Sie finden die Technologie RFID (radio-frequency identificationfür Ihr Unternehmen interessant, aber wissen noch nicht, wie Sie diese einsetzen können?

In dieser Schulung gibt Ihnen Leonhard Feiner vom Lehrstuhl fml der Technischen Universität München einen detaillierten Einblick in die Anwendungsmöglichkeiten der Technologie und Sie lernen Vorteile sowie Rahmenbedingungen des Einsatzes kennen. Neben den Bestandteilen der RFID-Technologie zeigt er Ihnen anhand von typischen Problemstellungen die Anwendungsfelder in der Logistik auf. Durch praktische Beispiele erleben Sie, wie diese Technologie Ihre Logistik weiterentwickeln und verbessern kann.

Die Schulung findet findet im Rahmen des bundesweiten Digitaltag 2023 statt und ist für Sie komplett kostenfrei.

Inhalte

  • Einführung in die RFID-Technologie und dessen Funktionsweise
  • Anwendungsmöglichkeiten, Beispiele und Potenziale von RFID
  • Überblick über aktuelle technische Lösungsansätze
  • Praxisbeispiele und Praxisübungen

Vorteile für die Teilnehmenden

  • Sie gewinnen einen Überblick über Grundlagen und Einsatzspektrum der RFID-Technologie
  • Sie erwerben technisches Fachwissen über die Funktionsweise
  • Sie lernen wichtige Rahmenbedingungen für eine RFID-Einführung in Ihrem Unternehmen kennen
  • Sie erleben konkrete Anwendungsbeispiele aus der Forschung und Industrie

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an​ Geschäftsführende und interessierte Mitarbeitende aus kleinen und mittleren Unternehmen, die sich detailliert mit der Technologie RFID und ihren Eigenschaften beschäftigen möchten. Vorkenntnisse​ sind nicht erforderlich.

Melden Sie sich jetzt an!

Hinweis: Auf Nachfrage stellen wir Ihnen auch gerne eine Teilnahmebescheinigung für die Schulung aus.

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Wie Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegenwirken können, das haben Interessierte bei einer Factory-Tour am 16. November 2022 in Niederwinkling erfahren. Die Firma Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co. KG hat ihre Türen geöffnet und gezeigt, welche Digitalisierungslösungen in der Intralogistik, aber auch in anderen Bereichen der Firma eingesetzt werden.

400.000 bis 800.000 Dichtungen – so viel produziert die Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co. KG täglich. Dafür sind rund 700 Mitarbeitende am Firmensitz in Niederwinkling in Ostbayern im Einsatz. Der Hersteller von hochwertigen Elastomerdichtungen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie hat dabei, genauso wie viele andere Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen, allen voran dem Fachkräftemangel. Aber auch die schnelle Reaktion bei Prozessstörungen, hervorgerufen durch Rohstoffschwankungen, Maschinen- oder Mitarbeiterausfall, nannte Geschäftsführer Kai Peters, als er den Teilnehmenden der Factory-Tour die Ausgangssituation des Unternehmens schilderte.

Digitalisieren nach eigenen Grundsätzen

Aus diesen Gründen entschied sich Wallstabe & Schneider vor circa fünf Jahren, die Herausforderungen mit digitalen Lösungen anzugehen, gemeinsam mit ihrem Digitalisierungspartner OCQ-soft GmbH & Co. KG. Am Anfang stand dabei die Frage im Raum: Was hilft den Mitarbeitenden und was hilft dem Unternehmen? Das Vorhaben wurde entsprechend nach Lean- & Digital-Grundsätzen gestartet.

Wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wurde, konnten die Teilnehmenden im Firmenrundgang selbst sehen. Eines der zeit- und kostensparenden Ergebnisse ist die zentrale Prozessparameterverwaltung. Durch automatisiertes Einspielen der Prozessparameter zur Einstellung der Maschinen, wird weniger Fachpersonal benötigt. Auch hier ging Wallstabe & Schneider seinen eigenen Weg und beauftragte OCQ mit der Software-Programmierung, obwohl es bereits Lösungen auf dem Markt gibt. Wallstabe & Schneider legt Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz, d.h. Einsatz von Insellösungen sollen vermieden werden, um Vernetzung systemunabhängig gewährleisten zu können.

