Am 7. Juni 2024 findet der fünfte bundesweite Digitaltag statt. Der Aktionstag bringt Menschen zusammen, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen. Im Jahr 2024 steht das Thema Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus.

Das Landesforschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme, fortiss, ist beim bundesweiten Digitaltag am 7. Juni 2024 dabei. Sie sind daher recht herzlich eingeladen, die fortiss Labs zu besuchen, und Fragen zur Digitalisierung und zur Künstlichen Intelligenz zu stellen. Die Labs spielen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der digitalen Zukunft. Durch die Verknüpfung von wissenschaftlicher Exzellenz und anwendungsorientierter Forschung tragen sie zur Entwicklung innovativer Lösungen bei, die den Wandel in allen Lebensbereichen aktiv gestalten.

Die Räumlichkeiten in den Münchner Highlight Towers ermöglichen einem interessierten Publikum eine anwendungsorientierte, interaktive Plattform, um sich zu den vielfältigen Themen der digitalen Transformation auszutauschen und sich mit neuartigen Softwaresystemen und Innovationen wie KI auseinanderzusetzen. Sie bieten eine hochmoderne Lab-Infrastruktur und ein flexibles Experimentier- und Schulungsumfeld. In diesem Kontext können interessierte Unternehmen gemeinsam mit fortiss relevante Fragestellungen erforschen und tragfähige Lösungen für unternehmerische Herausforderungen entwickeln. Lernen Sie außerdem das Service-Portfolio des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg kennen, bei dem fortiss integraler Bestandteil ist.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und technologieinteressierte Bürger:innen.

Agenda

10:00 Uhr
Begrüßung

10:15 Uhr
Führung durch die fortiss-labs

11:00 Uhr
Vorstellung Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg und weitere Zukunftspojekte

11:30 Uhr
Diskussionsrunde zu Anwendungsfeldern der Demonstratoren

12:00 Uhr
Zeit für Gespräche/ Networking bei Imbiss und Getränken

13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Melden Sie sich hier kostenfrei an!

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

In einer Zeit von unternehmensübergreifenden Softwaresystemen und Plattform-basierten Informationsarchitekturen ist es besonders notwendig, die Prozesse und das Wertschöpfungsmodell des Unternehmens wieder in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen. Methoden der künstlichen Intelligenz und des Deep Learning sollten als Mittel zum Zweck betrachtet werden, nicht als Grundvoraussetzung. In dieser Schulung vermittelt Ihnen Yannick Landeck von der fortiss GmbH die Methoden der Prozessanalyse, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern.

Inhalteder Schulung

  • Intro und Impulsvortrag: „Potenziale der digitalen Transformation“
  • Workshop Teil 1: „Herausforderung der Digitalisierung“
  • Workshop Teil 2: „Prozessanalysetabelle“
  • Zusammenfassung und Ausblick

Vorteile für die Teilnehmenden​

  • Sie lernen das Methodenwissen für die Problemanalyse, Lösungsstruktuierung und Planung der Herangehensweise an die Digitalisierung
  • Sie lernen die Anwendungsbeispiele von Digitalisierungsprojekten für betriebliche Prozess- und Informationssysteme aus der industriellen Praxis kennen
  • Wir adressieren die Digitalisierungsbedarfe der teilnehmenden Unternehmen
  • Sie werden durch die exemplarische Durchführung einer Methode zur Problemanalyse qualifiziert und erhalten einen Ausblick auf den Methodenbaukasten des datengestützten Prozessengineering

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Personen mit Interesse an praxisrelevanten Herausforderungen der Digitalisierung. Erfahrungen von Digitalisierungshürden aus dem eigenen Betrieb sind von Vorteil.

Melden Sie sich jetzt kostenfrei an!

Hinweis: Auf Nachfrage stellen wir Ihnen eine Teilnahmebescheinigung aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

In einer Zeit von unternehmensübergreifenden Softwaresystemen und Plattform-basierten Informationsarchitekturen ist es besonders notwendig, die Prozesse und das Wertschöpfungsmodell des Unternehmens wieder in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen. Methoden der künstlichen Intelligenz und des Deep Learning sollten als Mittel zum Zweck betrachtet werden, nicht als Grundvoraussetzung. Im Webinar vermittelt Ihnen Yannick Landeck von der fortiss GmbH die Methoden des datengestützten Prozessengineerings, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern.

