Im Alltagsgebrauch wird „Optimierung“ meist mit „etwas besser machen“ gleichgesetzt. Mathematische Optimierung meint hingegen „das nachweisbar Beste machen“. Maßgeschneiderte Optimierungsalgorithmen ermöglichen es für individuelle Problemstellungen die optimale Lösung zu finden, um Ressourcen effizient einzusetzen und die Nachhaltigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken. Die Anwendungen solcher Optimierungsalgorithmen sind vielfältig und reichen von Planungsprozessen aus der Produktion bis hin zur Entscheidungsunterstützung in der Logistik.

Lernen Sie im Webinar von unseren Expert:innen Laura Brouer und Christopher Scholl vom Fraunhofer IIS die Grundlagen mathematischer Optimierung und unterschiedliche Anwendungskontexte in der Praxis kennen.

Außerdem bekommen Sie einen Einblick in unser selbst entwickeltes Online-Spiel „Planning Puzzle“, bei dem Sie Planungsaufgaben lösen können und das Ihnen verdeutlicht, warum es sich lohnt künstliche Intelligenz und mathematische Optimierung zu nutzen. Zum Online-Spiel

Inhalte

  • Kurze Begriffsklärung „Optimierung“ und „Nachhaltigkeit“
  • Anwendungskontexte für Optimierungsalgorithmen (u. a. Touren- / Produktions- / Personaleinsatzplanung)
  • Umsetzung in der Praxis und Mehrwert von Optimierungsalgorithmen 

Zielgruppe

  • Planungsfachkräfte für die Bereiche Logistik, Produktion, Einkauf oder Vertrieb
  • Verantwortliche aus den Bereichen Strategie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Entwicklung
  • Datenexpert:innen und IT-Fachkräfte
  • Personen mit einem Interesse an der Optimierung von Entscheidungen

Ergänzend zum Webinar bietet das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg den Onlinekurs „Gut, besser, KI? Wie Optimierungsalgorithmen für mehr Nachhaltigkeit sorgen“ an. Lernen Sie, was man unter den Begriffen „Nachhaltigkeit“ und „Optimierung“ versteht und wie Optimierungsmodelle aufgebaut sind. Zum Onlinekurs

Für das Webinar werden keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!​ Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

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Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für unterschiedliche Branchen wie Automobilbau, Medizintechnik, Industrie oder Luft- und Raumfahrt. Dafür sind vom Spritzguss über Zerspanung bis hin zur CNC-Bearbeitung unterschiedliche Fertigungstechniken und Anlagen im Einsatz. Eine wichtige Rolle dabei: der Energieverbrauch und -bezug. Nicht nur als Kostenfaktor, sondern künftig auch als relevante Kennzahl für Kunden. Unser Praxisbeispiel zeigt, wie Transparenz geschaffen werden kann und die gewonnenen Daten zur Reduktion dienen.

Im Jahr 2022 erlangte MODELLTECHNIK bereits die Zertifizierung des Energiemanagements nach DIN EN ISO 50001:2018. Obwohl mit externer Hilfe bereits ein Energiebericht erstellt wurde und intern ein Energiemanager ausgebildet wird, steht das Unternehmen beim Ausbau der kontinuierlichen Erfassung von Energieverbräuchen noch recht am Anfang. Stromverbräuche werden beispielsweise bislang erst über die viertelstündliche Aufgliederung in der Abrechnung vom Lieferanten erfasst, was keine detaillierten Schlussfolgerungen zu den genauen Verursachern von Energieverbräuchen zulässt.

