In diesem Webinar wird das Konzept des digitalen Zwillings vorgestellt und wie dieser in der Produktionsplanung genutzt werden kann – von der Unterstützung strategischer Entscheidungen wie der Dimensionierung des Produktionssystems bis zur Informationsbeschaffung bei operativen Aufgaben wie der Auftragsterminierung. Dabei werden anwendungsnah das Vorgehen und die Herausforderung bei der Erstellung eines digitalen Zwillings aufgezeigt.

Mario Luber vom Fraunhofer IGCV wird Ihnen die relevanten Inhalte dazu näher bringen.

Inhalte

  • Von der Erfassung von Ist-Daten bis hin zum digitalen Zwilling des Produktionssystems
  • Potenziale des digitalen Zwillings für die Produktionsplanung

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte kleiner und mittlerer Unternehmen aus den Bereichen Produktionsmanagement und -planung.

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Bei der sozialen Nachhaltigkeit rückt der Mensch in den Mittelpunkt. In diesem Bereich werden die Aspekte betrachtet, welche die Menschen direkt betreffen, wie z. B. Bildung, Gesundheit und Menschenwürde.

Neben vielen anderen Themen spielt beispielsweise der Fachkräftemangel bei vielen Unternehmen eine große und entscheidende Rolle. Wie schaffen Sie es, neue Mitarbeitende für sich zu gewinnen und diese langfristig zu binden? Wie schaffen Sie eine motivierende und leistungsbereite Unternehmenskultur, welche dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil bietet? Wie schaffen Sie es, dass das Unternehmen von den Mitarbeitenden positiv wahrgenommen und dieses Erlebnis nach außen gestrahlt wird?

Diese und weitere Fragen werden Ihnen im Online-Workshop beantwortet, welcher in Kooperation mit den Mittelstand-Digital Zentren Handwerk, Kaiserslautern, Rostock und Saarbrücken stattfindet.

Inhalte:

  • Einführung in das Thema soziale Nachhaltigkeit für Unternehmen
  • Fachkräftesicherung
  • Unternehmerische Verantwortung

Melden Sie sich hier an

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Workshopreihe „Nachhaltig und digital in die Zukunft“ statt. Die Termine der einzelnen Veranstaltungen erstrecken sich von Anfang März bis Anfang Mai 2023, jeweils am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Los geht’s am 2. März um 16 Uhr mit der Auftaktveranstaltung.

Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe gibt’s hier

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Mitarbeitende stehen heutzutage vor immer neuen Herausforderungen, die unter anderem durch die digitale Transformation hervorgerufen werden. Wie Sie Ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen können, erfahren Sie im Beitrag.

Die Rahmenbedingungen für Mensch, Unternehmen und Wirtschaft ändern sich immer schneller: In kürzeren Abständen kommen technische Innovationen auf den Markt, die Welt wird komplexer und unübersichtlicher, die Globalisierung führt zu einer zunehmenden Vernetzung und interkulturellen Zusammenarbeit. Hinzu kommen der den Arbeitsmarkt verändernde demografische Wandel, Wirtschaftskrisen und ein sich rasant verändernder Wettbewerb.

Nicht nur Führungskräfte müssen hierbei neue Rollen einnehmen, auch die Mitarbeitenden stehen vor der Herausforderung neue Aufgaben zu bewältigen und sich hierfür neue Kompetenzen aneignen zu müssen. Letztlich geht es dabei auch um eine Anpassung an die Digitalisierung: Neue Technologien verändern den Arbeitsplatz von Mitarbeitenden und fordern neue Kompetenzen sowie ein neues Verständnis von Arbeit. Diese Umstände erzeugen bei vielen Mitarbeiter:innen Unsicherheit und Widerstand, denn: Herausforderungen, die nicht als bewältigbar angesehen werden, erzeugen Stress und demotivieren.