Inhaltedes Webinars

  • Intro und Impulsvortrag: „Potenziale der digitalen Transformation“
  • Interaktive Fragerunden
  • Zusammenfassung und Ausblick

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen.

Melden Sie sich jetzt kostenfrei an! Die Zugangsdaten senden wir Ihnen rechtzeitig per E-Mail zu.

Sie möchten das Thema gerne vertiefen? Am 31. Juli findet in München unsere neue Schulung „Digitalisierungspotenzial in Prozessen entdecken – von der Idee zur konkreten Handlung​“ statt. Mehr Infos

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Wie kann Künstliche Intelligenz praktisch in kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt werden? Wie verlaufen digitale Geschäftsprozesse? Was können Unternehmer:innen tun, um ihre Effizienz z. B. in der Produktion oder auch in der Administration durch Digitalisierung zu erhöhen?

Die Konferenz “Trendradar Mittelstand-Digital” am Donnerstag, 28. September in Stuttgart (Location: Filderhalle, Bahnhofstr. 61, 70771 Leinfelden-Echterdingen) richtet sich an Sie: Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Mittelstand.

Freuen Sie sich auf unser geballtes Digitalisierungsangebot rund um Künstliche Intelligenz in der Qualitätssicherung, Digitale Geschäftsprozesse im Büro und auf der Baustelle. Neben spannenden Impulsen bieten wir eine große Ausprobierfläche, die Sie dazu einlädt, neue Technologien praktisch zu erleben: Absolvieren Sie ein Planspiel, dass Sie dafür sensibilisiert in Ihrem Unternehmen Nachhaltigkeitsaspekte in allen Phasen mitzudenken.

Probieren Sie einen KI-3D-Drucker und einen Key Word Spotting-Koffer aus und lassen Sie sich an einem der vielen Infotische für die Möglichkeiten aktueller Technologien begeistern und lernen Sie uns als Mittelstand-Digital Zentren kennen.

Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren kostenfreien Platz bei der Veranstaltung in Stuttgart. Wir freuen uns darauf, Sie bei diesem inspirierenden Event begrüßen zu dürfen!

Zur kostenfreien Anmeldung

Agenda

14:00 – 14:30 Uhr
Einlass: Anmeldung & Networking mit Fingerfood-Buffet

14:30 – 15:00 Uhr
Opening: Begrüßung und Eröffnung der Konferenz, Podiumsdiskussion und Expertenvortrag rund um die Themen KI und IT-Sicherheit

  • Vortrag: Bedrohungsanalyse für KMU durch Gamification
    Tamara Wanner, HS Aalen
  • Podiumsdiskussion: KI und IT-Sicherheit für den Mittelstand
    mit Vertreter:innen aus dem Zentrum für Sonnenenrgie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) und dem FZI Forschungszentrum Informatik

15:00 – 15:30 Uhr
Session 1: KI in der Anwendung für KMU

In dieser moderierten Session werden Ihnen anhand von hochmodernen Demonstratoren mögliche Einsatzgebiete von KI in Ihrem Unternehmen aufgezeigt. Dabei können Sie direkt mit den Vertreter:innen der Mittelstand-Digital Zentren in die Diskussion treten. Folgende KI-Demonstratoren werden präsentiert:

  • KI-Koffer zur Schlüsselworterkennung
  • KI-3D-Drucker zur optischen Prozessüberwachung
  • No-Code KI-Plattform für KMU

15:30 – 15:45 Uhr
Erfahrungsaustausch und Kaffeepause

15:45 – 16:30 Uhr
Erlebnisfläche mit Planspiel zur Digitalisierung und Nachhaltigkeit

16:30 – 17:00 Uhr
Session 2: Digitale Geschäftsprozesse für KMU

In dieser zweiten moderierten Session erhalten Sie Einblick in Digitale Geschäftsprozesse, die für KMU von Bedeutung sind. Auch hier haben Sie die Möglichkeit direkt mit den Vertreter:innen der Mittelstand-Digital Zentren in Kontakt zu treten. Folgende Demonstratoren werden präsentiert:

  • Digitale Geschäftsprozesse für Büro und Baustelle
  • KI im Büro

17:00 – 18:00 Uhr
Livesession: Austausch mit den Standorten Berlin, Lingen, Köln, Leipzig & Stuttgart

