Erleben Sie spannende Vorträge von führenden Expertinnen und Experten aus der Branche, diskutieren Sie die neuesten Entwicklungen und knüpfen Sie wertvolle Kontakte. Für die Veranstaltung steht uns eine begrenzte Anzahl von Freikarten zur Verfügung. Nutzen Sie untenstehende Anmeldung und sichern Sie sich Ihre Freikarte. Bitte beachten Sie, dass pro Organisation nur eine Karte vergeben werden kann.

Die Veranstaltung startet bereits am Vorabend, 12.11.2024, ab 17 Uhr. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Marktplätze der Partner zu besuchen und einen Einblick in das Technikum zu erhalten.

Beim Summit am 13.11.2024 wird in zwei parallelen Vortragssessions auf aktuelle Themenstellungen aus Digitalisierung und KI eingegangen:

  • Die Session Industrial IoT“ startet mit spannenden Impulsen aus dem Themenfeld der Industrial Security und der Frage, wie Sie sich vor manipulierten Daten in der Produktion schützen können. Darüber hinaus werden Sie tiefer in die vernetzte Produktion eintauchen, Technologien wie OPC UA und Edge-Devices kennenlernen und praxisnahe Lösungsansätze und Strategien präsentiert bekommen.
  • In der Session KI in der Anwendung“ werden Ihnen einfache Ansätze zum Einstieg in die Thematik gezeigt und vielfältige Einblicke in Projekte geboten, in denen KI in der Praxis bereits einen Mehrwert bietet. Hier reichen die Beispiele von Prozessoptimierungskonzepten für interne Unternehmensprozesse mittels Large Language Models bis zu Anwendungen für Engineering und Robotik.
    Auch das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg ist in der Session zur Klassischen KI mit dem Vortrag „KI – Ansätze in der industriellen Praxis“ dabei.

Inhalte

  • Key-Note
  • Viele spannende Vorträge zur Digitalisierung und KI in der Anwendung
  • Podiumsdiskussion zum Thema EU AI Act
  • Marktstände von Netzwerk- und Industriepartnern
  • Führung durch die Forschungshalle

Programm

09:00 – 09:30 Uhr
Eintreffen der Gäste am Fraunhofer IGCV

09:30 – 10:00 Uhr
Begrüßung und Einleitung
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Daub und
Prof. Dr.-Ing. Johannes Schilp, Fraunhofer IGCV

Videobotschaft mit Grußwort aus der Politik
Tobias Gotthardt, Staatssekretär im StMWi

10:00 – 10:45 Uhr
Keynote
Christian Donitzky, Intel Deutschland GmbH

10:45 – 11:15 Uhr
Networking-Pause

11:15 – 12:20 Uhr
Zwei parallele Sessions mit je zwei Vorträgen
Industrial IoT: Industrial Security
KI in der Anwendung: Klassische KI

12:20 – 13:20 Uhr
Mittagspause

13:20 – 15:35 Uhr
Zwei parallele Sessions mit je vier Vorträgen
Industrial IoT: Connectivity
KI in der Anwendung: Generative KI

15:35 – 16:00 Uhr
Networking-Pause

16:00 – 17:00 Uhr
AI Act: Balance zwischen Innovation und Regulierung
mit anschließender Podiumsdiskussion

Dr. Vanessa Steinherr, IHK Schwaben

17:00 – 17:15 Uhr
Resümee und Verabschiedung
Prof. Dr.-Ing. Johannes Schilp, Fraunhofer IGCV

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier

Nutzen Sie für die kostenfreie Teilnahme untenstehendes Anmeldeformular.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Im Alltagsgebrauch wird „Optimierung“ meist mit „etwas besser machen“ gleichgesetzt. Mathematische Optimierung meint hingegen „das nachweisbar Beste machen“. Maßgeschneiderte Optimierungsalgorithmen ermöglichen es für individuelle Problemstellungen die optimale Lösung zu finden, um Ressourcen effizient einzusetzen und die Nachhaltigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken. Die Anwendungen solcher Optimierungsalgorithmen sind vielfältig und reichen von Planungsprozessen aus der Produktion bis hin zur Entscheidungsunterstützung in der Logistik.

Lernen Sie im Webinar von unseren Expert:innen Martina Kuchlbauer und Christopher Scholl vom Fraunhofer IIS die Grundlagen mathematischer Optimierung und unterschiedliche Anwendungskontexte in der Praxis kennen.

