. starke KI). Die Beschäftigung mit Künstlicher Intelligenz reicht bis in die 1930er zurück, sinnvoll wurden die Systeme jedoch erst mit der großen Datenverfügbarkeit und Rechenleistung der letzten Jahre.

Maschinelles Lernen (ML): Maschinelles Lernen ist ein Teilbereich von Künstlicher Intelligenz. Es wird oft Synonym mit KI verwendet, stellt allerdings nur ein wichtiges Teilgebiet dar, in welchem Zusammenhänge aus Daten selbständig gelernt werden. Drei Arten gibt es dabei:

  • Beim überwachten Lernen wird ein Algorithmus mit beispielhaften Ein- und Ausgaben „gefüttert“. Indem die Ausgaben des Algorithmus mit den wahren Ausgaben verglichen werden, lernt das Verfahren, auch Ausgaben zu unbekannten Eingaben vorauszusagen (z. B. Klassifikation von neuen Eingaben).
  • Unüberwachtes Lernen zielt auf die Erkennung von Mustern in Daten ab. Dafür erhält ein Algorithmus Eingaben und erstellt daraus ein Modell, welches die inneren Zusammenhänge abbildet (z. B. Ähnlichkeiten).
  • Beim bestärkenden Lernen lernt ein Algorithmus durch Belohnung und Bestrafung (in Form von Zahlenwerten wie dem Score eines Computerspiels) selbst, welche Aktionen zu welchem Zustand am sinnvollsten sind, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Deep Learning (DL, dt.: mehrschichtiges/tiefes Lernen): Deep Learning ist eine Methode des Maschinellen Lernens, bei der ein Algorithmus mithilfe von künstlichen neuronalen Netzen lernt, Zusammenhänge in besonders großen Datenmengen zu erkennen bzw. abzubilden.

Künstliche neuronale Netze: Diese orientieren sich am menschlichen Gehirn, um auf ähnliche Weise komplexe Zusammenhänge abbilden zu können. Einfache Operationen werden von einzelnen Neuronen durchgeführt. Werden diese zu hunderten, tausenden oder mehr zusammengehängt, können gemeinsam sehr komplexe Zusammenhänge gelernt und abgebildet werden.

So funktioniert’s:

Eine Art KI-Systeme zu betrachten, ist als sogenannter Softwareagent. Dieser nimmt (wie der Mensch) auch bestimmte Aspekte der Umwelt wahr und wirkt sich wiederum auf diese aus (s. Abbildung). Der Unterschied zum Menschen: Das KI-System wird durch Sensorik in Maschinen, ERP-Systemen, Customer-Relationship-Management-Systemen bis hin zu Internet-Daten gespeist. Mittels mathematischer und informatischer Methoden können KI-Systeme dann folgende Funktionen erfüllen:

  • Beurteilung von Wahrnehmungen
  • Ableitung von weiterführenden Schlussfolgerungen
  • Ableitung und Ausführung von Aktionen

© VDMA Bayern

Der Leitfaden „Künstliche Intelligenz – Potenziale und Umsetzungen im Mittelstand“ vom VDMA Bayern geht ausführlicher auf die Punkte ein und hilft bei der Umsetzung von KI in mittelständischen Unternehmen. Einer der Autor*innen ist unser KI-Trainer Marcus Röhler vom Fraunhofer IGCV.

Quelle: [1] Leitfaden Künstliche Intelligenz – Potenziale und Umsetzungen im Mittelstand der Projektpartner VDMA Bayern, Fraunhofer IGCV und Technische Universität München (2020)

Teil 2 der Artikelreihe: Wo kann KI eingesetzt werden?