Mitarbeitende bei Veränderungen mitnehmen

Nicht zuletzt durch die Pandemie wurden in den letzten Jahren mehr und mehr Arbeitsplätze „digitalisiert“ – durch die Nutzung von digitaler Kommunikation und Kollaboration wie Microsoft Teams oder anderen Enterprise Collaboration Systems wird nicht nur die Kommunikation virtuell und somit ortsungebunden, sondern auch Arbeitsabläufe und -prozesse können zeitgleich von unterschiedlichen Standorten aus komplett virtuell abgebildet und bearbeitet werden. Diese Einführung neuer Technologien sowie neuer Arbeitsplatzkonzepte (beispielsweise mobiles Arbeiten oder Activity Based Working) ist stets mit einer grundsätzlichen Veränderung für Unternehmen und Mitarbeitende verbunden. Diese Veränderungen kommen immer öfter und schwerwiegender vor.


Enterprise Collaboration Systems (ECS; Schubert & Williams, 2013) sind Kommunikations- und Kollaborationstools und -softwares wie JIRA, Microsoft Teams etc., die ortsunabhängige Kommunikation und paralleles Arbeiten an Dokumenten und Projekten ermöglichen. Sie werden für die Kommunikation, Projektorganisation und für das Wissensmanagement eingesetzt (Koch & Richter, 2009).

Activity Based Working ist ein Begriff für Arbeitsplatzkonzepte, meist in Büroumgebungen, die durch ihre Flexibilität und ihrem Design Aktivität, Kreativität und Leistungsfähigkeit fördern sollen.


Durch die Beschleunigung neuer technologischer Innovationen schreitet die Digitalisierung aller relevanten Lebens- und Arbeitsbereiche rasant voran und die Krisen der heutigen Zeit geben dem weiteren Weg eine höhere Unsicherheit. Diese Umstände sind auch gemeinhin als „VUKA-Welt“ bekannt. VUKA beschreibt mit den Begriffen Volatilität, Unsicherheit, Komplexität sowie Ambiguität sich schnell ändernde Bedingungen:

  • Volatilität (= Veränderungen innerhalb einer kurzen Zeitspanne)
  • Unsicherheit (= Unvorhersehbarkeit von Veränderungen)
  • Komplexität (= Vielschichtigkeit, Vernetzung)
  • Ambiguität (= Mehrdeutigkeit)

Für Unternehmen bedeutet VUKA letztlich jederzeit auf Veränderungen vorbereitet sein zu müssen, wobei Changemanagement einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung bei Veränderungsprozessen leisten kann. Im Changemanagement wird vor allem Vertrauen als ein wesentlicher Faktor angesehen. Damit Vertrauen aufgebaut werden kann, sind Kommunikation und Transparenz äußerst wichtig. Nur durch eine zielgerichtete, kontinuierliche und vorausschauende Kommunikation können Missverständnisse, Ablehnung und Ärger vermieden oder Ängste abgebaut werden. Gleichzeitig sind die Sorgen und Ängste der Mitarbeitenden zu erfragen und ernst zu nehmen, um die Veränderungsbereitschaft zu erhöhen.

Die Mitarbeitenden sollten aktiv in den Veränderungsprozess involviert werden. Durch die aktive Beteiligung der Mitarbeitenden kann die Identifikation mit dem Veränderungsprojekt und damit die Motivation gesteigert werden. Den Mitarbeitenden kann hierbei Handlungsspielraum, z. B. bei der Entscheidungsfindung, eingeräumt werden. Für einen erfolgreichen Change ist es zudem wichtig zu überlegen, welche Kompetenzen Mitarbeitende und Führungskräfte für die Veränderung brauchen und diese zu fördern. Hier bedarf es guter Führung in der Digitalisierung.

Passender Führungsstil in der digitalen Transformation

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Art des Wirtschaftens und Arbeitens, sondern auch die Art und Weise, wie wir Unternehmen führen – man spricht deshalb auch von Führung 4.0. Doch was ist mit Führung in Unternehmen eigentlich gemeint? „Führung umfasst die Fähigkeiten, Mitarbeiter optimal einzusetzen, diese zum Handeln zu bringen und zu motivieren sowie ihnen eine Richtung aufzuzeigen, um ein (gemeinsames) unternehmensrelevantes Ziel zu erreichen“ (Deutsche Gesellschaft für Personalführung e. V., 2016).