Keynote von Fränzi Kühne „Mastering Digital Transformation: KI, New Work und die Anwendung digitaler Trends“

18:00 – 19:00 Uhr
Networking & Ausklang

Die Veranstaltung wir gemeinsam von folgenden Mittelstand-Digital Zentren ausgerichtet:






Zur kostenfreien Anmeldung

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Wie die Fabrik der Zukunft aussehen könnte? Erleben Sie es selbst bei der Factory-Tour bei Bosch Rexroth in Ulm. Im Customer and Innovation Center finden Sie gebündelt die neuesten Technologien, die darauf ausgelegt sind, die Produktion zu optimieren und zu unterstützen. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt – sowohl die Mitarbeitenden als auch die Kund:innen.

Bei einer Führung durch die Modellfabrik bzw. Factory of the Future, lernen Sie diese Technologien kennen. Anschließend zeigt Maximilian Dommermuth in seinem Vortrag auf, wie Betriebe und deren Beschäftigte der Herkulesaufgabe der Digitalen Transformation begegnen können – durch aktuelle und erfolgskritische Aspekte und Lösungsansätze aus der Praxis.

Maria Maier vom iwb TUM geht näher darauf ein, wie Assistenzsysteme weniger qualifizierte Personen bei der Arbeitsausführung unterstützen können. Im Vortrag werden unterschiedliche Assistenzsysteme, ihre Vor- und Nachteile sowie generelle Anforderungen an Assistenzsysteme betrachtet.

Hier geht’s zum Einladungsflyer

Tagesablauf

13:00 – 13:30 Uhr
Begrüßung und Vorstellung des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg
Elias Bernhart, Projektmanager des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg, VDMA Bayern

Begrüßung und Vorstellung der Bosch-Rexroth AG
Sophia Endres, Technical Responsibility Customer and Innovation center Ulm DC/TER-Ul, Bosch Rexroth AG

13:30 – 14:30 Uhr
Führung durch die Modellfabrik
Sophia Endres, Technical Responsibility Customer and Innovation center Ulm DC/TER-Ul, Bosch Rexroth AG

14:30 – 15:15 Uhr
Kaffeepause und Networking

15:15 – 16:00 Uhr
Herkulesaufgabe Digitale Transformation – Beispiele aus der Unternehmenspraxis zu Assistenzsystemen, Auswirkungen und berufliche Weiterbildung
Dr.-Ing. Maximilian Dommermuth, Head of Training – Bosch Rexroth Academy

16:00 – 16:30 Uhr
I4.0 und Fachkräftemangel – digitale Assistenzsysteme als Lösung?
Maria Maier, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg, Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TUM

16:30 – 17:00 Uhr
Feedback und Verabschiedung

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Digitalisierungsverantwortliche, Betriebs- und Produktionsleitende sowie Geschäftsleitende.

Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden beschränkt ist und Plätze nach dem Eingangsdatum vergeben werden.

Keine Plätze mehr frei? Um in unsere Warteliste aufgenommen zu werden, schreiben Sie einfach eine kurze E-Mail an
info@digitalzentrum-augsburg.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Mit einer zirkulären Wirtschaft – oder auch Kreislaufwirtschaft – profitieren nicht nur Verbraucher:innen oder die Umwelt von innovativen und langlebigen  Produkten. Auch die Unternehmen selbst können ihre Rohstoffeffizienz steigern sowie neue, gewinnbringende Geschäftsmodelle entwickeln und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Der Übergang in eine Kreislaufwirtschaft ist außerdem wichtiger Baustein des European Green Deals.

Damit die erfolgreiche Transformation gelingt, lädt Sie die Regionalmanagement Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim GmbH ein, bei ihrer Veranstaltung mehr über Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu erfahren. Unsere Expertin Lydia Bühler vom Fraunhofer IIS wird dabei die Keynote halten.

Dieses Programm erwartet Sie:

Keynote: Digitale zirkuläre Wirtschaft – Perspektiven und Chancen für KMUs
Lydia Bühler, Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg, Fraunhofer IIS

Die zirkuläre Wirtschaft bietet spannende Mehrwerte für mittelständische Unternehmen. Welche das sind, welche Rolle Daten dabei spielen und wie erfolgreiche Beispiele dazu in der Praxis aussehen, zeigt Lydia Bühler in ihrem Vortrag. Ihre Kollegin Julia Schrandt wird außerdem kurz wertvolle Angebote des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg vorstellen.