Außerdem bekommen Sie einen Einblick in unser selbst entwickeltes Online-Spiel „Planning Puzzle“, bei dem Sie Planungsaufgaben lösen können und das Ihnen verdeutlicht, warum es sich lohnt künstliche Intelligenz und mathematische Optimierung zu nutzen.
Zum Online-Spiel

Inhalte

  • Kurze Begriffsklärung „Optimierung“ und „Nachhaltigkeit“
  • Anwendungskontexte für Optimierungsalgorithmen (u. a. Touren- / Produktions- / Personaleinsatzplanung)
  • Umsetzung in der Praxis und Mehrwert von Optimierungsalgorithmen 

Zielgruppe

  • Planungsfachkräfte für die Bereiche Logistik, Produktion, Einkauf oder Vertrieb
  • Verantwortliche aus den Bereichen Strategie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Entwicklung
  • Datenexpert:innen und IT-Fachkräfte
  • Personen mit einem Interesse an der Optimierung von Entscheidungen

Ergänzend zum Webinar bietet das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg den Onlinekurs „Gut, besser, KI? Wie Optimierungsalgorithmen für mehr Nachhaltigkeit sorgen“ an. Lernen Sie, was man unter den Begriffen „Nachhaltigkeit“ und „Optimierung“ versteht und wie Optimierungsmodelle aufgebaut sind. Zum Onlinekurs

Für das Webinar werden keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!​ Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Künstliche Intelligenz wird nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern auch unsere Ansätze zur Nachhaltigkeit transformieren. Doch wie genau wird die Zukunft in diesem Bereich aussehen? Auf dem BarCamp “KI & Nachhaltigkeit” vom Mittelstand-Digital Zentrum Franken werden diese Fragen gemeinsam mit den Teilnehmenden erörtert.

Während KI bisher oft im Zusammenhang mit Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen betrachtet wurde, zeigt sich nun ihr enormes Potenzial für nachhaltige Innovationen. Von der Optimierung von Energieverbrauch und Ressourcennutzung bis hin zur Entwicklung umweltfreundlicher Technologien – KI kann entscheidend dazu beitragen, unsere Welt nachhaltiger zu gestalten. Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen und Gesellschaft? Welche neuen Kompetenzen werden benötigt und wie müssen sich Organisationen anpassen? Noch gibt es keine endgültigen Antworten, aber durch gemeinsame Diskussionen können neue Ideen und Lösungsansätze entwickelt werden.

Was ist ein BarCamp?

Ein BarCamp (oder Unkonferenz) ist ein Event mit offenen Workshops. Ablauf und Inhalt des BarCamps werden gemeinsam von den Teilnehmenden zu Beginn der Veranstaltung selbst gestaltet oder vorab eingereicht. Wie auch bei anderen Veranstaltungen dient das BarCamp dem fachlichen und methodischen Austausch zu einem Themenfokus.

Jeder Teilnehmende kann sein Thema in sogenannten Sessions anbieten. Der/die Sessiongeber:in stellt das Thema vor und moderiert oder diskutiert dies mit den Teilnehmenden.

Dabei können gemeinsam neuen Ideen und Projekte angestoßen bzw. gemeinsam konkrete Lösungen entwickelt werden.

Wie läuft ein BarCamp ab?

Die Sessionplanung findet zu Beginn der Veranstaltung statt. Die Sessiongeber:innen stellen ihr Thema einzeln in ca. 1-2 Minuten vor. Anschließend wird nach dem Interesse an der Session gefragt. Besteht Interesse an der Session wird diese in den Sessionplan aufgenommen. Der Sessionplan befindet sich in der Networking Area. Fehlt das Interesse, kommt die Session nicht zustande.

Eine Session dauert in der Regel max. eine Stunde. Für die Inhalte sind 45 Minuten reserviert, weitere 15 Minuten brauchen die Teilnehmenden, um zwischen zwei Sessions den Raum zu wechseln und sich auf neue Themen einzustellen.

Agenda (vorläufig):

  • 09:30  –  Einlass
  • 10:00  –  Begrüßung
  • 10:10  –  Impulsvortrag
  • 10:30  –  BarCamp: Sessionplanung
  • 11:00  –  1. BarCamp Session
  • 12:00  –  Lunch & Networking
  • 13:00  –  2. BarCamp Session
  • 14:00  –  Zusammenfassung der Sessions 
  • 14:30  –  Verabschiedung

Melden Sie sich hier kostenfrei an!

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Künstliche Intelligenz hat in den vergangenen Jahren rasante Fortschritte gemacht und zuletzt dank Durchbrüchen bei der Textverarbeitung und großen Sprachmodellen große Aufmerksamkeit erfahren. Dabei ist Künstliche Intelligenz aber keineswegs neu und umfasst weitaus mehr als die Textverarbeitung. Die Potenziale für mittelständische Unternehmen sind groß – genauso aber auch die Herausforderungen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit dieser Schulung machen wir Künstliche Intelligenz für Sie greifbar.

