Das Engineering von KI-Systemen erfordert das Managen vieler integraler Artefakte beispielsweise Eingaben wie Datensätze, Konfigurationen wie Hyperparameter und Ausgaben wie Trainingsergebnisse. Häufig ist jedoch das methodische Vorgehen für ein solches Management in der Praxis unklar. In diesem Webinar gibt Ihnen Alexandros Tsakpinis von der fortiss GmbH eine Einführung in KI-Engineering – weg von der prototypischen Umgebung innerhalb eines Jupyter Notebooks – und zeigt wie die genannten Bestandteile von KI-Systemen systematisch versioniert und konfiguriert werden können. ​

Innerhalb kurzer Theorieeinheiten können Sie Methoden zur standardisierten Projektstruktur, Datenversionierung und Experiment Tracking kennenlernen. Zudem gibt es die Möglichkeit aufkommende Fragen und reale Probleme aus Ihren Unternehmen zu diskutieren.

Passend zu diesem Webinar bieten wir am 20. März eine Folgeschulung zum Thema „Vom Prototyp zum produktiven System – so geht strukturierte KI-Entwicklung und -Verwaltung“ an.​ Melden Sie sich hier an

Inhalte​

  • Vergleich zwischen der Entwicklung eines KI-Prototyps in Jupyter Notebook und einer standardisierten Projektstruktur
  • Methoden für Datenversionierung und Experiment Tracking

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an technische Mitarbeitende (z. B. Data Scientist, ML Engineer, Software Engineer, Produktmanager)​. Für die Teilnahme sind Python-Kenntnisse inklusive erster Prototypen für eigene KI-Systeme erforderlich.

Melden Sie sich jetzt kostenfrei an! Den Link zur Veranstaltung erhalten Sie rechtzeitig von uns per E-Mail.

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Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick nehmen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Rolle die Datenbasis für die erfolgreiche Umsetzung von KI-Projekten bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) spielt.

Das Schlagwort „Künstliche Intelligenz“ (KI) ist längst auch im deutschen Mittelstand angekommen: Vom Einsatz von sogenannten Machine-Learning-Modellen wie Random Forest oder Deep-Learning-Modellen wie neuronalen Netzen können nicht nur große Unternehmen wie Amazon, Google oder Zalando profitieren, auch bei KMU gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Beispielhaft seien hier Personal-Einsatz-Planung und Optimierung von Produktionsabläufen genannt. Aber auch die Disposition kann mithilfe von KI optimiert werden und so manuellen Bearbeitungsaufwand und Einkaufs- sowie Lagerkosten einsparen. In immer mehr mittelständischen Unternehmen rückt dieses Thema in den Fokus und es werden erste Projekte zur KI-Anwendung für spezifische Use Cases auf den Weg gebracht. Wofür es häufig noch an Bewusstsein fehlt, ist die Bedeutung der Datenbasis.

KI-Modelle müssen „lernen“

Die meisten KI-Modelle sind stark abhängig von der Menge und der Qualität der vorliegenden Daten. Sollen beispielsweise mithilfe von sogenannten rekurrenten neuronalen Netzen zukünftige Absätze prognostiziert werden, ist es nötig, dass eine Datenhistorie vorliegt, also Aufzeichnungen über vergangene Absätze. Diese Art von Daten, bei denen eine zeitliche Abhängigkeit zwischen aufeinanderfolgenden Beobachtungen besteht, nennt man in der Statistik Zeitreihe.

Ein KI-Prognosemodell kann auf vergangenen Absätzen lernen, wie sich diese über die Zeit verändern. Dieses Lernen der Muster und Abhängigkeiten in den Daten nennt man das Trainieren des Modells. Je weniger vergangene Daten vorliegen, desto weniger kann das Modell auch aus der Vergangenheit lernen. Besonders zum Tragen kommt dies bei saisonalen Einflüssen, z. B. wiederkehrenden jährlichen Verläufen. Damit diese aus den Daten erkannt werden können, müssen vollständige Zyklen aufgezeichnet sein. Ein Beispiel: Damit ein Modell rein aus den Daten erkennt, dass beispielsweise Sonnencreme vor allem im Sommer verkauft wird, müssen die Sonnencreme-Verkäufe aus mehreren vergangenen Jahren vorliegen.