Führung ist jedoch nicht gleich Führung! Gerade für die digitale Transformation müssen traditionelle Vorstellungen von Führung hinterfragt und wenn nötig an die Veränderungen, die die Digitalisierung im Unternehmenskontext mit sich bringt, angepasst werden. Das Bild der klassischen Führungskraft, die in streng hierarchischen Strukturen delegiert, hat offenbar ausgedient. Mitarbeitende in einer agilen und auf Flexibilität ausgerichteten Arbeitswelt haben mittlerweile völlig andere Ansprüche an Führungskräfte. Dadurch ergeben sich nicht nur neue Rollen für eine Führungskraft, sondern auch neue Führungsstile.

Man unterscheidet zwischen eher klassischen und eher modernen Führungsstilen. Klassische Führungsstile (direktive, transaktionale und strategische Führung) zeichnen sich dadurch aus, dass die Führungskraft Aufgaben delegiert, die Zielerreichung überprüft und Feedback einholt. Den Mitarbeitenden wird wenig Handlungsspielraum gelassen und sie werden entsprechend ihrer Leistung gelobt oder kritisiert. Moderne Führungsstile (Laissez-faire-Führung, ethische Führung und transformationale Führung) sind dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskraft Vertrauen in die Arbeit der Mitarbeitenden hat und Ziele und Visionen kommuniziert. Die Mitarbeitenden haben einen großen Handlungsspielraum und arbeiten eigenverantwortlich.

Auf die Frage, was letztendlich der richtige Führungsstil ist, gibt es keine pauschale Antwort. Welcher Führungsstil gewählt wird, hängt vom jeweiligen Unternehmen und seiner Unternehmenskultur, den Arbeitsaufgaben, den Mitarbeitenden sowie dem Umfeld ab. In den meisten Unternehmen findet sich eine Mischung aus verschiedenen Führungsstilen. Dabei existieren drei Referenzdimensionen für Führung:

  1. Führung spielt sich in einer ganz bestimmten Umwelt ab, heutzutage häufig einer VUKA-Welt.
  2. Führung spielt sich innerhalb einer Organisation mit bestimmten Organisationsstrukturen und einer für die Organisation typischen Unternehmenskultur ab.
  3. Führung spielt sich in der Interaktion mit den Mitarbeitenden ab.

Wie sieht die optimale Führung in Zeiten der Digitalisierung also aus? Digital Leadership scheint ein neuer Führungsstil zu sein, durch den die digitale Transformation im eigenen Unternehmen begleitet und vorangetrieben wird, mit dem Ziel, die Unternehmensprozesse agiler und flexibler zu gestalten, wobei die Anforderungen der VUKA-Umwelt berücksichtigt werden.

Digital Leadership setzt das Verständnis digitaler Technologien und ihrer Logik voraus. Dabei werden die aktuellen technologischen Entwicklungen auf den eigenen Unternehmenskontext übertragen und genutzt, um das Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation zu verbessern. Die Mitarbeitenden werden im Übergang von einer analogen zu einer digitalen Arbeitswelt von der Führungskraft begleitet.

Wie Sie Mitarbeitenden im Stress helfen können

Die Veränderungen der Arbeitswelt, die mit der Digitalisierung einhergehen, wirken sich nicht nur auf Organisations- und Führungsebene aus, sondern auch auf Seiten der Mitarbeitenden. So können, wie bereits eingangs beschrieben, die rasanten Veränderungen zu Stresssituationen führen.


Stress: Unter Stress wird die starke Beanspruchung eines Organismus durch innere oder äußere Reize verstanden (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA, 2022)


Zum einen dadurch, dass ein Ungleichgewicht zwischen steigenden Leistungsanforderungen und tatsächlichen oder wahrgenommenen Kompetenzen entsteht. Zum anderen können auch dauerhafte Erreichbarkeit oder steigende Komplexität der Aufgaben und Arbeitsverdichtung zu Stresserleben führen. Die Folgen von nicht bewältigtem Stress reichen von kurzfristigen körperlichen, emotionalen oder verhaltensbezogenen Reaktionen (z. B. Gereiztheit, Konzentrationsmangel, Schlafstörungen, Erschöpfung) bis hin zu langfristigen körperlichen oder psychischen Erkrankungen (z. B. Burn-Out-Syndrom).