Hierbei stellt Ihnen unser Experte Dr. Martin Gottwald von der fortiss GmbH grundlegende Ansätze vor, welche von Ihnen als Teilnehmer:in selbstständig angewandt werden. Durch Praxisbeispiele und Hilfestellungen zum Vorgehen in KI-Projekten, können Sie Anwendungsfelder im eigenen Unternehmen identifizieren.​ Für die Schulung wird ein eigener Laptop mit Internetzugang benötigt, um die praktischen Übungen absolvieren zu können.

Inhalte​ der Schulung

  • Grundlagen der Künstlichen Intelligenz​ und Einstieg in die Welt des Maschinellen Lernens
  • Einstieg in das Aufnehmen und Verarbeiten von Daten​
  • Praxisnahe Anwendungsbeispiele und Identifikation von KI-Anwendungsfeldern im eigenen Unternehmen ​
  • Eigenständige Implementierung von einfachen KI-Algorithmen​ am Beispiel einer Fräsmaschine

Vorteile für die Teilnehmenden​

  • Statt mit Buzzwords geblendet zu werden, lernen Sie wichtige Inhalte und Ansätze der Künstlichen Intelligenz kennen
  • Sie erkennen Möglichkeiten, Risiken und Grenzen von KI-Projekten
  • Sie werden befähigt, mögliche Anwendungsfelder von KI im eigenen Unternehmen zu identifizieren

Zielgruppe​

Die Schulung richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeitende kleiner und mittlerer Unternehmen, die Anwendungsfelder der Künstlichen Intelligenz im eigenen Unternehmen identifizieren möchten und erfahren wollen, was es bedeutet ein KI-Projekt anzufangen​. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Hinweis: Auf Nachfrage stellen wir Ihnen gerne eine Teilnahmebescheinigung aus.

Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!

Keine Zeit am 11. Dezember? Die Schulung bieten wir auch am 19. November an. Zur Anmeldung

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Künstliche Intelligenz hat in den vergangenen Jahren rasante Fortschritte gemacht und zuletzt dank Durchbrüchen bei der Textverarbeitung und großen Sprachmodellen große Aufmerksamkeit erfahren. Dabei ist Künstliche Intelligenz aber keineswegs neu und umfasst weitaus mehr als die Textverarbeitung. Die Potenziale für mittelständische Unternehmen sind groß – genauso aber auch die Herausforderungen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit dieser Schulung machen wir Künstliche Intelligenz für Sie greifbar.

Hierbei werden Ihnen von unserem Experten Dr. Martin Gottwald von der fortiss GmbH grundlegende Ansätze vorgestellt und von Ihnen als Teilnehmer:in selbstständig angewandt. Durch Praxisbeispiele und Hilfestellungen zum Vorgehen in KI-Projekten, können Sie Anwendungsfelder im eigenen Unternehmen identifizieren.​ Für die Schulung wird ein eigener Laptop mit Internetzugang benötigt, um die praktischen Übungen absolvieren zu können.

Inhalte​ der Schulung

  • Grundlagen der Künstlichen Intelligenz​ und Einstieg in die Welt des Maschinellen Lernens
  • Einstieg in das Aufnehmen und Verarbeiten von Daten​
  • Praxisnahe Anwendungsbeispiele und Identifikation von KI-Anwendungsfeldern im eigenen Unternehmen ​
  • Eigenständige Implementierung von einfachen KI-Algorithmen​ am Beispiel einer Fräsmaschine

Vorteile für die Teilnehmenden​

  • Statt mit Buzzwords geblendet zu werden, lernen Sie wichtige Inhalte und Ansätze der Künstlichen Intelligenz kennen
  • Sie erkennen Möglichkeiten, Risiken und Grenzen von KI-Projekten
  • Sie werden befähigt, mögliche Anwendungsfelder von KI im eigenen Unternehmen zu identifizieren

Zielgruppe​

Die Schulung richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeitende kleiner und mittlerer Unternehmen, die Anwendungsfelder der Künstlichen Intelligenz im eigenen Unternehmen identifizieren möchten und erfahren wollen, was es bedeutet ein KI-Projekt anzufangen​. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Hinweis: Auf Nachfrage stellen wir Ihnen gerne eine Teilnahmebescheinigung aus.

Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!

Keine Zeit am 19. November? Die Schulung bieten wir auch am 11. Dezember an. Zur Anmeldung

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen (ML) birgt enorme Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), indem die Effizienz der Geschäftsprozesse erheblich verbessert werden kann. Die größte Herausforderung ist dabei oftmals, dass nur eine unzureichende Menge an Trainingsdaten vorliegt. Insbesondere KMU sind dafür häufig mit begrenzten Ressourcen konfrontiert. Für viele Anwendungen kann der benötigte Datenumfang jedoch durch die Einbringung von Vorwissen kompensiert werden.