Energieverbräuche nicht nur überwachen, sondern auch managen

Im ersten Schritt stehen erst einmal das Konzept und die Planung eines Energiemonitorings und Energiemanagement-Systems an. Mit diesem Vorhaben wandte sich Dominik Völzke, Leiter Qualitätsmanagement und Beauftragter für das Energiemanagement bei MODELLTECHNIK, an das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg. Zum Start der Potenzialanalyse besuchten die Mittelstand-Digital Expert:innen Dr. Andrea Hohmann, Stefan Roth und Vincent Kalchschmid vom Fraunhofer IGCV das Unternehmen für einen ersten Workshop vor Ort. Dabei wurde dem Team – bestehend aus Verantwortlichen aus Produktion, IT und Marketing – erklärt, was es mit einem Energiemanagement-System auf sich hat, welchen konkreten Nutzen es liefert und welche Fragestellungen am Anfang relevant sind. Beispiele dafür sind:

  • Welche Reportingfunktionen – beispielsweise für das Erstellen von Berichten – sollen integriert werden? Geht es rein um das Monitoring der Energieverbräuche oder auch um das Managen der Prozesse und das Steuern von Lastgängen?
  • Sollen „Alarmfunktionen“ eingebaut werden, bei denen beispielsweise die Instandhaltung benachrichtigt wird, wenn erhöhte Verbräuche oder atypische Verbrauchsmuster auf Defekte oder zunehmenden Verschleiß von Anlagenkomponenten hinweisen?
  • Welche technischen Anforderungen (z. B. IT-Anbindung, Cloud) entstehen daraus? Werden softwareseitig Lizenz- oder Open-Source-Modelle bevorzugt?
  • Wie sieht der Budgetrahmen aus? Welche Einsparungen sind grob zu erwarten? Was ist durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) förderfähig?
  • Wie kann die Umsetzung im Unternehmen erfolgen (Stichwort: Changemanagement)?

Verschiedene Ziele unter einen Hut bringen

In den Workshops mit dem Zentrum wurden drei wesentliche Vorhaben identifiziert. Einmal soll der jährliche Audit-Bericht künftig mit konkreten und verlässlichen Messwerten untermauert werden. In diesem Zuge soll auch ein detailliertes, laufendes Reporting erfolgen, das wiederum die Ermittlung von produktspezifischen Treibhausgas-Emissionswerten ermöglicht. Und schließlich – der voraussichtlich größte Teil des Vorhabens – sollen Maßnahmen zur Reduktion ergriffen werden. Zusammen kommen all diese Vorhaben in einem zentralen Energiemanagement-System. Hier werden Verbräuche sowie eine geplante Eigenerzeugung von Strom erfasst, analysiert, für Berichte aufbereitet und als Basis für Reduktionsmaßnahmen genutzt.

Beispiel für ein Dashboard eines Energiemonitoring-Systems

Kosten sparen durch gezielte Reduktionsmaßnahmen

Einer der ersten Ansatzpunkte, wenn es um die Reduktion von Verbräuchen geht, ist das Senken der Grundlast. Das bedeutet, dass der maximale konstant anliegende elektrische Leistungsbedarf, also der Grundstock des Stromverbrauchlastgangs, durch geeignete Maßnahmen reduziert wird. Die Vermeidung unnötiger Verbräuche wie das Heizen und Lüften am Wochenende oder über Nacht durchlaufende Aggregate und die Umstellung der Beleuchtung auf effiziente LED-Technologie sind erste Ansatzpunkte, die viel Wirkung zeigen.

Als einer der größten Kostenfaktoren wurden außerdem Lastspitzen identifiziert. Bei der vielfältigen Anlagen-Landschaft, die sich durch die Breite des Technologieportfolios bei MODELLTECHNIK ergibt, können durch gleichzeitigen Abruf großer elektrischer Leistungen Lastspitzen entstehen. Auch wenn es nur selten dazu kommt, sind diese aufgrund der Leistungspreiskomponente des Strompreises teilweise mit hohen Kosten verbunden, denn an ihnen orientieren sich die Netzentgelte für die gesamte Abrechnungsperiode. Ein Energiemanagement-System hilft in erster Linie zu verstehen, warum es zu einer Lastspitze kommt. Wurden große Anlagen nicht ausreichend koordiniert genutzt? Wann und warum kam es dazu? Im nächsten Schritt unterstützt es bei der strategischen Planung, um die Nutzung dieser Anlagen optimiert zu planen.