Best Practice: Die Verpackungslösung von Morgen – Ein Forchheimer Unternehmen berichtet von seiner Vision einer Kreislaufwirtschaft
Hendrik Schumacher, Schumacher Packaging

Geschlossene Stoffkreisläufe sind bei Schumacher Packaging fest verankert – genauso wie die Ambition, immer nachhaltigere Produkte zu entwickeln.

Let’s Play: Zirkuläre Geschäftsmodelle im eigenen Unternehmen erkennen
Seda Akinci, acatech

Wie schaffen Unternehmen den Übergang von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft? Ein Strategiespiel gibt Antworten darauf! Mit Geschäftsmodellkarten können Unternehmen selbstständig Workshops durchführen und eigene Ansätze zur Kreislaufwirtschaft entwickeln. Wir testen das Spiel in einer Demo-Version.

Optional: Betriebsbesichtigung bei Schumacher Packaging

Wer mag, bekommt exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Forchheimer Verpackungsherstellers!

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Melden Sie sich jetzt für die kostenfreie Veranstaltung an!

Für die Anmeldung klicken Sie hier

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren

Mitarbeitende stehen heutzutage vor immer neuen Herausforderungen, die unter anderem durch die digitale Transformation hervorgerufen werden. Wie Sie Ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen können, erfahren Sie im Beitrag.

Die Rahmenbedingungen für Mensch, Unternehmen und Wirtschaft ändern sich immer schneller: In kürzeren Abständen kommen technische Innovationen auf den Markt, die Welt wird komplexer und unübersichtlicher, die Globalisierung führt zu einer zunehmenden Vernetzung und interkulturellen Zusammenarbeit. Hinzu kommen der den Arbeitsmarkt verändernde demografische Wandel, Wirtschaftskrisen und ein sich rasant verändernder Wettbewerb.

Nicht nur Führungskräfte müssen hierbei neue Rollen einnehmen, auch die Mitarbeitenden stehen vor der Herausforderung neue Aufgaben zu bewältigen und sich hierfür neue Kompetenzen aneignen zu müssen. Letztlich geht es dabei auch um eine Anpassung an die Digitalisierung: Neue Technologien verändern den Arbeitsplatz von Mitarbeitenden und fordern neue Kompetenzen sowie ein neues Verständnis von Arbeit. Diese Umstände erzeugen bei vielen Mitarbeiter:innen Unsicherheit und Widerstand, denn: Herausforderungen, die nicht als bewältigbar angesehen werden, erzeugen Stress und demotivieren.

Mitarbeitende bei Veränderungen mitnehmen

Nicht zuletzt durch die Pandemie wurden in den letzten Jahren mehr und mehr Arbeitsplätze „digitalisiert“ – durch die Nutzung von digitaler Kommunikation und Kollaboration wie Microsoft Teams oder anderen Enterprise Collaboration Systems wird nicht nur die Kommunikation virtuell und somit ortsungebunden, sondern auch Arbeitsabläufe und -prozesse können zeitgleich von unterschiedlichen Standorten aus komplett virtuell abgebildet und bearbeitet werden. Diese Einführung neuer Technologien sowie neuer Arbeitsplatzkonzepte (beispielsweise mobiles Arbeiten oder Activity Based Working) ist stets mit einer grundsätzlichen Veränderung für Unternehmen und Mitarbeitende verbunden. Diese Veränderungen kommen immer öfter und schwerwiegender vor.


Enterprise Collaboration Systems (ECS; Schubert & Williams, 2013) sind Kommunikations- und Kollaborationstools und -softwares wie JIRA, Microsoft Teams etc., die ortsunabhängige Kommunikation und paralleles Arbeiten an Dokumenten und Projekten ermöglichen. Sie werden für die Kommunikation, Projektorganisation und für das Wissensmanagement eingesetzt (Koch & Richter, 2009).

Activity Based Working ist ein Begriff für Arbeitsplatzkonzepte, meist in Büroumgebungen, die durch ihre Flexibilität und ihrem Design Aktivität, Kreativität und Leistungsfähigkeit fördern sollen.