Bedeutung der Wissensintegration

Die Nutzung von KI im Allgemeinen und ML im Besonderen ermöglicht nicht nur die Automatisierung von Geschäftsprozessen, sondern auch die Erschließung neuer Geschäftsfelder und die Verbesserung der Kundenbindung. Eine der größten Herausforderungen, der KMU bei der Implementierung von KI- und ML-Anwendungen gegenüberstehen, ist jedoch die Verfügbarkeit und Qualität von Trainingsdaten.

KMU haben oft nicht die gleichen Ressourcen wie große Unternehmen, um umfangreiche und qualitativ hochwertige Datensätze zu sammeln. Dies kann die Entwicklung präziser ML-Modelle erheblich erschweren, da ohne eine ausreichende Menge an Daten die Modelle anfällig für Überanpassung sind und in der Praxis ungenaue Ergebnisse liefern können. Die Integration von Wissen in den ML-Trainingsprozess kann diese Herausforderung adressieren. Durch die Nutzung vorhandenen Wissens können Datenlücken geschlossen und die Effizienz des Trainingsprozesses verbessert werden. Dies ermöglicht es KMU, auch mit begrenzten Datenquellen robuste und genaue Modelle zu entwickeln.

Was meint Wissen in diesem Kontext?

Maschinelles Lernen hat das Potenzial, Muster und Zusammenhänge in Daten zu erkennen, die für den Menschen schwer nachvollziehbar sind. Doch kein Vorhersagemodell kann ohne grundlegende Annahmen entwickelt werden. Ohne diese Annahmen ist es schlichtweg unmöglich, dass ein Modell auf neue, unbekannte Daten verallgemeinern kann. Je besser diese Annahmen mit der Realität übereinstimmen und je genauer sie das zu lösende Problem abdecken, desto aussagekräftiger wird das Modell und desto weniger muss letztlich aus den Daten gelernt werden. Die Einbindung von Domänenwissen in maschinelle Lernmethoden kann nicht nur die Leistung des Modells verbessern und die benötigte Datenmenge reduzieren, sondern auch die Interpretierbarkeit des Modells erhöhen.

Stellen wir uns beispielsweise ein Modell vor, das darauf trainiert ist, Verkehrsschilder zu erkennen. Wir wissen, dass Verkehrsschilder jeweils bestimmten geometrischen Formen und Farben entsprechen und dieses Wissen können wir in das Modell einfließen lassen. Das geschieht, indem wir beispielsweise aus den Kategorien und Attributen einen Wissensgraph erstellen und das Modell mit dessen Einbettungen trainieren oder zusätzliche Bilddaten simulieren.

Dadurch wird das Modell nicht nur präziser, sondern auch verständlicher und leichter übertragbar auf andere Länder. Die Relevanz solch einer Kombination von Wissen wird durchaus im Alltag deutlich. Wenn im Winter ein schneebedecktes Stoppschild zusätzlich durch die Form erkennbar ist, dann besitzt eine Methode, welches dieses Wissen ausnutzen kann, einen Vorteil gegenüber Ansätzen, welche sich allein auf eine (unleserliche) Schrift verlassen.

Wissen kann in vielen verschiedenen Formen formalisiert und repräsentiert werden, sei es als logische Formeln, Invarianzen, Simulationsergebnisse, statistische Relationen oder Wissensgraphen. Daher muss immer eine gemeinsame Sprache gefunden werden, um dieses Domänenwissen in ein KI-System zu integrieren. Doch selbst wenn das Wissen in einer geeigneten Form vorliegt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass der Weg der Integration immer gleich ist. Betrachten wir zur Verdeutlichung die folgenden drei Beispiele:

  1. Die Software “AlphaGo”, die das Brettspiel „Go“ optimal spielt: Hier wird Vorwissen in Form der möglichen Spielzüge und direkt verwerfbare Handlungen eingebracht, um den Raum für mögliche Strategien einzugrenzen. Das Wissen über die Spielzüge wird dabei als Graph dargestellt, wobei jeder Knoten einen möglichen Spielzustand repräsentiert und die Kanten die möglichen Züge darstellen. Dieses Vorwissen hilft, den Suchraum effizient zu durchsuchen und optimale Strategien zu entwickeln.
  2. Erkennung von Straßenschildern: Stoppschilder haben die gleiche Bedeutung in verschiedenen Ländern, können aber unterschiedlich ausgeführt sein. Für die Erkennung in einem Computer kann das Wissen über die Schilder hierarchisch organisiert werden. Grundlegende und gemeinsame Attribute (beispielsweise die rote Farbe und die achteckige Form) werden höher in der Hierarchie eingehängt. Regionale und spezifische Eigenschaften landen tiefer in der Struktur. Diese Hierarchie kann als Graph dargestellt werden, wobei die Knoten die verschiedenen Attribute und die Kanten deren Beziehungen repräsentieren.
  3. Empfehlungssystem bei Online-Versandhändler (“Kunden kauften auch … “): Hier sind die zu verarbeitenden Daten die Relationen (“Wer hat x gekauft?”) zwischen Entitäten (die Nutzerinnen und Nutzer des Dienstes sowie die Produkte). Diese Relationen können als Graph modelliert werden, wobei die Knoten die Nutzerinnen und Nutzer sowie die Produkte repräsentieren. Die Kanten zeigen deren Beziehungen an. Die Aufgabe besteht darin, einer Kundin oder einem Kunden nach einem getätigten Kauf über das Verhalten anderer neue Produkte vorzuschlagen. Für die Lösung kann bekanntes Wissen aus der Graphentheorie verwendet werden.