Im Formenbau sind neben CNC-Fräsmaschinen auch weitere unterschiedliche Anlagen im Einsatz.

Schließlich ist die Erhöhung der Eigenerzeugungsquote ein erfolgsversprechender Faktor. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Produktionshalle, deren Strom gezielt genutzt wird, bietet mehrere Vorteile: Beispielsweise können energieintensive Anlagen vor allem dann betrieben werden, wenn die Sonne scheint und die Eigenerzeugungsquote hoch ist – natürlich sofern das Auftragsvolumen dies zulässt. Außerdem handelt es sich dabei dann um grünen Strom, der gegenüber konventionellem Netzstrom (gemäß deutschem Strommix) bessere Emissionswerte aufweist. Dominik Völzke sieht hier auch einen Trend bei den Kunden: „Ich gehe davon aus, dass vor allem der Automobilbau in den nächsten Jahren in seiner Lieferkette konkrete Kennzahlen erwartet. Wenn wir die Zahlen dann nicht nur stichhaltig ausweisen können, sondern diese auch noch nachhaltig sind, bringt uns das am Markt natürlich einen Vorteil. Weitere Branchen werden bestimmt folgen“.

Erste Schritte im Planungsprozess – messen, messen, messen

Sobald die Ziele und Anforderungen an das System definiert sind, geht es an die Entwicklung oder Beauftragung des Systems und die Integration der Messstellen. In einem Produktionsrundgang wurde die Infrastruktur auf erste Ansatzpunkte für Messstellen begutachtet. Je umfangreicher die Analysen innerhalb eines Berichts sein sollen, desto mehr Messstellen werden benötigt. Messungen können beispielsweise über Direktmessungen in den Kabeln erfolgen, was allerdings das Trennen der Stromversorgung erforderlich macht und dementsprechend im laufenden Betrieb nicht immer möglich ist, oder über eine sogenannte Wandlermessung außen am Kabel. Je nach Stromstärke (gemessen in Ampere) sind dafür unterschiedliche Komponenten nötig.

Die verbauten Zähler müssen dann wiederum mit dem System kommunizieren. Viele der geplanten Messstellen sind im Unternehmen bereits über LAN-Buchsen erschlossen und können so über bestimmte Protokolle kommunizieren. Das erleichtert die Anbindung ans System später enorm. Hier wird MODELLTECHNIK nun ansetzen, um in naher Zukunft ein Energiemanagement-System an den Start zu bringen, das gleich mehrere Potenziale mit sich bringt und die erstrebten Nachhaltigkeits- und Umweltziele im Energiemanagement greifbar macht.

Sie möchten in Ihrem Unternehmen auch ein Energiemanagement-System einführen? Im Rahmen der Initiative Mittelstand-Digital entwickeln die Partner der beiden Mittelstand-Digital Zentren in Augsburg und Chemnitz im Projekt EILE (Energiewissen und InteLligente AnwEndung) ein generisches Vorgehensmodell für die Einführung und Nutzung eines nachhaltigkeitsorientierten Energiemanagement-Systems.

Weitere Infos zu EILE

Die zirkuläre Wirtschaft ist als Gegenentwurf zur Linearwirtschaft der vergangenen Jahrzehnte zu verstehen und verfolgt das Ziel, das Wirtschaftswachstum von der Entnahme von natürlichen Rohstoffen zu entkoppeln.

Die Umsetzung einer zirkulären Wirtschaft bietet mittelständischen Unternehmen zahlreiche Chancen, wie z.B. die Erreichung unterschiedlicher Nachhaltigkeitsziele, die Senkung der Rohstoffkosten, die Steigerung der Resilienz der eigenen Lieferkette und sogar neue Geschäftsmodelle können entstehen.

Im Rahmen des Webinars sollen neben einem grundlegenden Verständnis zu einer zirkulären Wirtschaft vor allem auch die vielfältigen Potenziale für KMU diskutiert werden. Darüber hinaus geht Lydia Bühler vom Fraunhofer IIS näher auf die Rolle verschiedener digitaler Technologien für die Umsetzung unterschiedlicher zirkulärer Strategien (z.B. Remanufacturing oder Recycling) ein und veranschaulicht für Sie die entsprechenden Einsatzpotenziale anhand konkreter Good-Practice-Beispiele aus dem Mittelstand.

