Digitale Transformation voranbringen, aber wie? Die HKR GmbH & Co. KG hat sich dieser Herausforderung gestellt. Neben der Produktion von Dreh, Fräs- und Schmiedeteilen, bietet das Unternehmen auch Entwicklungs- und Konstruktions-Know-how sowie Montage- und Oberflächenveredelungen an.

Gemeinsam mit ihrem Digitalisierungspartner gbo datacomp hat das Unternehmen einen digitalisierten Shopfloor umgesetzt. Im Vortrag zeigen Ihnen die Geschäftsführer der beiden Firmen die Schritte dieser Transformation auf. Im darauffolgenden Rundgang in der Produktion sowie den anschließenden Diskussionen lernen Sie Digitalisierung in der Praxis kennen – von der Erfassung von Maschinendaten, der Auftragssteuerung in Verbindung mit SAP bis hin zu Kennzahlen und aktuellen Shopfloor-Informationen.

Außerdem erfahren Sie von Sebastian Maier vom Fraunhofer IGCV wie Sie Ihre Produktionsprozesse intelligent gestalten können mithilfe innovativer KI-Methoden wie zum Beispiel Bilderkennung und künstliche Neuronaler Netze.

Tagesablauf

13:00 – 13:30 Uhr
Begrüßung und Vorstellung des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg
Elias Bernhart, Projektmanager des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg, VDMA Bayern

Begrüßung und Vorstellung der HKR GmbH & Co. KG
Michel Rahn, Geschäftsführer, HKR GmbH & Co. KG

13:30 – 14:00 Uhr
Künstliche Intelligenz in der Produktion
Sebastian Maier, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg, Fraunhofer IGCV

14:00 – 14:30 Uhr
Digitalisierung auf dem Shopfloor
Michel Rahn, Geschäftsführer, HKR GmbH & Co. KG
Michael Möller, Geschäftsführer, gbo datacomp GmbH

14:30 – 15:15 Uhr
Kaffeepause und Networking

15:15 – 16:00 Uhr
Werksführung durch die HKR GmbH & Co. KG
Michel Rahn, Geschäftsführer, HKR GmbH & Co. KG
Michael Möller, Geschäftsführer, gbo datacomp GmbH

16:00 – 16:45 Uhr
Anschließende Diskussion und Ausblick auf nächste Digitalisierungsschritte
Michel Rahn, Geschäftsführer, HKR GmbH & Co. KG
Michael Möller, Geschäftsführer, gbo datacomp GmbH

16:45 – 17:00 Uhr
Feedback und Verabschiedung

Weitere Infos und die Agenda finden Sie hier

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Digitalisierungsverantwortliche, Betriebs- und Produktionsleitende sowie Geschäftsleitende.

Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden beschränkt ist und Plätze nach dem Eingangsdatum vergeben werden. Eine Teilnahme kann aus verschiedenen Gründen nicht garantiert werden (z. B. Wettbewerbssituation).

Keine Plätze mehr frei? Um in unsere Warteliste aufgenommen zu werden, schreiben Sie einfach eine kurze E-Mail an info@digitalzentrum-augsburg.de

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Laut Aussage des ifo Instituts hat der Fachkräftemangel in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht, wonach im Juli 2022 ca. 40 % der verarbeitenden Unternehmen betroffen waren. Welche Lösungen helfen, angesichts dieser dramatischen Entwicklungen, dem Problem zu begegnen? Das finden Sie bei unserer Factory-Tour bei Wallstabe & Schneider heraus.

Das Unternehmen Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co. KG hat frühzeitig auf den Trend reagiert. Waren früher teure Facharbeitende für die Einstellung der Prozessparameter an Spritzgussmaschinen nötig, können heute mit Hilfe einer digitalen Prozessparameterverwaltung, alle Einstelldaten direkt auf die Maschine gespielt werden. Weitere digitale Lösungen werden im Lager eingesetzt beispielsweise zur Stellplatzverwaltung. Geschäftsführer Kai Peters gibt Ihnen dazu einen Einblick und im Rundgang haben Sie die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen und Beispiele à la Click & Collect zu erleben.

Außerdem erfahren Sie von Leonhard Feiner von der TUM mehr über die intralogistischen Ansätze und zukunftsweisenden Technologien. Frank Neuscheler verrät mehr über den von der Robert Bosch GmbH genutzten Lieferantenentwicklungs-Ansatz basierend auf Lean Production und I4.0-Tools, der eine perfekte Kombination aus Prozessoptimierung und digitalen Lösungen darstellt.

Tagesablauf

13:30 – 14:00 Uhr
Begrüßung und Vorstellung des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg
Andreas Estner, Leiter des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg, VDMA Bayern

Begrüßung und Vorstellung der Wallstabe & Schneider GmbH & Co. KG
Kai Peters, Geschäftsführer Technik, Wallstabe & Schneider

14:00 – 14:30 Uhr
Intralogistik 4.0 – Welche Technologien bilden die Intralogistik der Zukunft?
Leonhard Feiner, Mitarbeiter Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg, Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik, Technische Universität München

14:30 – 15:00 Uhr
Vernetzte Produktion als Beschleuniger für smarte Intralogistik
Kai Peters, Geschäftsführer Technik, Wallstabe & Schneider

15:00 – 15:30 Uhr
Kaffeepause und Networking

15:30 – 16:00 Uhr
Industrie 4.0 in der Supply Chain aus der Praxis
Frank Neuscheler, Vice President Global Purchasing Quality Assurance and Supplier Development, Robert Bosch GmbH

16:00 – 17:00 Uhr
Firmenrundgang durch die Wallstabe & Schneider GmbH & Co. KG
Kai Peters, Geschäftsführer Technik, Wallstabe & Schneider und Heinz Mühlbauer, Geschäftsführer, OCQ-Soft GmbH & Co. KG

17:00 – 18:00 Uhr
Optional: Get-together

Weitere Infos und die Agenda finden Sie hier

Die Veranstaltung richtet sich an Digitalisierungsverantwortliche, Betriebs- und Produktionsleitende sowie Geschäftsleitende. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Plätze werden nach dem Eingangsdatum vergeben. Melden Sie sich jetzt an.