Durch die Beschleunigung neuer technologischer Innovationen schreitet die Digitalisierung aller relevanten Lebens- und Arbeitsbereiche rasant voran und die Krisen der heutigen Zeit geben dem weiteren Weg eine höhere Unsicherheit. Diese Umstände sind auch gemeinhin als „VUKA-Welt“ bekannt. VUKA beschreibt mit den Begriffen Volatilität, Unsicherheit, Komplexität sowie Ambiguität sich schnell ändernde Bedingungen:

  • Volatilität (= Veränderungen innerhalb einer kurzen Zeitspanne)
  • Unsicherheit (= Unvorhersehbarkeit von Veränderungen)
  • Komplexität (= Vielschichtigkeit, Vernetzung)
  • Ambiguität (= Mehrdeutigkeit)

Für Unternehmen bedeutet VUKA letztlich jederzeit auf Veränderungen vorbereitet sein zu müssen, wobei Changemanagement einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung bei Veränderungsprozessen leisten kann. Im Changemanagement wird vor allem Vertrauen als ein wesentlicher Faktor angesehen. Damit Vertrauen aufgebaut werden kann, sind Kommunikation und Transparenz äußerst wichtig. Nur durch eine zielgerichtete, kontinuierliche und vorausschauende Kommunikation können Missverständnisse, Ablehnung und Ärger vermieden oder Ängste abgebaut werden. Gleichzeitig sind die Sorgen und Ängste der Mitarbeitenden zu erfragen und ernst zu nehmen, um die Veränderungsbereitschaft zu erhöhen.

Die Mitarbeitenden sollten aktiv in den Veränderungsprozess involviert werden. Durch die aktive Beteiligung der Mitarbeitenden kann die Identifikation mit dem Veränderungsprojekt und damit die Motivation gesteigert werden. Den Mitarbeitenden kann hierbei Handlungsspielraum, z. B. bei der Entscheidungsfindung, eingeräumt werden. Für einen erfolgreichen Change ist es zudem wichtig zu überlegen, welche Kompetenzen Mitarbeitende und Führungskräfte für die Veränderung brauchen und diese zu fördern. Hier bedarf es guter Führung in der Digitalisierung.

Passender Führungsstil in der digitalen Transformation

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Art des Wirtschaftens und Arbeitens, sondern auch die Art und Weise, wie wir Unternehmen führen – man spricht deshalb auch von Führung 4.0. Doch was ist mit Führung in Unternehmen eigentlich gemeint? „Führung umfasst die Fähigkeiten, Mitarbeiter optimal einzusetzen, diese zum Handeln zu bringen und zu motivieren sowie ihnen eine Richtung aufzuzeigen, um ein (gemeinsames) unternehmensrelevantes Ziel zu erreichen“ (Deutsche Gesellschaft für Personalführung e. V., 2016).

Führung ist jedoch nicht gleich Führung! Gerade für die digitale Transformation müssen traditionelle Vorstellungen von Führung hinterfragt und wenn nötig an die Veränderungen, die die Digitalisierung im Unternehmenskontext mit sich bringt, angepasst werden. Das Bild der klassischen Führungskraft, die in streng hierarchischen Strukturen delegiert, hat offenbar ausgedient. Mitarbeitende in einer agilen und auf Flexibilität ausgerichteten Arbeitswelt haben mittlerweile völlig andere Ansprüche an Führungskräfte. Dadurch ergeben sich nicht nur neue Rollen für eine Führungskraft, sondern auch neue Führungsstile.

Man unterscheidet zwischen eher klassischen und eher modernen Führungsstilen. Klassische Führungsstile (direktive, transaktionale und strategische Führung) zeichnen sich dadurch aus, dass die Führungskraft Aufgaben delegiert, die Zielerreichung überprüft und Feedback einholt. Den Mitarbeitenden wird wenig Handlungsspielraum gelassen und sie werden entsprechend ihrer Leistung gelobt oder kritisiert. Moderne Führungsstile (Laissez-faire-Führung, ethische Führung und transformationale Führung) sind dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskraft Vertrauen in die Arbeit der Mitarbeitenden hat und Ziele und Visionen kommuniziert. Die Mitarbeitenden haben einen großen Handlungsspielraum und arbeiten eigenverantwortlich.