Das Webinar findet in Kooperation mit dem BVMW Bayern statt.

Inhalte

  • Grundlagen zum Thema Nachhaltigkeit durch eine zirkuläre Wirtschaft
  • Potenziale digitaler Technologien für die Umsetzung zirkulärer Strategien (z.B. Remanufacturing oder Recycling) 
  • Zirkuläre Geschäftsmodelle als Enabler für eine zirkuläre Wirtschaft 
  • Veranschaulichung von Nutzenpotenzialen anhand von ersten Good-Practice-Beispielen aus mittelständischen Unternehmen

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsleitende sowie​ Personen aus den Bereichen Strategie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Vertrieb, Einkauf, Entwicklung und Produktion​ und Personen aus den Branchen Maschinenbau, Automobilbau, Medizintechnik, Luftfahrt, etc.​

Hier geht’s zur kostenfreien Anmeldung

Die Zugangsdaten senden werden Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zugeschickt.

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Die Berichterstattung im Kontext von Nachhaltigkeit soll u. a. Transparenz für Investoren und Banken schaffen und dazu führen, dass nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen der Zugang zu Finanzierungen erleichtert wird. Erwartet wird zudem, dass nachweislich nachhaltige Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung Wettbewerbsvorteile generieren können. Auch wenn Sie als KMU aktuell noch nicht oder lediglich indirekt von einer Berichtspflicht betroffen sind, sollten Sie sich frühzeitig sowohl mit den Anforderungen als auch mit den Vorteilen auseinandersetzen.​

Dr. Anja Peters von der ibi research an der Universität Regensburg GmbH vermittelt Ihnen in diesem Webinar Begrifflichkeiten und Rahmenbedingungen sowie einführend den  Zusammenhang von Nachhaltigkeit, Berichterstattung und Finanzierung.

Inhalte

  • Überblick zu Begrifflichkeiten und Rahmenbedingungen
  • Überblick über Akteure nachhaltiger Finanzierung
  • Kurzer Exkurs zur Datengrundlage und KI-Readiness
  • Diskussion über Herausforderungen und Chancen für KMU

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an ​Führungskräfte und Mitarbeitende kleiner und mittlerer Unternehmen, die die Grundlagen und Zusammenhänge von Nachhaltigkeit und Unternehmensfinanzierung kennenlernen möchten.

Melden Sie sich jetzt kostenfrei an! Die Zugangsdaten senden wir Ihnen rechtzeitig vorher per E-Mail zu.​

Sie möchten das Thema gerne vertiefen? Am 19. Juni findet in München unsere neue Schulung „Nachhaltigkeit und Finanzen 4.0 – Grundlagen und Zusammenhänge nachhaltiger Finanzierung“ statt. Mehr Infos

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Die Umstellung des Gebäudesektors auf eine nachhaltigere Strom- und Wärmeversorgung ist eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Kleine und mittlere Unternehmen müssen sich neben ihrem Kerngeschäft plötzlich mit Themen wie Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen Energiespeicherung und Elektromobilität beschäftigen.

Das von fortiss in einem Verbundvorhaben entwickelte, offene Quartiers-Planungswerkzeug kann hierbei helfen Potenziale aufzuzeigen und die relevanten Handlungsfelder zu identifizieren. Über eine grafische Oberfläche ermöglicht es die Analyse von Einsparpotenzialen durch energetische Vernetzung oder gezielten Anlagentausch in Bestandsgebäuden.

Dr. Jan Mayer von der fortiss GmbH wird Ihnen das Werkzeug im Webinar vorstellen und Ihre Fragen beantworten.