In allen drei Beispielen liegt das Vorwissen selbst als Graph vor, sei es in der Form von aufeinander aufbauenden Spielzügen, geordneten Hierarchien oder zu findenden Strukturen innerhalb eines gegebenen Graphen. Unabhängig davon benötigen diese Beispiele jeweils eine maßgeschneiderte Umsetzung und passgenaue Integration des Vorwissens.

Wo findet die Wissensintegration statt?

Es gibt vier konkrete Bereiche im Maschinellen Lernprozess, in denen Wissen eingebracht werden kann: die Konzeptualisierung des Problems, die Datenerhebung, das Design der Modellarchitektur und der Lösungsalgorithmus. Die richtige Kombination dieser Faktoren kann den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem weniger erfolgreichen ML-Projekt ausmachen.

Konzeptualisierung des Problems

Bevor Maschinelles Lernen zum Einsatz kommt, muss zunächst geklärt werden, warum es überhaupt notwendig ist. ML wird hauptsächlich dann eingesetzt, wenn das zu lösende Problem entweder zu komplex ist, um vom Menschen verstanden zu werden, oder wenn klassische Ansätze zu ungenau oder zu langsam sind. Ein anschauliches Beispiel ist die Entwicklung von sogenannten Surrogate-Modellen zur Simulation von Strömungen. Anstelle der eigentlichen Hydrodynamik und physikalischen Prozesse wird ein vereinfachtes Modell als Ersatz verwendet, welches immer noch gut genug ist, um brauchbare Ergebnisse zu erzielen, aber deutlich schneller berechnet werden kann, indem Verluste bei der Genauigkeit gezielt in Kauf genommen werden. Solche Surrogate-Modelle ermöglichen dann beispielsweise die Entwicklung von künstlichen Organen oder effizienteren Triebwerken.

Falls ein ähnliches Problem bereits gelöst wurde, bietet Transfer-Lernen eine wertvolle Lösung. Diese Technik ermöglicht es, bereits trainierte Modelle auf verwandte Probleme anzuwenden. Das spart sowohl Zeit als auch Ressourcen und steigert gleichzeitig die Effizienz und Genauigkeit des neuen Modells. Eine Vielzahl vortrainierter Modelle steht mit passenden Lizenzen zum Download bereit und kann für spezifische Anwendungen angepasst werden, was den Einstieg erheblich erleichtert.

Datenakquise, -aufbereitung und -augmentation

Bei der Datenerhebung spielt neben der Datenmenge auch die Diversität der Daten eine entscheidende Rolle. Während maschinelles Lernen hervorragend darin ist, zwischen bekannten Datenpunkten zu interpolieren, gestaltet sich die Extrapolation außerhalb des gelernten Bereichs deutlich schwieriger. Ein passendes Beispiel hierfür sind Wettervorhersagen: Während ML-Modelle präzise Prognosen innerhalb des bekannten Klimamusters erstellen können, stoßen sie bei unvorhergesehenen Klimaveränderungen an ihre Grenzen.

Die Darstellung der Daten beeinflusst maßgeblich die Komplexität der zu erlernenden Beziehungen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Unterschied zwischen heliozentrischen und geozentrischen Darstellungen in der Astronomie. Die Wahl des richtigen Koordinatensystems kann das Problem erheblich vereinfachen und somit die Effizienz des Modells steigern.

In vielen physikalischen Anwendungen können Daten durch Simulationen erweitert werden. Simulationen bieten oft eine höhere Auflösung als reale Experimente, sind jedoch durch die unvollständige Kenntnis der zugrunde liegenden Gesetze des betrachteten Systems eingeschränkt. Datenaugmentation ist eine weitere Technik, bei der neue Daten aus bestehenden Daten durch Transformationen künstlich erzeugt werden und der Datensatz so vergrößert wird. Invarianzen und Equivarianzen können genutzt werden, um die Menge der verfügbaren Daten zum Beispiel durch Rotationen, Spiegelungen oder Skalierungen zu erhöhen.