Dieser Zusammenhang spiegelt sich auch in den steigenden Krankheitstagen von Beschäftigten wider, die auf stressbedingte psychische Erkrankungen zurückzuführen sind. Folglich sollten die durch die Digitalisierung ausgelösten Stressbelastungen ernst genommen und die psychosoziale Gesundheit der Mitarbeitenden gefördert werden. Was also kann dafür in der Organisation getan werden?

Generell empfiehlt sich vor der Einführung etwaiger gesundheitsfördernder und stressreduzierender Maßnahmen zunächst eine Ist-Analyse. Hierbei werden gegenwärtige Stressoren am Arbeitsplatz bzw. im Unternehmen identifiziert und können damit gezielt verbessert werden. Dies kann beispielsweise in Form einer Arbeitsplatzanalyse oder Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen durch Expert:innen geschehen. Möchte man die Stressphänomene im Arbeitsumfeld präventiv (d. h. bereits vor deren Entstehung) verhindern bzw. minimieren, kann auf verschiedenen Ebenen angesetzt werden:

  • Mitarbeitende: Förderung des Bewusstseins der Mitarbeitenden für deren Stressoren und Aufzeigen von gezielten stressreduzierenden Maßnahmen

Obwohl für diese Maßnahmen vornehmlich die Mitarbeitenden selbst verantwortlich sind, kommt aufgrund ihrer Fürsorgepflicht auch hier der Organisation eine wichtige Rolle zu. So könnte der Arbeitgeber beispielsweise durch offene Angebote von Gesundheitskursen oder -trainings die psychosoziale Gesundheit der Mitarbeitenden fördern.


  • Organisation: Umgestaltung des Arbeitsumfelds und -platzes im Hinblick auf technische, organisatorische und/oder soziale Bedingungen
  • Schnittstelle zwischen Organisation und Mitarbeitenden: Kombination von Maßnahmen beider Ebenen

Obwohl im Zeitalter der Digitalisierung mehr technische Hilfsmittel und Algorithmen als jemals zuvor zum Einsatz kommen, ist es wichtiger denn je, eine Organisation menschzentriert zu führen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Partizipation und einem gesunden Arbeiten zu befähigen. Nur mit der Akzeptanz und der Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelingt die Transformation zu einer digitalen und resilienten Organisation.

In diesem Webinar wird das Konzept des digitalen Zwillings vorgestellt und wie dieser in der Produktionsplanung genutzt werden kann – von der Unterstützung strategischer Entscheidungen wie der Dimensionierung des Produktionssystems bis zur Informationsbeschaffung bei operativen Aufgaben wie der Auftragsterminierung. Dabei werden anwendungsnah das Vorgehen und die Herausforderung bei der Erstellung eines digitalen Zwillings aufgezeigt.

Mario Luber vom Fraunhofer IGCV wird Ihnen die relevanten Inhalte dazu näher bringen.

Inhalte

  • Von der Erfassung von Ist-Daten bis hin zum digitalen Zwilling des Produktionssystems
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Zielgruppe

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Sie möchten noch weitere Aspekte der Produktionsplanung kennenlernen? Am 26. Januar findet unser Webinar „Nutzung von Maschinendaten in der Produktionsplanung und -steuerung“ statt. Mehr Infos

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Christopher Sobel vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS zeigt Ihnen, wie auch Sie mithilfe von AutoML Proofs of Concept schnell und ohne explizites Expertenwissen durchführen können. Der KI-Trainer wird Ihnen das anhand konkreter Beispiele erklären. Das Webinar findet in Kooperation mit der IHK Regensburg statt.

Inhalte

  • Aufbau einer Machine Learning Pipeline
  • AutoML Frameworks und ihre Funktionsweise
  • Praxisbeispiele und Anwendungsszenarien

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Geschäftsführende, Unternehmer:innen, Projektleitende und Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen, die sich für maschinellen Lernens mittels AutoML interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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Arbeit 4.0 bedeutet eine Veränderung von Flexibilität, Komplexität, Interaktion und Kompetenzanforderungen in der Arbeitswelt. Assistenzsysteme können hierbei Abhilfe schaffen und Mitarbeitende bei komplexen Produktionsprozessen unterstützen.