Inhalte

  • Energetische Vernetzung von Gebäuden (Strom, Wärme) mithilfe digitaler Technologien
  • Digitalisierung von Bestandsgebäuden per BIM
  • Beispiel an einem Bestandsquartier

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Unternehmen aus der Immobilien- und Wohnungswirtschaft, kleine und mittlere Unternehmen mit eigener Immobilienverwaltung und -bewirtschaftung sowie TGA-Planungsbüros (HLS, Elektro). Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Melden Sie sich jetzt für das kostenfreie Webinar an!​ Die Zugangsdaten senden wir Ihnen vorher rechtzeitig per E-Mail zu.

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In einer zunehmend unsicheren globalen Geschäftswelt ist die Widerstandsfähigkeit in der Lieferkette entscheidend. Diese Schulung zu resilienten Lieferketten und Circular Economy (dt. Kreislaufwirtschaft) vermittelt Ihnen praxisnahe Einblicke in robuste Lieferkettenstrategien.

Unsere Expertinnen Laura Grohs und Carolin Escherich vom Lehrstuhl fml der Technischen Universität München zeigen Ihnen aktuelle Konzepte und Maßnahmen zur Stärkung von Lieferketten, damit Sie Ihr Unternehmen auf die Herausforderungen des dynamischen Marktes vorbereiten können. Außerdem werden die Potenziale und Herausforderungen der Circular Economy in Bezug auf die Lieferketten erörtert. Durch ein Planspiel werden auf Basis der Grundlagen verschiedene praxisrelevante Situationen erarbeitet und bewertet.​

Inhalte​

  • Grundlagen von Lieferketten – Risiken und Resilienz​
  • Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz​
  • Green Deal und Circular Economy Action Plan​
  • Rücknahmepflichten​

Vorteile für die Teilnehmenden​

  • Sie erhalten ein tiefes Verständnis für widerstandsfähige Lieferkettenstrategien und Circular Economy​
  • Sie bekommen praktische Einblicke für Risikoszenarien und Lösungsansätze​
  • Ihnen wird ein Einblick in relevante regulatorische Anforderungen vermittelt​
  • Sie werden befähigt, mögliche Anwendungsfelder von Circular Economy im eigenen Unternehmen zu identifizieren​

Zielgruppe​

Die Schulung richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeitende kleiner und mittlerer Unternehmen, die Anwendungsfelder der resilienten Lieferkette im eigenen Unternehmen identifizieren möchten​.

Für diese Schulung sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Melden Sie sich jetzt kostenfrei an.

Hinweis: Auf Nachfrage stellen wir Ihnen auch gerne eine Teilnahmebescheinigung für die Schulung aus.

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Die Industrie hat den höchsten Energiebedarf nach Sektoren in Deutschland. Dabei hat die Produktion den größten Energiebedarf nach Anwendungsbereichen. Folglich bietet die Produktion einen großen Stellhebel, den es zu nutzen gilt.

Es stellt sich die Frage: Wie können wir und auch warum sollten wir nachhaltiger in der Produktion werden, ohne in teure effizientere Produktionsanlagen bzw. in Eigenerzeugungsanlagen (z. B. PV-Anlagen) zu investieren?

In diesem Webinar erhalten Sie von Stefan Roth vom Fraunhofer IGCV einen Einblick, welche Möglichkeiten es gibt und wie eine nachhaltig ausgerichtete Produktionsplanung und -steuerung dabei unterstützt.

Inhalte

  • Warum ist Nachhaltigkeit für die Industrie von Bedeutung? Politische und marktliche Entwicklungen, Kundenanforderungen und Reporting
  • Energiemonitoring als Grundlage: Wie wird ein System auf- und ausgebaut, was messe ich und wie kann ich Energiedaten visualisieren und analysieren?
  • Energieorientierte Produktionsplanung und -steuerung (PPS): Energieeffizienz und Energieflexibilität durch organisatorische Maßnahmen erreichen
  • Dekarbonisierung der Wärmeversorgung: Wie finde ich die richtigen Anlagenkombinationen und Betriebsstrategien für nachhaltige Energiekonzepte?
  • Alle Konzepte und Ansätze werden anhand vielfältiger Anwendungsbeispiele aus der industriellen Praxis vorgestellt

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Produktionsleiter:innen, Energiemanager:innen und Personen aus den Branchen Maschinenbau, Automobilbau, Luftfahrt etc.