Falls der direkte Austausch von Daten problematisch ist, beispielsweise in sensiblen Bereichen wie dem Gesundheitswesen oder Finanzsektor, kann Föderales Lernen eine Lösung bieten. Diese Methode ermöglicht es mehreren Institutionen, gemeinsam Modelle zu trainieren, ohne dass Daten tatsächlich ausgetauscht werden müssen. Dies gewährleistet den Schutz sensibler Informationen und ermöglicht dennoch effektives Lernen.

Design der Modellarchitektur

Albert Einstein sagte einmal: “Man sollte alles so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.” Diese Weisheit gilt auch für die Gestaltung der Modellarchitektur im maschinellen Lernen. Die Architektur legt den Suchraum für mögliche Zusammenhänge fest. Ist dieser Suchraum zu groß oder zu klein, führt dies aufgrund von Über- bzw. Unteranpassung in der Regel zu einer schlechteren Performanz.

Ein gut gestaltetes Modell sollte daher eine Balance zwischen Einfachheit und Komplexität finden. Beispielsweise können anwendungsspezifische Symmetrien, Invarianzen und physikalische Erhaltungssätze direkt in die Modellstruktur integriert werden. Diese Integration verringert die Komplexität des Problems, da das Modell bekannte Zusammenhänge nicht erst mühsam aus den Daten lernen muss.

Ein anschauliches Beispiel ist das Erkennen von Objekten in Bildern. Man trainiert typischerweise kein KI-Modell für jede mögliche Position eines Objekts im Bild, sondern konstruiert ein einzelnes Modell, das das gesamte Bild verarbeiten kann. Hier kommen faltende neuronale Netze (Convolutional Neural Networks, CNNs) zum Einsatz. Diese Netze können dank der Faltungen per Design unabhängig von der Position eines Objekts dessen Art bestimmen. Ein vollverbundenes Netz würde bei gleichem Datenumfang schlechter abschneiden, obwohl es das CNN als Spezialfall enthält.

Implementierung in den Lösungsalgorithmus

Das Wissen, das in die Modellarchitektur eingebracht wird, kann oft auch direkt in den Trainingsprozess als zusätzliche Regularisierungsterme einfließen. Diese zusätzlichen Terme für die Verlustfunktion wirken wie weiche Beschränkungen, die dem Modell helfen, die bekannten Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge zu berücksichtigen.

Ein anschauliches Beispiel hierfür ist das Training eines Modells zur physikalischen Simulation. Hier können physikalische Erhaltungssätze, wie die Energie- oder Impulserhaltung, direkt als Regularisierung in die Verlustfunktion integriert werden. Diese Terme sorgen dafür, dass das Modell physikalisch sinnvolle Ergebnisse liefert, selbst wenn die Daten gelegentlich abweichen.

Allerdings können die zusätzlichen Regularisierungsterme auch in Konflikt mit dem eigentlichen Trainingsziel, nämlich der Minimierung der Verlustfunktion, stehen. Das bedeutet, dass das Modell einerseits die Trainingsdaten bestmöglich nachbilden soll, andererseits aber auch den Regularisierungstermen gerecht werden muss. Daher ist ein anwendungsspezifisches Feintuning der Gewichtung dieser Verlustterme entscheidend. Eine zu starke Gewichtung der Regularisierungsterme könnte das Modell daran hindern, die Daten korrekt zu lernen, während eine zu schwache Gewichtung ihre nützliche Wirkung minimiert.

Maßgeschneiderte Lösungen bleiben erforderlich

Die Kombination von Wissen ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg von KI- und ML-Anwendungen, insbesondere für KMU mit begrenzten Ressourcen. Durch die Integration von Wissen in ihre KI-Strategien können KMU die Herausforderungen der Datenknappheit überwinden und das volle Potenzial von KI und ML ausschöpfen. Dies ermöglicht nicht nur effizientere Geschäftsprozesse, sondern auch die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Dabei ist das exakte Vorgehen aber immer anwendungsabhängig und wird durch das vorliegende Problem eingegrenzt. Es gibt deswegen leider nicht einen pauschalen Ansatz, welcher überall greift, sondern man muss sich maßgeschneiderte Lösungen für das eigene Unternehmen zusammenbauen.

Das Engineering von KI-Systemen erfordert das Managen vieler integraler Artefakte beispielsweise Eingaben wie Datensätze, Konfigurationen wie Hyperparameter und Ausgaben wie Trainingsergebnisse. Häufig ist jedoch das methodische Vorgehen für ein solches Management in der Praxis unklar. In diesem Webinar gibt Ihnen Alexandros Tsakpinis von der fortiss GmbH eine Einführung in KI-Engineering – weg von der prototypischen Umgebung innerhalb eines Jupyter Notebooks – und zeigt wie die genannten Bestandteile von KI-Systemen systematisch versioniert und konfiguriert werden können. ​

Innerhalb kurzer Theorieeinheiten können die Teilnehmenden Methoden zur standardisierten Projektstruktur, Datenversionierung und Experiment Tracking kennenlernen. Zudem gibt es die Möglichkeit aufkommende Fragen und reale Probleme aus Ihren Unternehmen zu diskutieren.​​

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BVMW Bayern statt.