Keine Plätze mehr frei? Um in unsere Warteliste aufgenommen zu werden, schreiben Sie einfach eine kurze E-Mail an info@digitalzentrum-augsburg.de

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Die Factory-Tour bei Google München zum Thema Arbeitswelt 4.0 am 02. Oktober 2019 zeigte Unternehmenskultur und den Wandel dieser im Kontext von Industrie 4.0 in kleinen und großen Unternehmen. Zwei mittelständische Unternehmen und Google München erklärten, mit welchen Methoden sie innovative Ideen der Mitarbeiter fördern und welchen Stellenwert der Mitarbeiter in der Zukunft haben wird.

Google und das 20 %-Projekt

Schon in den 90er Jahren startete Google das sogenannte „20 %-Projekt“, das ein fester Bestandteil seiner Unternehmenskultur wurde. Mitarbeiter dürfen 20 % ihrer Arbeitszeit für das Ausarbeiten und Weiterentwickeln von Ideen oder einfach zum Ausprobieren und Tüfteln nutzen. Das Unternehmen schafft dafür die Rahmenbedingungen. Neben der eingeräumten Zeit können ein kleines Budget, Räumlichkeiten oder bestimmte Materialien benötigt werden. Auch eine Fehlerkultur ist wichtig: Mit dem Motto „fail well“ wird den Mitarbeitern die Angst vor Fehlern genommen und Vertrauen entgegengebracht.

Bei der Büroführung warfen die Teilnehmer einen Blick auf das Raumkonzept. In unterschiedlich gestalteten Besprechungsräumen finden Google-Mitarbeiter Platz und Materialien, wie beispielsweise mobile Endgeräte, Konferenzsysteme oder Legosteine, die sie für ihre kreativen Ideenfindungsprozesse verwenden können. Das Konzept zeigt große Erfolge: Der Google Chrome Browser und das Mailingprogramm Gmail sind aus dem 20 %-Projekt entstanden.

Projekt „Kreativer Freiraum“ auch im Mittelstand

Marc Goerke, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters iteratec GmbH, der ca. 350 Mitarbeiter beschäftigt, hat ein ähnliches Projekt wie Google für seine Mitarbeiter initiiert und in der Unternehmenskultur verankert. In Eigenregie dürfen die Mitarbeiter Teams gründen, mit denen sie außerhalb vom Projektgeschäft an Ideen arbeiten. Auch dort wird neben der Zeit ein Budget oder die nötige Infrastruktur bereitgestellt. Die einzige Bedingung für das Projektteam: Über das Projekt und die Erkenntnisse daraus muss berichtet werden – auch über Fehler, damit es einen Lerneffekt für alle Entwicklerteams gibt. Am „InnoFriday“ bespricht man die Projekte dann. Auch hier gab es schon Erfolge: Es wurden Lösungen und Innovationen entwickelt, die mittlerweile auch beim Kunden implementiert und im eigenen Unternehmen zur Prozessoptimierung genutzt werden. Das Fazit von Herrn Goerke: „Einfach machen lassen!“. Motivierte Mitarbeiter mit frischen Ideen bräuchten Freiraum sowie das Vertrauen und die Unterstützung der Geschäftsführung. Damit gelinge es dem Unternehmen, innovativ zu bleiben und aus den Projekterfahrungen und voneinander zu lernen.

Kulturwandel hin zu Industrie 4.0 – und einen Schritt zurück

Jürgen Mangelberger ist Geschäftsführer der Mangelberger Elektrotechnik GmbH, die Schaltschränke z. B. für die Gastronomie herstellen. Er erzählte seine Unternehmensgeschichte hin zu Industrie 4.0 – und schließlich wieder einen Schritt zurück. Vernetzung auf Produktionsebene, Künstliche Intelligenz bei der Aufgabenzuteilung oder ein Produktkonfigurator für Kunden für Bestellprozesse führten zu wirtschaftlichem Wachstum, aber auch zu einer Rationalisierung auf Personalebene. Entgegen guter Zahlen stellte sich Herr Mangelberger die Frage, welche soziale Verantwortung ein Unternehmen trägt und wie eine gute Arbeitsatmosphäre aussieht. Er kam zu dem Schluss, wieder einen Schritt zurück zu gehen und den Fokus stärker auf den Mitarbeiter zu legen. Sein Motto heute lautet: „Taking care about the Mitarbeiter“. Vor allem eine Arbeitsumgebung mit Wohlfühlatmosphäre sieht er als Grundlage für ein gutes Miteinander und plant unter diesem Credo auch eine Firmenerweiterung.

Die Factory-Tour bei Google gab Einblicke in verschiedene Unternehmenskulturen und bot Raum für Diskussion in Workshops und einer Büroführung bei Google München. Weitere Factory-Touren finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

 

Bildquelle: Fraunhofer IGCV