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In der digitalen Welt führt der Einsatz von Technologien zu neuen Möglichkeiten, Daten und Informationen zu generieren. Diese neuen Möglichkeiten verändern Prozesse in Wertschöpfungssystemen, wodurch neue Geschäftsmodelle entstehen können.

Wie erkennen Sie, wie ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell für Ihr eigenes Unternehmen aussieht? Wie können Sie Potenziale identifizieren, ein neues Geschäftsmodell entwickeln und was müssen Sie dabei beachten? Wie hängt mein digitales Geschäftsmodell mit Nachhaltigkeit zusammen? Diese Schulung mit Hannah Wangemann, Lara Schmidt und Dr. Andreas Hamper vom Fraunhofer IIS gibt Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Inhalte der Schulung

  • Grundlage: Was ist ein Geschäftsmodell?
  • Potenziale durch Umgestaltung der Geschäftsmodelle unter Einbezug von Daten
  • Chancen und Risiken der Digitalisierung für Geschäftsmodelle
  • Entwicklungsprozess für Geschäftsmodelle

Vorteile für die Teilnehmenden

  • Sie erhalten ein konkretes Verständnis von Geschäftsmodellen in der digitalen Welt
  • Sie erkennen Nutzen- und Erfolgspotenziale in den bereits vorhandenen und verfügbaren Daten und können so Ihr Angebot für Ihren Kunden verbessern

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Geschäftsführende oder Mitarbeitende aus den Bereichen Strategie, Business Development, Innovationsmanagement sowie Geschäftsfeldentwicklung, die Interesse an Digitalisierung haben und einen Fokus auf nachhaltiges Wirtschaften setzen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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Hinweis: Auf Nachfrage stellen wir Ihnen auch gerne eine Teilnahmebescheinigung für die Schulung aus.

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Die zirkuläre Wirtschaft ist als Gegenentwurf zur Linearwirtschaft der vergangenen Jahrzehnte zu verstehen und verfolgt das Ziel, das Wirtschaftswachstum von der Entnahme von natürlichen Rohstoffen zu entkoppeln.

Die Umsetzung einer zirkulären Wirtschaft bietet mittelständischen Unternehmen zahlreiche Chancen, wie z.B. die Erreichung unterschiedlicher Nachhaltigkeitsziele, die Senkung der Rohstoffkosten, die Steigerung der Resilienz der eigenen Lieferkette und sogar neue Geschäftsmodelle können entstehen.

Im Rahmen des Webinars sollen neben einem grundlegenden Verständnis zu einer zirkulären Wirtschaft vor allem auch die vielfältigen Potenziale für KMUs diskutiert werden. Darüber hinaus geht Lydia Bühler vom Fraunhofer IIS näher auf die Rolle verschiedener digitaler Technologien für die Umsetzung unterschiedlicher zirkulärer Strategien (z.B. Remanufacturing oder Recycling) ein und veranschaulicht für Sie die entsprechenden Einsatzpotenziale anhand konkreter Good-Practice-Beispiele aus dem Mittelstand.

Inhalte

  • Grundlagen zum Thema Nachhaltigkeit durch eine zirkuläre Wirtschaft
  • Potenziale digitaler Technologien für die Umsetzung zirkulärer Strategien (z.B. Remanufacturing oder Recycling) 
  • Zirkuläre Geschäftsmodelle als Enabler für eine zirkuläre Wirtschaft 
  • Veranschaulichung von Nutzenpotenzialen anhand von ersten Good-Practice-Beispielen aus mittelständischen Unternehmen

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsleitende sowie​ Personen aus den Bereichen Strategie, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Vertrieb, Einkauf, Entwicklung und Produktion​ und Personen aus den Branchen Maschinenbau, Automobilbau, Medizintechnik, Luftfahrt, etc.​

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