Bleiben wir beim Beispiel der Absatzprognose. Um Absätze vorherzusagen, kann es sehr hilfreich sein, zusätzliche Informationen zu den vergangenen Absätzen zu betrachten. Häufig spielen zeitliche Aspekte eine Rolle, wie Wochentage oder die Jahreszeit. Erfahrene Dispositionsmitarbeitende wissen beispielsweise, dass vor dem Schulstart die Verkäufe an Heften und Stiften steigen. Damit das Prognosemodell diesen Zusammenhang ebenfalls lernen kann, muss die Information über den anstehenden Schulstart in den Daten hinterlegt sein, z. B. über eine Monatsangabe. Andere Aspekte können Rabattaktionen oder Werbekampagnen sein, die die Verkäufe ankurbeln. Sind diese nicht in den Vergangenheitsdaten hinterlegt, kann das KI-Modell den Effekt dieser Marketingmittel nicht erkennen und so auch nicht vorhersagen, wie sich die Absätze bei einer zukünftigen Aktion verhalten werden.

Welche Daten sind für mich relevant und wie erhebe ich sie?

Um also die Potenziale von KI voll zu nutzen, ist es sinnvoll, im Vorfeld ein Konzept zur Datenerhebung und -sammlung aufzustellen. Dazu zählt die Analyse, welche Daten für die vorliegende Fragestellung relevant sind, aber auch, wie diese erhoben und so abgespeichert werden können, dass sie für Auswertungen und KI-Anwendungen verwendet werden können. Eventuell werden Marketingkampagnen schon getrackt, allerdings nur mithilfe eines Kalenders oder einer lokal abgelegten Excel-Tabelle. Viel besser ist es, wenn auch diese Daten zentral gespeichert werden, sodass sie zusammen mit den Absatzdaten direkt ausgelesen und zusammengeführt werden können.

Ein entscheidender Faktor dafür ist, dass das ERP-System flexibel genug ist, um an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst zu werden. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, ob es sich um eine eigens programmierte IT-Lösung handelt oder ein ERP-System eines großen Anbieters eingekauft wurde. Wichtig ist nur, dass es für das Unternehmen mit annehmbarem Aufwand möglich ist, zusätzlich Daten zu erfassen und Daten auch unkompliziert zu exportieren. Ebenfalls sollten gewisse Qualitätskriterien klar sein:

  • Wie können menschliche Schwächen wie Tippfehler vermieden werden, z. B. durch Automatisierung?
  • Gibt es Pflichtfelder, die hinterlegt werden müssen, und optionale, die nur unter bestimmten Umständen relevant sind?
  • Werden leere Felder durch Standardwerte gefüllt?
  • Können wir auf Konsistenz in den Eingaben prüfen und so frühzeitig Fehler vermeiden?
  • Was passiert, wenn Fehler korrigiert werden müssen?

Dabei sollte auch immer der Arbeitsaufwand bzw. die Bedienbarkeit durch Mitarbeitende mitgedacht werden. Felder und Spalten müssen so benannt werden, dass klar ist, welcher Eintrag gefordert ist. Wo möglich sollten Einträge automatisch gefüllt oder Menüs mit Auswahlmöglichkeiten integriert werden. Ist den Mitarbeitenden der Nutzen dieser Daten nicht klar oder bedeutet das Erheben einen großen Mehraufwand in ihrer täglichen Arbeit, droht die Gefahr, dass Einträge fehlerhaft sind oder ganz fehlen. Sind dies nicht nur Ausnahmen, sondern ist ein größerer Anteil der Daten fehlerhaft, wird ein KI-Modell Zusammenhänge fehlerhaft lernen. Die Motivation der Mitarbeitenden spielt also auch für die Datenerhebung eine zentrale Rolle.

Ein Beispiel für diese Gefahr ist das Erfassen von Nein-Verkäufen, also Anfragen von Kunden, welche aufgrund von fehlender Verfügbarkeit nicht bedient werden können. Für Unternehmen ist es eine enorm wichtige Information, wie häufig und unter welchen Umständen eine Kundennachfrage nicht erfüllt werden konnte. Sind Mitarbeitende allerdings nicht ausreichend geschult oder haben sie Angst, dass Nein-Verkäufe für die Bewertung ihrer Arbeit eine negative Rolle spielen könnten, werden diese nicht korrekt erfasst. Eine mögliche Konsequenz ist, dass die Prognose der Kundennachfrage auf Basis der reinen Verkaufszahlen die tatsächliche Nachfrage unterschätzt. So werden auch in Zukunft nicht mehr Artikel auf Lager gelegt und das wahre Umsatzpotenzial wird nicht erreicht.