Passend zu diesem Webinar findet am 4. Dezember eine Folgeschulung zum Thema „Vom Prototyp zum produktiven System – so geht strukturierte KI-Entwicklung und -Verwaltung“ statt.​
Melden Sie sich hier an

Inhalte​

  • Vergleich zwischen der Entwicklung eines KI-Prototyps in Jupyter Notebook und einer standardisierten Projektstruktur
  • Methoden für Datenversionierung und Experiment Tracking

Zielgruppe​

Das Webinar richtet sich an technische Mitarbeitende (z. B. Data Scientist, ML Engineer, Software Engineer, Produktmanager)​. Für die Teilnahme sind Python-Kenntnisse sowie erste Prototypen für eigene KI-Systeme erforderlich.

Melden Sie sich hier kostenfrei an!

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Digitalisierung und Automatisierung schreiten in Deutschland mit großen Schritten voran. Kleine und mittlere Unternehmen laufen Gefahr, in diesem Transformationsprozess abgehängt zu werden. Gründe dafür sind unter anderem die fehlenden Kapazitäten in den Bereichen der Maschinenvernetzung und Datenverarbeitung.

Künstliche Intelligenz (KI) hilft, das gesamte Potenzial einer digitalen und automatisierten Produktion hinsichtlich Effizienz ausnutzen zu können. Komplexe Zusammenhänge können so untersucht und interpretiert werden. Passende Daten sind dafür das Fundament – im Webinar zeigt Ihnen unsere Expertin Saskia Hutschenreiter vom Fraunhofer IGCV, wie Sie diese entsprechend vorverarbeiten und auf deren Plausibilität hin untersuchen müssen.

Inhalte des Webinars

  • Allgemeines Vorgehen für den Einsatz von maschinellen Lernverfahren (schwache KI)
  • Anwendungsfall von maschinellen Lernverfahren aus dem Bereich der Fleischherstellung (Mischer für die Wurstherstellung)

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an:

  • Produktionsleiter:innen, Monteur:innen, Meister:innen
  • Personen aus den Bereichen IT, HR oder Arbeitsvorbereitung
  • Personen aus den Branchen Maschinenbau, Automobilbau, Luftfahrt, etc.

Melden Sie sich jetzt für das kostenfreie Webinar an! Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Die Vorverarbeitung von Maschinendaten ist ein wesentlicher Schritt, um die Basis für eine effektive Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und fortschrittlicher Datenanalyse in der Produktion zu schaffen. Maschinendaten stammen aus verschiedenen Quellen und ihre Qualität bestimmt maßgeblich den Erfolg nachfolgender Analyse- und Optimierungsprozesse.

Die Vorverarbeitung von Maschinendaten umfasst alle Schritte, die notwendig sind, um Rohdaten in eine Form zu bringen, die für die Analyse, insbesondere durch KI-Modelle, geeignet sind. Diese Schritte beinhalten die Datenbereinigung, -normalisierung,
-aggregation sowie die Transformation in ein konsistentes Format. Die Qualität der Vorverarbeitung beeinflusst die Leistungsfähigkeit von KI-Modellen erheblich, da diese Modelle auf präzise und relevante Daten angewiesen sind, um genaue Vorhersagen und Entscheidungen treffen zu können.

Ein zentraler Aspekt der Vorverarbeitung ist die Handhabung fehlender oder fehlerhafter Daten, die in Produktionsumgebungen häufig vorkommen. Unvollständige oder inkonsistente Datensätze können zu falschen Schlussfolgerungen führen und die Wirksamkeit von Datenanalyseverfahren beeinträchtigen. Durch Techniken wie Interpolation, Ausreißererkennung und Datenimputation können solche Probleme bereits in der Vorverarbeitungsphase adressiert werden.

Quellen von Maschinendaten: Energiefluss, Materialfluss und Datenfluss

Maschinendaten werden aus verschiedenen Quellen generiert, die in der Produktion eine zentrale Rolle spielen. Diese Datenquellen lassen sich im Wesentlichen in drei Kategorien unterteilen: Energiefluss, Materialfluss und Datenfluss.