Ein weiteres wesentliches Element ist die Vernetzung der Maschinen. Auf sogenannten I4.0-Panels in den Produktionshallen, kann das Personal sämtliche Infos über die Maschine aufrufen sowie Aufträge buchen. Wünsche der Mitarbeitenden, wie beispielsweise die Integration eines Taschenrechners wurden auf den Panels ebenfalls berücksichtigt. Auf einem zentralen Dashboard in der Halle ist außerdem der tägliche Shopfloor mit offenen Aufgaben sowie ein Hallenplan mit Infos zu Betriebszuständen der Maschinen zu sehen.

Führung durch die Produktionshalle mit zentralem Dashboard

Bildschirme sind aber nicht nur in der Produktion, sondern in allen Firmengebäuden angebracht, damit sich die Mitarbeitenden über das digitalisierte schwarze Brett informieren können. Auf dem Wallstabe & Schneider Board werden Bekanntmachungen über das gesamte Unternehmen angezeigt u.a. aktuelle Stellenausschreibungen.

Die Zukunft der Intralogistik

Für die Qualitätskontrolle der 400.000 bis 800.000 Dichtungen pro Tag sind Automaten im Einsatz. Waren es früher 5-10 Prozent, die automatisiert kontrolliert wurden, sind es heute 60 Prozent. In der Kommissionierung wird den Mitarbeitenden die Tätigkeit durch am Arbeitsplatz eingebaute Bildschirme erleichtert, da sie hier Anleitungen für das Packen von Paketen bekommen.

Mitarbeitende bei der Kommissionierung mithilfe von digitalen Anleitungen

Zu guter Letzt wurden die Teilnehmenden ins Lager geführt, in dem sich die fertig gepackten Waren bereit zur Abholung befinden. Um hier Zeit einzusparen und Pakete nicht lange suchen zu müssen, wird die digitale Stellplatzverwaltung angewendet. Dank eines eigenen Systems mit Barcodes können Mitarbeitende Pakete zur Ein-, Aus- und Umlagerung mit wenigen Klicks und mobiler Technologie wie z.B. Handscannern erledigen. „Die Zukunft der Logistik wird mit dem Barcode gemacht, da die Technologie bekannt ist und funktioniert“, betonte auch Leonhard Feiner vom Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg. Bei der Veranstaltung stellte er in seinem Vortrag bereits bekannte einsatzfähige Technologien aus dem Bereich Intralogistik 4.0 vor, darunter RFID oder 5G-Netze.

Ein nächstes Projekt hat Wallstabe & Schneider bereits ins Auge gefasst – die Einführung von fahrerlosen Transportsystemen.

RFID (radio-frequency identification) ermöglicht eine sichere Objektidentifikation und spielt in vielen Automatisierungsprozessen eine immer wichtigere Rolle. Sie möchten erfahren, wie diese Technologie in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden kann?

Am 8. November bieten wir dazu, in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Eching, eine Schulung an. Sie gewinnen einen detaillierten Einblick in die Anwendungsmöglichkeiten sowie die Bestandteile der RFID-Technologie und lernen mehr über die Vorteile sowie Rahmenbedingungen des Einsatzes. Durch praktische Beispiele und Problemstellungen erleben Sie, wie diese Technologie Ihre Logistik weiterentwickeln und verbessern kann.

Inhalte

  • Einführung in die RFID-Technologie und dessen Funktionsweise
  • Anwendungsmöglichkeiten, Beispiele und Potenziale von RFID
  • Überblick über aktuelle technische Lösungsansätze
  • Praxisbeispiele und Praxisübungen

Vorteile für die Teilnehmenden

  • Sie gewinnen einen Überblick über Grundlagen und Einsatzspektrum der RFID-Technologie.
  • Sie erwerben technisches Fachwissen über die Funktionsweise.
  • Sie lernen wichtige Rahmenbedingungen für eine RFID-Einführung in Ihrem Unternehmen kennen.
  • Sie erleben konkrete Anwendungsbeispiele aus der Forschung und Industrie.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Geschäftsführende und interessierte Mitarbeitende aus kleinen und mittleren Unternehmen, die sich detailliert mit der Technologie RFID und ihren Eigenschaften beschäftigen möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Melden Sie sich jetzt schnell für die Veranstaltung an, die Plätze sind begrenzt!

Keine Plätze mehr frei? Um in unsere Warteliste aufgenommen zu werden, schreiben Sie einfach eine kurze E-Mail an info@digitalzentrum-augsburg.de

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