Auf die Frage, was letztendlich der richtige Führungsstil ist, gibt es keine pauschale Antwort. Welcher Führungsstil gewählt wird, hängt vom jeweiligen Unternehmen und seiner Unternehmenskultur, den Arbeitsaufgaben, den Mitarbeitenden sowie dem Umfeld ab. In den meisten Unternehmen findet sich eine Mischung aus verschiedenen Führungsstilen. Dabei existieren drei Referenzdimensionen für Führung:

  1. Führung spielt sich in einer ganz bestimmten Umwelt ab, heutzutage häufig einer VUKA-Welt.
  2. Führung spielt sich innerhalb einer Organisation mit bestimmten Organisationsstrukturen und einer für die Organisation typischen Unternehmenskultur ab.
  3. Führung spielt sich in der Interaktion mit den Mitarbeitenden ab.

Wie sieht die optimale Führung in Zeiten der Digitalisierung also aus? Digital Leadership scheint ein neuer Führungsstil zu sein, durch den die digitale Transformation im eigenen Unternehmen begleitet und vorangetrieben wird, mit dem Ziel, die Unternehmensprozesse agiler und flexibler zu gestalten, wobei die Anforderungen der VUKA-Umwelt berücksichtigt werden.

Digital Leadership setzt das Verständnis digitaler Technologien und ihrer Logik voraus. Dabei werden die aktuellen technologischen Entwicklungen auf den eigenen Unternehmenskontext übertragen und genutzt, um das Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation zu verbessern. Die Mitarbeitenden werden im Übergang von einer analogen zu einer digitalen Arbeitswelt von der Führungskraft begleitet.

Wie Sie Mitarbeitenden im Stress helfen können

Die Veränderungen der Arbeitswelt, die mit der Digitalisierung einhergehen, wirken sich nicht nur auf Organisations- und Führungsebene aus, sondern auch auf Seiten der Mitarbeitenden. So können, wie bereits eingangs beschrieben, die rasanten Veränderungen zu Stresssituationen führen.


Stress: Unter Stress wird die starke Beanspruchung eines Organismus durch innere oder äußere Reize verstanden (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA, 2022)


Zum einen dadurch, dass ein Ungleichgewicht zwischen steigenden Leistungsanforderungen und tatsächlichen oder wahrgenommenen Kompetenzen entsteht. Zum anderen können auch dauerhafte Erreichbarkeit oder steigende Komplexität der Aufgaben und Arbeitsverdichtung zu Stresserleben führen. Die Folgen von nicht bewältigtem Stress reichen von kurzfristigen körperlichen, emotionalen oder verhaltensbezogenen Reaktionen (z. B. Gereiztheit, Konzentrationsmangel, Schlafstörungen, Erschöpfung) bis hin zu langfristigen körperlichen oder psychischen Erkrankungen (z. B. Burn-Out-Syndrom).

Dieser Zusammenhang spiegelt sich auch in den steigenden Krankheitstagen von Beschäftigten wider, die auf stressbedingte psychische Erkrankungen zurückzuführen sind. Folglich sollten die durch die Digitalisierung ausgelösten Stressbelastungen ernst genommen und die psychosoziale Gesundheit der Mitarbeitenden gefördert werden. Was also kann dafür in der Organisation getan werden?

Generell empfiehlt sich vor der Einführung etwaiger gesundheitsfördernder und stressreduzierender Maßnahmen zunächst eine Ist-Analyse. Hierbei werden gegenwärtige Stressoren am Arbeitsplatz bzw. im Unternehmen identifiziert und können damit gezielt verbessert werden. Dies kann beispielsweise in Form einer Arbeitsplatzanalyse oder Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen durch Expert:innen geschehen. Möchte man die Stressphänomene im Arbeitsumfeld präventiv (d. h. bereits vor deren Entstehung) verhindern bzw. minimieren, kann auf verschiedenen Ebenen angesetzt werden:

  • Mitarbeitende: Förderung des Bewusstseins der Mitarbeitenden für deren Stressoren und Aufzeigen von gezielten stressreduzierenden Maßnahmen

Obwohl für diese Maßnahmen vornehmlich die Mitarbeitenden selbst verantwortlich sind, kommt aufgrund ihrer Fürsorgepflicht auch hier der Organisation eine wichtige Rolle zu. So könnte der Arbeitgeber beispielsweise durch offene Angebote von Gesundheitskursen oder -trainings die psychosoziale Gesundheit der Mitarbeitenden fördern.