  1. Energieflussdaten: Diese Daten umfassen Informationen über den Energieverbrauch von Maschinen und Anlagen. Sie können sowohl den allgemeinen Energieverbrauch als auch spezifische Parameter wie Spannung, Stromstärke und Leistung umfassen. Energieflussdaten sind entscheidend für die Optimierung des Energieeinsatzes und die Senkung der Betriebskosten. Durch die Analyse von Energieflussdaten lassen sich beispielsweise ineffiziente Maschinen identifizieren oder Vorhersagen über den Energiebedarf treffen.
  2. Materialflussdaten: Diese Daten beziehen sich auf die Bewegung und Transformation von Materialien innerhalb der Produktionsprozesse. Dazu gehören Informationen über Materialein- und -ausgänge, Lagerbestände, Produktionsgeschwindigkeiten und die Produktqualität. Materialflussdaten sind essenziell für die Planung und Optimierung von Produktionsabläufen sowie für das Management von Lieferketten. Ihre Analyse kann helfen, Engpässe zu identifizieren und den Materialeinsatz zu optimieren.
  3. Datenflussdaten: Diese Kategorie umfasst alle digitalen Signale und Kommunikationsströme, die zwischen Maschinen, Steuerungssystemen und übergeordneten IT-Systemen ausgetauscht werden. Datenflussdaten beinhalten Maschinensensoren, Steuerungsbefehle und Informationen über Prozesszustände. Diese Daten sind entscheidend für die Überwachung und Steuerung von Produktionsprozessen in Echtzeit und bilden die Grundlage für die Implementierung von Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) und anderen fortschrittlichen Anwendungen.

Praktische Ansätze zur Datenerfassung

In der Praxis ist die Erfassung von Maschinendaten oft eine komplexe Aufgabe, die sorgfältige Planung und die richtige technische Ausstattung erfordert. Hier sind einige gängige Methoden, wie Produktionsunternehmen an die notwendigen Daten herankommen:

  1. Sensoren und IoT-Geräte: Eine der häufigsten Methoden zur Erfassung von Maschinendaten ist der Einsatz von Sensoren und IoT-Geräten (Internet of Things, dt. Internet der Dinge), die direkt an Maschinen und Anlagen angebracht werden. Diese Geräte messen kontinuierlich physikalische Größen wie Temperatur, Druck, Vibrationen oder Energieverbrauch und senden diese Daten in Echtzeit an zentrale Datenbanken. Moderne IoT-Plattformen bieten zudem die Möglichkeit, diese Daten sofort zu verarbeiten und zu analysieren.
  2. Steuerungssysteme und SCADA: Viele Produktionsanlagen sind bereits mit Steuerungssystemen wie PLCs (Programmable Logic Controllers) oder SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition) ausgestattet. Diese Systeme sammeln Daten über Maschinenzustände und Prozessparameter und können diese Daten zentral speichern oder direkt an Analysesysteme weiterleiten.
  3. Manuelle Datenerfassung: In Fällen, in denen eine automatische Datenerfassung nicht möglich oder zu kostspielig ist, kann eine manuelle Erfassung der Daten erforderlich sein. Dies erfolgt in der Regel durch regelmäßige Inspektionen oder durch das Auslesen von Maschinendisplays und Steuerungsgeräten. Eine manuelle Datenerfassung ist zwar weniger effizient und fehleranfälliger, kann aber in bestimmten Situationen eine praktikable Lösung sein.
  4. Integration externer Datenquellen: Neben den direkt in der Produktion erfassten Daten können auch externe Datenquellen von Bedeutung sein, wie z. B. Wetterdaten, Marktpreise oder Lieferantendaten. Diese externen Informationen können in Kombination mit internen Maschinendaten wertvolle Einblicke in die Produktionsplanung und -steuerung bieten.

Herausforderungen und Best Practices

Die Erfassung und Vorverarbeitung von Maschinendaten sind nicht ohne Herausforderungen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die gesammelten Daten von hoher Qualität sind und konsistent verarbeitet werden können. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, verschiedene Datenquellen miteinander zu integrieren und sicherzustellen, dass alle relevanten Daten verfügbar und korrekt sind.

Best Practices in diesem Bereich umfassen die Etablierung eines robusten Datenmanagement-Frameworks, das sowohl die Erfassung als auch die Vorverarbeitung und Speicherung von Daten abdeckt. Dazu gehört auch die Implementierung von Standards und Protokollen zur Sicherstellung der Datenqualität sowie die kontinuierliche Schulung von Mitarbeitenden im Umgang mit Daten und Analysewerkzeugen.

Potenziale nutzen durch richtige Anwendung

Die Vorverarbeitung von Maschinendaten ist eine entscheidende Grundlage für die erfolgreiche Implementierung von KI und fortschrittlichen Datenanalyseverfahren in der Produktion. Durch die systematische Erfassung und Aufbereitung von Daten aus Energiefluss, Materialfluss und Datenfluss können Unternehmen ihre Produktionsprozesse optimieren, Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Die Herausforderung besteht darin, die richtigen Datenquellen zu identifizieren, qualitativ hochwertige Daten zu sammeln und diese effizient zu verarbeiten, um das volle Potenzial moderner Technologien auszuschöpfen.