Grundlage, um verschiedene anfallende Daten im Unternehmen von unterschiedlichen Mitarbeitenden korrekt zu erfassen und für Auswertungen nutzbar zu machen, ist eine Dokumentation des Systems bzw. der Datenstruktur. Das Aufstellen einer detaillierten Dokumentation scheint zunächst einen unnötig hohen Aufwand zu bedeuten. Allerdings lassen sich so langfristig Zeit und Ressourcen sparen. Wissen zum ERP-System und der Datenstruktur ist somit nicht an einzelne Mitarbeitende gebunden. Nicht nur innerhalb des Unternehmens können so die Monitoring- und Analysepotenziale auf Basis der Daten besser genutzt werden, auch für KI-Projekte mit externen Partnern stellt dies einen großen Vorteil dar. So lässt sich der Zeitaufwand in der ersten Phase eines KI-Projekts, in der ein gemeinsames Verständnis der Datenbasis geschaffen werden muss, stark verringern. Außerdem sind so die Informationen gesichert, sodass auch nach Personalwechsel problemlos vorhandene Systeme weiter genutzt werden können.

Das Beispiel Absatzprognose

Gerade wenn es um Prognosefragestellungen geht, sind meistens zwei Arten von Daten interessant:

  • zeitabhängige (dynamische) Daten, auch Bewegungsdaten genannt, wie z. B. Absatz- und Auftragsdaten, Feiertage, Ferien, Wochentage, aber auch Wetterdaten oder Rohstoffpreise
  • statische Daten (Stammdaten), die sich nicht über die Zeit verändern, aber sich zwischen den Zeitreihen unterscheiden. Beim Absatzprognose-Beispiel können das Eigenschaften sein, wie Artikelgruppenzugehörigkeiten, die Einteilung in Saison- und Nicht-Saisonware, Warenumfang, Gewicht usw.

All diese Daten können als relevante Eingangsdaten einem Modell übergeben werden, um auf dieser Basis die Absätze noch besser prognostizieren zu können als nur mit Blick auf die vergangenen Absätze. Gerade bei Bewegungsdaten ist es also sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken zu machen, wie diese aufgezeichnet und abgespeichert werden können.

Eine große Herausforderung bei Prognosen allgemein ist, gute Vorhersagen auch für Fälle zu treffen, in denen noch keine oder nur wenige vergangene Werte vorliegen. Wie prognostiziert man beispielsweise die Absätze eines neu eingeführten Artikels? Eine große Hilfe ist dabei, wenn Informationen zu Ähnlichkeiten zwischen Artikeln vorliegen. Nimmt man eine neue Marke Schrauben ins Sortiment auf, wird sich diese eher verkaufen wie andere Schrauben, d. h. in ähnlichen Mengen und in ähnlicher Häufigkeit, als Wärmepumpen. Sind diese Ähnlichkeiten hinterlegt, z. B. indem jedem Artikel eine Gruppe zugeordnet ist („Schrauben“, „Rohre“, „Fußleisten“, etc.), können die Artikel allein aus den Daten gruppiert werden, ohne dass hier aufwendig das Fachwissen aus dem Unternehmen an die beauftragen KI-Expert:innen durch Workshops, Interviews oder lange Befragungen extrahiert werden muss.

So ist es also möglich, mehrere Prognosemodelle zu trainieren, die jeweils auf eine Gruppe angepasst sind. Das Schrauben-Prognosemodell kann gut die zukünftigen Absätze von Artikeln vorhersagen, die zur Gruppe Schrauben zählen. Und da das Modell auf den Daten von Schrauben trainiert wurde, kann es auch sinnvolle Prognosen für eine neue Schraubenart im Sortiment erstellen.

Eine weitere Möglichkeit, wie sogenannte Hierarchien in den Daten wertvolle Beihilfe leisten können, sind konsistente Prognosen über mehrere Aggregationsebenen. Damit die strategische und die operative Planung zusammenpassen ist es z. B. wichtig, dass sich die Prognosen auf Monatsebene zu den Prognosen auf Jahresebene aufaddieren. Gleichzeitig soll auf keiner Aggregationsebene die Prognose an Genauigkeit verlieren. Ein weiteres Beispiel ist die Aggregation über mehrere Standorte des Unternehmens. Hier sind diejenigen Unternehmen im Vorteil, welche unternehmensweit einheitliche Datenformate etablieren, sodass Daten leicht zusammengeführt werden können.