  • Organisation: Umgestaltung des Arbeitsumfelds und -platzes im Hinblick auf technische, organisatorische und/oder soziale Bedingungen
  • Schnittstelle zwischen Organisation und Mitarbeitenden: Kombination von Maßnahmen beider Ebenen

Obwohl im Zeitalter der Digitalisierung mehr technische Hilfsmittel und Algorithmen als jemals zuvor zum Einsatz kommen, ist es wichtiger denn je, eine Organisation menschzentriert zu führen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Partizipation und einem gesunden Arbeiten zu befähigen. Nur mit der Akzeptanz und der Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelingt die Transformation zu einer digitalen und resilienten Organisation.

Transformationsprozesse bedingt durch individualisierte Kundenanforderungen, Digitalisierung und gestiegene Ansprüche an unternehmerische Flexibilität stellen zunehmend Herausforderungen, aber auch Chancen für die Wirtschaft am Bayerischen Untermain dar. Insbesondere die Automotive-Branche ist durch die digitale Transformation stark betroffen. Diese bedeutet hier eine grundlegende Veränderung in den Wertschöpfungsketten.

Zahlreiche Unternehmen stellen sich daher die Fragen:

  • Was kommt auf uns zu?
  • Wo stehen wir?
  • Wie können wir die Potenziale der Digitalisierung nutzen?

Antworten auf diese Fragen, Erfahrungsberichte und Tipps für die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben erhalten Sie beim Netzwerktreff „Digitale Transformation am Bayerischen Untermain“. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 13. Juli, ab 17 Uhr in der ZENTEC statt.

Dr. Andreas Hamper vom Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg ist mit seinem Vortrag „Das Automotive-Ökosystem im Wandel“ dabei. In weiteren spannenden Beiträgen erfahren Sie mehr über Prozessoptimierung mit Reinforcement Learning und Unterstützungsangebote für Unternehmen in der Transformation. Am Ende haben Sie die Möglichkeit zum Netzwerken bei Snacks und Getränken.

Melden Sie sich hier an

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr erfahren
PraxisbeispieleProjekte
Kapazitäten besser planen mit KI – Fertigungszeitprognose bei einem Pumpenhersteller

Wie lassen sich Fertigungszeiten bereits vor Produktionsstart verlässlich abschätzen – trotz ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Digitaler Produktpass – wie KMU profitieren können

Der Digitale Produktpass (DPP) soll umfassende Informationen über Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispieleProjekte
In einer analogen Druckbranche zum digitalen Geschäftsmodell

Die Mertinger SIGEL GmbH mit ca. 210 Mitarbeitenden aus der Druckbranche bietet eine breite Produktpalette, darunter ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Interview über Digitalisierung im Kleinstunternehmen – Offenheit und Neugier machen es möglich

Eine Dreherei mit fünf Mitarbeitenden hat ihren Produktionsprozess nahezu vollständig digitalisiert, aber ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
PotenzialanalysenPraxisbeispiele
Energiemanagement bei großer Anlagenvielfalt im Prototypenbau

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH mit ca. 190 Mitarbeitenden in Thüringen fertigt Prototypen für ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Maschinelles Lernen in der Produktionsplanung

Die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) hat das Ziel für eine hohe Auslastung und geringe Bestände zu sorgen, ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Bedeutung des Datenbestands für erfolgreiche KI-Projekte in KMU

Sie möchten in Ihrem Unternehmen KI-Methoden einsetzen? Dann sollten Sie zuerst Ihren Datenbestand in den Blick ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Lab TourVeranstaltung
Automatisierung bei der Lab-Tour am TZ PULS

Unter dem Themenschwerpunkt „Intralogistik der Zukunft – Lösungsansätze für den Fachkräftemangel“ fand am 12. ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Information
Nachhaltigkeit in KMU – wie KI auf dem Weg zur nachhaltigen Finanzierung unterstützt

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen zunehmend vor der Herausforderung, umfangreiche Nachhaltigkeitsdaten zu ...

Mehr erfahren

Mehr erfahren
Neuigkeiten
Digitaler Werkzeugkasten unterstützt Unternehmen bei Software-Projekten

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten ab sofort praxisorientierte Unterstützung bei der Durchführung von ...

Mehr erfahren