Im Vortrag mit Workshopteil werden unsere Expert:innen vom iwb der Technischen Universität München auf die Entwicklung der Arbeitswelt der letzten Jahre bis heute eingehen und auf die Herausforderungen, die insbesondere an das Produktionspersonal gestellt werden. Sie erfahren, wie man Assistenzsysteme einteilen kann und bei welchen Problemstellungen sie zum Einsatz kommen. Darüber hinaus werden Ihnen neue Formen der Arbeitsorganisation vorgestellt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Technologie Centrum Westbayern statt.

Inhalte

  • Woher kommt Arbeit 4.0?
  • Einteilung von Assistenzsystemen
  • Vorstellung ausgewählter Assistenzsysteme in Produktion und Logistik
  • Neue Formen der Arbeitsorganisation

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführende und an Digitalisierung interessierte Mitarbeitende aus kleinen und mittleren Unternehmen, die sich einen Überblick verschaffen möchten über die Arbeitswelt 4.0, Assistenzsysteme, neue Technologien und neue Arbeitsorganisationsformen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: anmeldung@tcw-donau-ries.de

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Laut Aussage des ifo Instituts hat der Fachkräftemangel in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht, wonach im Juli 2022 ca. 40 % der verarbeitenden Unternehmen betroffen waren. Welche Lösungen helfen, angesichts dieser dramatischen Entwicklungen, dem Problem zu begegnen? Das finden Sie bei unserer Factory-Tour bei Wallstabe & Schneider heraus.

Das Unternehmen Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co. KG hat frühzeitig auf den Trend reagiert. Waren früher teure Facharbeitende für die Einstellung der Prozessparameter an Spritzgussmaschinen nötig, können heute mit Hilfe einer digitalen Prozessparameterverwaltung, alle Einstelldaten direkt auf die Maschine gespielt werden. Weitere digitale Lösungen werden im Lager eingesetzt beispielsweise zur Stellplatzverwaltung. Geschäftsführer Kai Peters gibt Ihnen dazu einen Einblick und im Rundgang haben Sie die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen und Beispiele à la Click & Collect zu erleben.

Außerdem erfahren Sie von Leonhard Feiner von der TUM mehr über die intralogistischen Ansätze und zukunftsweisenden Technologien. Frank Neuscheler verrät mehr über den von der Robert Bosch GmbH genutzten Lieferantenentwicklungs-Ansatz basierend auf Lean Production und I4.0-Tools, der eine perfekte Kombination aus Prozessoptimierung und digitalen Lösungen darstellt.

Tagesablauf

13:30 – 14:00 Uhr
Begrüßung und Vorstellung des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg
Andreas Estner, Leiter des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg, VDMA Bayern

Begrüßung und Vorstellung der Wallstabe & Schneider GmbH & Co. KG
Kai Peters, Geschäftsführer Technik, Wallstabe & Schneider

14:00 – 14:30 Uhr
Intralogistik 4.0 – Welche Technologien bilden die Intralogistik der Zukunft?
Leonhard Feiner, Mitarbeiter Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg, Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik, Technische Universität München

14:30 – 15:00 Uhr
Vernetzte Produktion als Beschleuniger für smarte Intralogistik
Kai Peters, Geschäftsführer Technik, Wallstabe & Schneider

15:00 – 15:30 Uhr
Kaffeepause und Networking

15:30 – 16:00 Uhr
Industrie 4.0 in der Supply Chain aus der Praxis
Frank Neuscheler, Vice President Global Purchasing Quality Assurance and Supplier Development, Robert Bosch GmbH

16:00 – 17:00 Uhr
Firmenrundgang durch die Wallstabe & Schneider GmbH & Co. KG
Kai Peters, Geschäftsführer Technik, Wallstabe & Schneider und Heinz Mühlbauer, Geschäftsführer, OCQ-Soft GmbH & Co. KG

17:00 – 18:00 Uhr
Optional: Get-together

Weitere Infos und die Agenda finden Sie hier

Die Veranstaltung richtet sich an Digitalisierungsverantwortliche, Betriebs- und Produktionsleitende sowie Geschäftsleitende. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Plätze werden nach dem Eingangsdatum vergeben. Melden Sie sich jetzt an.