Fazit – Datenfrage immer mitdenken

Für den Einsatz von KI in KMU gibt es also zwei Möglichkeiten: Entweder ein Use Case wird aus den bereits zur Verfügung stehenden Daten abgeleitet oder aber aus dem angestrebten Use Case entstehen Anforderungen an eine Datenbasis. In beiden Fällen muss die Datenfrage immer mitgedacht werden. Da sich die Performance der meisten KI-Modelle mit der Menge an bereitgestellten Trainingsdaten verbessert, muss dies in der Zeitplanung von KI-Projekten berücksichtigt werden, gerade wenn historische Verlaufsdaten verwendet werden sollen. Insbesondere bei KMU ist es wichtig, ein passendes Datenkonzept zu erstellen, das mit den vorhandenen Ressourcen umgesetzt werden kann und diejenigen Anwendungsfälle für KI ermöglicht, die dem Unternehmen den größten Vorteil verschaffen. Deshalb sollte dieses Datenkonzept bereits zusammen mit KI-Expert:innen erarbeitet werden.

Sie brauchen Hilfe bei der Erstellung eines Datenkonzepts? Unsere Expert:innen können Sie kostenfrei im Rahmen einer Potenzialanalyse oder eines Projekts unterstützen!

Weitere Infos zu Potenzialanalysen und Projekten

Daten sind für die Anwendung von Künstlicher Intelligenz äußerst wichtig, doch damit ein Mehrwert aus den Daten entsteht, müssen diese oft aufbereitet werden. Wie das aussieht und welche Möglichkeiten KI und Data Analytics bieten, wurde den Teilnehmenden bei einer Lab-Tour am 21. September 2023 am Technologie Campus Grafenau (TCG) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) für angewandte Forschung gezeigt.

In seinem Vortrag hat Jakob Kasbauer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologie Campus Grafenau den Teilnehmenden ein Forschungsprojekt vorgestellt, bei dem untersucht wurde, wie mithilfe von elektrischen Geräten in einem smarten Haus herausgefunden werden kann, ob die dort lebende Person in einem gesunden Zustand oder hilfsbedürftig ist. Dafür wurden die Daten eines smarten Stromzählers betrachtet, um daraus die elektrischen Geräte und deren Aktivitäten erschließen zu können.

Dr. Roman-David Kulko, auch Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologie Campus Grafenau hat den Teilnehmenden die Nahinfrarotspektroskopie (NIR-Spektroskopie) näher gebracht. Diese Technologie kann für das Erkennen und Sortieren von Kunststoffabfällen oder für die zerstörungsfreie Ermittlung der Qualität einer Vielzahl von Lebensmitteln eingesetzt werden. Mit einem Spektrometer, also einem Messgerät, kann die Zusammensetzung der Lichtstrahlung in ein Spektrum zerlegt werden.

Abschließend hat Leon Binder, ebenfalls Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologie Campus Grafenau die Teilnehmenden anhand eines Fallbeispiels aus dem 3D-Druck durch den typischen Ablauf von Datenanalyse-Projekten geführt und ihnen Best Practices und Hilfestellungen an die Hand gegeben. Somit haben die Interessierten viele Anregungen mitnehmen, wofür Data Analytics und KI eingesetzt werden können.

Jakob Kasbauer während seines Vortrags
Dr. Roman-David Kulko während seines Vortrags
Spektrometer
Vernetzungspause während der Veranstaltung

Der Metallkongress mit zwei Kongresszügen bietet Informationen über aktuelle technische und betriebswirtschaftliche Themen: Referent:innen informieren in Vorträgen, Aussteller der Fachschau zeigen ihre Produkte und Dienstleistungen zum Anfassen und die Abendveranstaltung feiert die Sieger der beiden Wettbewerbe Deutscher Metallbaupreis und Feinwerkmechanikpreis. Der Kongress ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Bundesverbandes Metall (BVM), Essen, und des Charles Coleman Verlages, Köln.

Auch wir sind im Programm des Feinwerkmechanik-Kongress vertreten. Am 27. Oktober halten unsere Expert:innen folgende Vorträge:

  • 15:30 – 15:55 Uhr
    Industrie 4.0 und Fachkräftemangel – digitale Assistenzsysteme als Lösung?

    Maria Maier vom iwb der Technischen Universität München
  • 15:55 – 16:20 Uhr
    KI in der Produktion
    Sebastian Maier vom Fraunhofer IGCV

Am 28. Oktober ist das Mittelstand-Digital Mobil des Zentrums Augsburg vor Ort. Im einzigartigen Ausstellungsraum auf Rädern können Sie praxisnahe Demonstratoren für die Digitalisierung in der Industrie testen.

Weitere Infos zum Programm finden Sie hier

Den Flyer zum Programm finden Sie hier

Für diese Veranstaltung haben wir eine begrenzte Anzahl von Freikarten. Melden Sie sich bei uns an und sichern Sie sich Ihre Freikarte!

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Der Grad der Vernetzung nimmt in der Produktion immer weiter zu. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, ist es notwendig Maschinendaten zu erfassen. Doch damit ist es noch nicht getan: Welche Rolle der offene Kommunikationsstandard OPC UA sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz spielen und wie Sie die praktische Umsetzung angehen können, finden wir gemeinsam bei der Herding GmbH Filtertechnik heraus. Das Familienunternehmen aus Amberg stellt eigene Filtermedien als auch Filtersysteme für die Industrie her und hat frühzeitig begonnen ihre Produktion sowie ihre Produkte auch digital zu denken.

In Keynotes erhalten Sie Impulse zu OPC UA und dem Einsatz von KI in der Produktion. In den jeweils anschließenden Barcamp Sessions können Sie entweder tiefer in das Thema der Keynote eintauchen oder einen umati Dashboard Demonstrator kennenlernen. Außerdem haben Sie die Chance, selbst einen offenen Slot anzubieten und ein eigenes Thema aus Ihrem Unternehmen zu diskutieren.

Abschließend gibt Ihnen Geschäftsführer Fabian Schünke einen Einblick in die Produktion bei Herding, welche Sie im darauffolgenden Firmenrundgang selbst erleben.

Wir freuen uns auf einen informativen und anregenden Tag mit Ihnen.

Hier geht’s zum Einladungsflyer

Tagesablauf

10:00 – 10:45 Uhr
Begrüßung durch Herding
Fabian Schünke, Geschäftsführer Herding GmbH Filtertechnik

Begrüßung und Vorstellung des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg
Elias Bernhart, Projektmanager Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg, VDMA Bayern

10:45 – 11:15 Uhr
1. Keynote: Unlocking the Potential of Industrie 4.0 – The Role of Production Data and OPC UA Companion Specifications in Machinery and Plant Engineering
Heiko Herden, Referent OPC UA, VDMA

11:15 – 12:15 Uhr
1. Barcamp Session (2 Durchgänge à 30 Minuten):

  • umati Dashboard Demonstrator
  • Keynote OPC UA
  • offene Slots

12:15 – 13:15 Uhr
Mittagessen und Networking

13:15 – 13:45 Uhr
2. Keynote: KI in der Produktion
Sebastian Maier, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg, Fraunhofer IGCV

13:45 – 14:45 Uhr
2. Barcamp Session (2 Durchgänge à 30 Minuten):

  • umati Dashboard Demonstrator
  • Keynote KI in der Produktion
  • offene Slots

14:45 – 15:15 Uhr
3. Keynote: Pragmatische Nutzung statt theoretische Business Cases
Franz Weiß, Leitung Elektrotechnik Herding GmbH Filtertechnik
Fabian Schünke, Geschäftsführer Herding GmbH Filtertechnik

15:15 – 16:00 Uhr
Factory-Tour durch die Herding GmbH Filtertechnik

16:00 – 16:15 Uhr
Feedback und Verabschiedung

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Geschäftsleitende, Betriebs- und Produktionsleitende, Digitalisierungsverantwortliche, Interessierte und Anwender:innen.

Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden beschränkt ist und Plätze nach dem Eingangsdatum vergeben werden. Eine Teilnahme kann aus verschiedenen Gründen nicht garantiert werden (z. B. Wettbewerbssituation). Jetzt anmelden!

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Digitalisierung und Automatisierung schreiten in Deutschland mit großen Schritten voran. Kleine und mittlere Unternehmen laufen Gefahr, in diesem Transformationsprozess abgehängt zu werden. Gründe dafür sind unter anderem die fehlenden Kapazitäten in den Bereichen der Maschinenvernetzung und Datenverarbeitung.