Keine Plätze mehr frei? Um in unsere Warteliste aufgenommen zu werden, schreiben Sie einfach eine kurze E-Mail an info@digitalzentrum-augsburg.de

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Aufgrund des demographischen Wandels sowie des zunehmenden Fachkräftemangels wandern wichtige Informationen über Prozesse und Produkte immer wieder von Unternehmen ab, ohne sie zuvor gespeichert und allgemein zugänglich gemacht zu haben. Dabei ist Wissen im Unternehmen eine wichtige Ressource. Doch wie lässt sich Wissen überhaupt definieren? Und wie kann dieses erfolgreich gespeichert und verteilt werden?

Wissen umfasst Prozesse, Technologien, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen der Beschäftigten sowie Informationen über Kunden, Märkte und Lieferanten. Im Gegensatz zu Informationen ist Wissen:

  • immer zweckorientiert und dreht sich um das Handeln
  • kontext- und beziehungsspezifisch und dreht sich um eine Bedeutung

 

Formen der Wissensumwandlung

Hinsichtlich der Wissensart wird zwischen implizitem und explizitem Wissen unterschieden. Implizit steht für ein persönliches Wissen, welches sich ausschließlich in den Köpfen einzelner Individuen befindet, eng mit gemachten Erfahrungen verbunden ist und daher für andere nicht zugänglich ist. Im Gegensatz dazu wird Wissen, welches außerhalb von Köpfen einzelner Personen vorhanden bzw. gut artikulierbar ist, als explizit bezeichnet.

Basierend auf dieser Differenzierung wird zwischen vier Kombinationsmöglichkeiten der Wissensteilung und -transformation unterschieden:

  • von implizit zu implizit (Sozialisation)
  • von implizit zu explizit (Externalisierung)
  • von explizit zu implizit (Internalisierung)
  • von explizit zu explizit (Kombination)
Formen der Wissensumwandlung

Im Hinblick auf den Umgang mit Wissen in industriellen Unternehmen ist insbesondere die Externalisierung von besonderer Bedeutung. Diese Form befähigt dazu, dass personifiziertes Wissen dem Unternehmen zugänglich gemacht wird und somit die Grundlage für die darauffolgende Wissensteilung sowie die Internalisierung geschaffen werden kann.

Modelle und Systeme des Wissensmanagements beschäftigen sich intensiv mit der Optimierung und der Effizienzsteigerung bei der innerbetrieblichen Umsetzung der Externalisierung. So verfolgt das Wissensmanagement einerseits die Sicherung und die Verteilung von vorhandenem Wissen, andererseits die Förderung der Kreativität mittels des Verbesserungsmanagements. Hierdurch können sich Mitarbeitende aktiv an der Entwicklung des Unternehmens beteiligen und zum Erfolg im internationalen Wettbewerb beitragen. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das Verbesserungsmanagement oftmals auch als betriebliches Vorschlagswesen (BVW), Ideenmanagement (IDM) oder kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) bezeichnet wird.

Teilprozesse des Wissensmanagements

Zur ganzheitlichen Betrachtung des Wissensmanagements unterscheiden gängige Modelle die drei Teilprozesse:

  1. Normativer Wissensprozess
  2. Strategischer Wissensprozess
  3. Operativer Wissensprozess

Der normative Wissensprozess beschreibt dabei die Notwendigkeit einer innovativen und wissensbewussten Unternehmenskultur sowie die aktive Umsetzung eines Wissensleitbildes durch das mittlere und obere Management.

Dahingegen beschäftigt sich der strategische Wissensprozess einerseits mit der Definition zukünftiger Kompetenzfelder und -portfolios zur Abgrenzung von Wettbewerbern, andererseits mit der Definition von Berichtswegen innerhalb der Organisation.