Künstliche Intelligenz (KI) hilft, das gesamte Potenzial einer digitalen und automatisierten Produktion hinsichtlich Effizienz ausnutzen zu können. Komplexe Zusammenhänge können so untersucht und interpretiert werden. Passende Daten sind dafür das Fundament – im Webinar zeigt Ihnen Klaus Fink vom Fraunhofer IGCV, wie Sie diese entsprechend vorverarbeiten und auf deren Plausibilität hin untersuchen müssen.

Inhalte des Webinars

  • Allgemeines Vorgehen für den Einsatz von maschinellen Lernverfahren (schwache KI)
  • Zwei Anwendungsfälle von maschinellen Lernverfahren aus den Bereichen der Materialzerkleinerung (Fließbettgegenstrahlmühle) und der Fleischherstellung (Mischer für die Wurstherstellung)

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an:

  • Produktionsleiter:innen, Monteur:innen, Meister:innen
  • Personen aus den Bereichen IT, HR oder Arbeitsvorbereitung
  • Personen aus den Branchen Maschinenbau, Automobilbau, Luftfahrt, etc.

Melden Sie sich jetzt für das kostenfreie Webinar an! Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

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Wie kann Künstliche Intelligenz praktisch in kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt werden? Wie verlaufen digitale Geschäftsprozesse? Was können Unternehmer:innen tun, um ihre Effizienz z. B. in der Produktion oder auch in der Administration durch Digitalisierung zu erhöhen?

Die Konferenz “Trendradar Mittelstand-Digital” am Donnerstag, 28. September in Stuttgart (Location: Filderhalle, Bahnhofstr. 61, 70771 Leinfelden-Echterdingen) richtet sich an Sie: Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Mittelstand.

Freuen Sie sich auf unser geballtes Digitalisierungsangebot rund um Künstliche Intelligenz in der Qualitätssicherung, Digitale Geschäftsprozesse im Büro und auf der Baustelle. Neben spannenden Impulsen bieten wir eine große Ausprobierfläche, die Sie dazu einlädt, neue Technologien praktisch zu erleben: Absolvieren Sie ein Planspiel, dass Sie dafür sensibilisiert in Ihrem Unternehmen Nachhaltigkeitsaspekte in allen Phasen mitzudenken.

Probieren Sie einen KI-3D-Drucker und einen Key Word Spotting-Koffer aus und lassen Sie sich an einem der vielen Infotische für die Möglichkeiten aktueller Technologien begeistern und lernen Sie uns als Mittelstand-Digital Zentren kennen.

Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren kostenfreien Platz bei der Veranstaltung in Stuttgart. Wir freuen uns darauf, Sie bei diesem inspirierenden Event begrüßen zu dürfen!

Zur kostenfreien Anmeldung

Agenda

14:00 – 14:30 Uhr
Einlass: Anmeldung & Networking mit Fingerfood-Buffet

14:30 – 15:00 Uhr
Opening: Begrüßung und Eröffnung der Konferenz, Podiumsdiskussion und Expertenvortrag rund um die Themen KI und IT-Sicherheit

  • Vortrag: Bedrohungsanalyse für KMU durch Gamification
    Tamara Wanner, HS Aalen
  • Podiumsdiskussion: KI und IT-Sicherheit für den Mittelstand
    mit Vertreter:innen aus dem Zentrum für Sonnenenrgie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) und dem FZI Forschungszentrum Informatik

15:00 – 15:30 Uhr
Session 1: KI in der Anwendung für KMU

In dieser moderierten Session werden Ihnen anhand von hochmodernen Demonstratoren mögliche Einsatzgebiete von KI in Ihrem Unternehmen aufgezeigt. Dabei können Sie direkt mit den Vertreter:innen der Mittelstand-Digital Zentren in die Diskussion treten. Folgende KI-Demonstratoren werden präsentiert:

  • KI-Koffer zur Schlüsselworterkennung
  • KI-3D-Drucker zur optischen Prozessüberwachung
  • No-Code KI-Plattform für KMU

15:30 – 15:45 Uhr
Erfahrungsaustausch und Kaffeepause

15:45 – 16:30 Uhr
Erlebnisfläche mit Planspiel zur Digitalisierung und Nachhaltigkeit