Die Überführung von implizitem in explizites Wissen (Externalisierung) wird im Rahmen des operativen Wissensprozesses detailliert betrachtet. Zudem beschäftigt sich dieser Teilprozess mit der Integration von Anreizen für eine aktive Teilnahme der Mitarbeitenden am Wissensmanagement.

Teilprozesse des Wissensmanagements

Für die innerbetriebliche Implementierung eines erfolgreichen Wissensmanagements bedarf es darüber hinaus der Betrachtung des Wissenstransfers. In diesem Kontext beschreiben aktuelle Forschungsarbeiten zum einen den Wissenssender und zum anderen den Wissensempfänger.

Der Wissenssender besitzt dabei implizites Wissen, welches er bereit ist zu externalisieren. Hierfür wird zunächst ein Zugang zum Transfer des Wissens benötigt. Darüber hinaus muss der Transfer gemäß einem definierten Standard erfolgen, um beispielsweise Sprachbarrieren zu umgehen.

Der Wissensempfänger wiederum benötigt die Fähigkeit geteiltes Wissen aufzunehmen und zu verarbeiten, damit dieses an vorhandenem Wissen angeknüpft werden kann und somit die individuellen Fähigkeiten ausgebaut werden können. Darüber hinaus muss ebenfalls ein Zugang zum Transfer vorhanden sein. Als Transfermedium empfiehlt sich im Zeitalter der Digitalisierung auf eine innerbetrieblich vernetzte Softwarelösung zurückzugreifen, welche eine effiziente Ein- und Ausgabe ermöglicht sowie um Anreize zur aktiven Teilnahme erweiterbar ist.

Beispiel in der Lernfabrik für vernetzte Produktion

Die Umsetzung einer beispielhaften Wissensmanagement-Umgebung, welche mit Anreizelementen und einer Bewertungseinheit ausgestattet ist, ist in der Lernfabrik für vernetzte Produktion am Fraunhofer IGCV in Augsburg integriert. Hier kann die Thematik des innerbetrieblichen Wissensmanagements im Rahmen einer digitalisierten Montagelinie unter realen Bedingungen getestet werden.

Wissen wird hier ausgehend vom Shopfloor digitalisiert an übergeordnete Unternehmensbereiche transferiert. Dort angelangt wird das Wissen gewichtet nach unterschiedlichen Kriterien bewertet und kann daraufhin beispielsweise in verknüpfte Datenbanken überführt und damit wieder nutzbar gemacht, oder in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess überführt werden.

Eine standardisierte Bewertung trägt dazu bei, den Mehrwert der externalisierten Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge in Abgleich zur IST-Situation des Unternehmens einzuordnen bzw. zu beziffern. Eine solche Bewertung erlaubt außerdem, den Input der Mitarbeitenden zu belohnen und über Gamification-Elemente wie Punktezahlen und Highscores Anreize zu schaffen. Die Eingaben und Bewertungen funktionieren über eine App, die auf einem am Montagetisch befestigten Tablet läuft und welche über Schnittstellen zu übergeordneten Softwaresystemen wie Datenbanken verfügt.

Digitale Montagetische in der Lernfabrik für vernetzte Produktion

Automatisiertes maschinelles Lernen (AutoML) beschreibt den Prozess der Automatisierung von zeitaufwändigen, iterativen Aufgaben bei der Entwicklung einer Machine Learning Pipeline. AutoML beschleunigt und vereinfacht nicht nur den Machine Learning Workflow, sondern ermöglicht auch Nutzer:innen ohne spezifische ML-Kenntnisse einen Zugang zum maschinellen Lernen.

In diesem Webinar zeigen wir Ihnen anhand konkreter Beispiele wie auch Sie mit Hilfe von AutoML Proof of Concepts schnell und ohne explizites Expertenwissen durchführen können.

Inhalte

  • Aufbau einer Machine Learning Pipeline
  • AutoML Frameworks und ihre Funktionsweise
  • Praxisbeispiele und Anwendungsszenarien

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Geschäftsführende, Unternehmer:innen, Projektleitende und Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen, die sich für maschinellen Lernens mittels AutoML interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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