16:30 – 17:00 Uhr
Session 2: Digitale Geschäftsprozesse für KMU

In dieser zweiten moderierten Session erhalten Sie Einblick in Digitale Geschäftsprozesse, die für KMU von Bedeutung sind. Auch hier haben Sie die Möglichkeit direkt mit den Vertreter:innen der Mittelstand-Digital Zentren in Kontakt zu treten. Folgende Demonstratoren werden präsentiert:

  • Digitale Geschäftsprozesse für Büro und Baustelle
  • KI im Büro

17:00 – 18:00 Uhr
Livesession: Austausch mit den Standorten Berlin, Lingen, Köln, Leipzig & Stuttgart

Keynote von Fränzi Kühne „Mastering Digital Transformation: KI, New Work und die Anwendung digitaler Trends“

18:00 – 19:00 Uhr
Networking & Ausklang

Die Veranstaltung wir gemeinsam von folgenden Mittelstand-Digital Zentren ausgerichtet:






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Das Engineering von KI-Systemen erfordert das Managen vieler integraler Artefakte beispielsweise Eingaben wie Datensätze, Konfigurationen wie Hyperparameter und Ausgaben wie Trainingsergebnisse. Häufig ist jedoch das methodische Vorgehen für ein solches Management in der Praxis unklar. In diesem Webinar gibt Ihnen Alexandros Tsakpinis von der fortiss GmbH eine Einführung in KI-Engineering – weg von der prototypischen Umgebung innerhalb eines Jupyter Notebooks – und zeigt wie die genannten Bestandteile von KI-Systemen systematisch versioniert und konfiguriert werden können.​

Innerhalb kurzer Theorieeinheiten können Sie Methoden zur standardisierten Projektstruktur, Datenversionierung und Experiment Tracking kennenlernen. Zudem gibt es die Möglichkeit aufkommende Fragen und reale Probleme aus Ihren Unternehmen zu diskutieren.​

Zu diesem Webinar bieten wir am 29. November die FolgeschulungVom Prototypen zum produktiven System – so geht strukturierte KI-Entwicklung und -Verwaltung“ an.Melden Sie sich hier an

Inhalte

  • Vergleich zwischen der Entwicklung eines KI-Prototypen in Jupyter Notebook und einer standardisierten Projektstruktur
  • Methoden für Datenversionierung und Experiment Tracking

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an technische Mitarbeitende (z. B. Data Scientist, ML Engineer, Software Engineer, Produktmanager). Für die Teilnahme sind Python-Kenntnisse inklusive erster Prototypen für eigene KI-Systeme erforderlich.

Melden Sie sich jetzt für das kostenfreie Webinar an! Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

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Im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals veranstaltet das durch das BMWK geförderte Projekt IIP-Ecosphere ein Symposium mit Fachmesse unter dem Motto „Die Zukunft der intelligenten Fertigung? Anwendungsfälle zu Industrie 4.0 und KI in der Praxis“.

Symposium als Hauptprogramm – Fachmesse als Rahmenprogramm

Der Fokus des Events liegt auf der Präsentation von Demonstratoren im Kontext der intelligenten Fertigung. Im Speziellen geht es um industrienahe I4.0- und KI-Anwendungsfälle mit fortgeschrittenem Reifegrad. In 20-minütigen Vorstellungen werden diese konkreten Anwendungsfälle präsentiert.

Rund um das Symposium platzieren sich Aussteller mit einem Stand in den Räumlichkeiten der IHK Nürnberg. Zwischen und nach den Präsentationen haben Sie die Möglichkeit, mit den Referent:innen und weiteren Ausstellern ins Gespräch zu kommen und sich über aktuelle Initiativen und Entwicklungen zu informieren.

Sie können selbst Aussteller werden oder als Besucher:in an der Veranstaltung teilnehmen. Für Besucher:innen ist die Veranstaltung kostenfrei.

Weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier

Roadshow des Mittelstand-Digital Mobils

Als einer der Partner der Veranstaltung sind wir auch mit unserem Mobil vertreten. Unser einzigartiger Ausstellungsraum auf Rädern ist ein LKW ausgestattet mit praxisnahen Demonstratoren für die Digitalisierung in der Industrie, die Sie vor Ort testen können.

Unsere Expert:innen präsentieren Ihnen die verschiedenen Anwendungen und beantworten Ihre Fragen. Es finden drei Führungen zu folgenden Uhrzeiten statt: 10:30 Uhr, 12:45 Uhr und 16 Uhr.

Zur Anmeldung für die Mobilführungen

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